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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

pil schrieb:
+1

Und die die auf dem Land billigst leben und bauen und dann motzen dass die ja jeden Tag in die Stadt zum Arbeiten fahren müssenb hab ich auch wenig Verständnis. Leben wie ein Bauer aber auf Stadtmensch machen, das muss man eben bezahlen können wenn man kein Bauer sein will. Man sucht sich das doch aus auf dem Land zu wohnen, viele zeihen gar ausd der Stadt weg um dort billigst zu bauen um dort in einer Idylle zu wohnen, versteh ich aber man darf dann auch nicht motzen dass weit und breit kein H&M zu finden ist.

Für viele bleibt halt Heimat eben Heimat und das kann ich auch sehr gut verstehen. Und wir sind sogar noch ne halbe Bauern Familie, wobei meine beiden Großelternpaare "richtige" Bauern waren. ;)

Klar gibt es viele Leute die sich von diesem Stress der Stadt losreißen und dann die "Luft der Freiheit" genießen wollen und deshalb eben extra 100km pro Tag zur Arbeit hin und zurück fahren müssen. Aber diesen Leuten geht es irgendwann auch (hoffentlich) gehörig auf den Senkel, sich so ne Scheiße ausgedacht zu haben. :ugly:
 
:lol:

das nicht dein ernst oder?^^
edit: also ich meinte pils post.
edit2: Urgs, du machst es dir als Berliner aber schon ziemlich leicht. Es gibt genügend Städte wo ein Auto dank schlechter Infrastruktur mehr oder weniger unverzichtbar ist. Dass da Städte wie Berlin nicht reinfallen bedeutet ja noch lange nicht, dass keiner ein Auto braucht und alle nur rumgurken weils so lustig ist.
 
Mag sein, aber ich denke, selbst auf dem Land kann man auch kreativer mit der Problematik umgehen. Fahrgemeinschaften zb, oder man investiert gemeinsam in eine Windkraftanlage, die dann sehr günstigen Strom für diejenigen produziert, die sich ein E-Auto in der Kommune kaufen. Sowas fällt mir spontan ein. :D
 
Oder man verdonnert die städtischen Radfahrer 2 Stunden in der Woche auf n Ergometer und speist so genug Strom ins Netz. Die sagen doch eh immer, dass es ihnen so gefällt :D
 
|kiwi| schrieb:
:lol:

das nicht dein ernst oder?^^
edit: also ich meinte pils post.

Na man muss halt flexibel sein, man kann halt nicht alles im Leben haben, man kann nicht 100KM von einer Zivilisation entfernt leben und sich dann darüber beschweren dass es so ist. Für Pendler würde ich natürlich trotzdem staatliche Vergünstigungen fordern - es ist aber trotzdem nicht zu viel verlangt dort zu wohnen wo man arbeitet. Ich seh das selbst bei den Studenten die ich kenne, die denken gar nicht daran ihre Stadt zu verlassen um einen Beruf auszuüben den sie erlernt haben, dann lieber Arbeitslos nach 8 Jahren bezahltem Studium. Das passt doch überhaupt nicht in die heutige Zeit. Jeder der studiert muss sich dem doch bewusst sein dass ein Orstwechsel dazu gehört. Wenn ich ein Haus baue auf dem Land dann muss mir doch auch klar sein dass ich entweder ziemlich weit fahren muss um zu arbeiten oder ich arbeite dort wo ich wohne.
 
Links? Interessant. Urgs wählt die linken, icke nicht. Ich bin ja eher der Grüne der was gegen sinnloses Autofahren hat und der kein Problem damit hat dass ihr dafür auch bezahlt. :grins: Ich hab was gegen dieses Jammern "oh ich bezahl keine Miete aber der Sprit ist so teuer". Ich zahl doch auch dafür dass ich in einer Stadt wohne mit hoher Miete, ich jammer nicht.
 
Na ich meinte eher deine Aussage "billigst am Land leben". Keine Ahnung wie bei euch in Deutschland genau die Lage ist, aber ich glaub kaum, dass man am "Land" quasi gratis wohnt. Ich kenn eher Berlin für billige Mieten...
Und wie gesagt... das Auto ist ja nicht nur für echte Landmenschen die in irgend nem Kaff weit von jeglicher Zivilisation leben wichtig.
Ich bin auch absolut kein Autofahrer und versuch so gut wie alles mit Öffis/Rad zu bewältigen... und das in der 2t größten Stadt in Österreich. Nur wenn ich mir hier die Preise für Öffis ansehe brauch ich nicht mal überlegen was ich beim nächsten Regen und ner längeren Strecke nutze.
Oder denk mal ans einkaufen. Für mich allein geht das zu Fuß mit Rucksack und Sackerl ganz gut... aber für ne 4 Köpfige Familie? Wenn da nicht die ganze Family lostrabt wirds für einen allein schon recht heftig nen Wocheneinkauf zu erledigen. Vor allem wenn man den Supermarkt nicht eine Straße weiter hat.

Beim Auto auf die Benutzer zu schimpfen halt ich für ziemlich dämlich. Das Problem ist wieder mal beim Lobbyismus zu suche un einige wenige müsste man aus ihren Ämtern dreschen um das Problem zu lösen.
 
Ich schimpfe nicht auf die Landmenschen. Wenn ich auf dem Land wohne dann kauf ich 1x die Woche Essen ein, ich kenns von meinem Opa bzw. meiner Mutter, die lebt auf dem Land, die fährt aber trotzdem nur 15 Minuten zum riesen großen Supermarkt der noch deutlich günstiger ist als der Markt hier in Berlin. In Berlin sind die Wege im übrigen auch lange, meine Ex Kollegin hat jeden Tag 1 Stunde zur Arbeit gebraucht und sie hat zurecht gejammert weil ihr Sprit natürlich jedglichen Lohn aufgefressen hat. Aber auch sie ist freiwillig aus Berlin an den Rand gezogen um dort günstig ein Haus zu kaufen, das wusste sie nun mal was auf sie zukommt.

Ich staune jedes mal über die günstigen Preise in Bayern, Berlin halt ich in Lebensmitteln für teurer. Die Mieten sind doch in Berlin auch nicht mehr billig, kein München aber man bezahlt in Berlin eben auch sehr wenig Lohn, also nimmt sich das auch nichts mehr, Berlin ist eine Billiglohnstadt - im Gegensatz zu den Löhnen steigt aber die Miete ständig.
 
pil schrieb:
es ist aber trotzdem nicht zu viel verlangt dort zu wohnen wo man arbeitet.

china_DW_Wirtschaft_770158p.jpg


Kauft euch einen Caravan und seid flexibel wie ein chinesischer Wanderarbeiter!
Am besten bei gleichen Lohnforderungen... ;)
 
pil schrieb:
+1

Und die die auf dem Land billigst leben und bauen und dann motzen dass die ja jeden Tag in die Stadt zum Arbeiten fahren müssenb hab ich auch wenig Verständnis. Leben wie ein Bauer aber auf Stadtmensch machen, das muss man eben bezahlen können wenn man kein Bauer sein will. Man sucht sich das doch aus auf dem Land zu wohnen, viele zeihen gar ausd der Stadt weg um dort billigst zu bauen um dort in einer Idylle zu wohnen, versteh ich aber man darf dann auch nicht motzen dass weit und breit kein H&M zu finden ist.

das mag ja meinetwegen gelten, wenn man von der stadt aufs land zieht, aber seinen arbeitsplatz in der stadt behalten will.
und wenn der post sich nicht generell gegen landmenschen und autofahrer richtet, ignorier das jetzt.

ich lebe auf dem land und kann dir mit ganz reinem gewissen sagen, dass ich never, never, never, never ever mit den öffentlichen verkehrsmitteln irgendwo hin fahren werde. guck dir mal die busverbindungen auf dem land an, und du weißt warum. allein die nächste haltestelle die mich in die richtige richtung bringt ist 10 - 15 minuten mit dem rad entfernt, hier halten die busse nicht alle 200 meter, damit die fetten großstadtgören am besten gleich aus der haustür in die haltestelle fallen. auf dem land fährt auch nach 21 uhr kein bus mehr, vorher auch nur im stundentakt, am wochenende alle zwei stunden. vieles im ort ist vorhanden, muss auch bei 12.000 einwohnern. aber die "speziellen" dinge eben nicht. ärzte, aldi und lidl sind kein thema.

aber mal interessenshalber:

kino: 25km
bahnhof: 35km
media markt: 60km
saturn: 30km
mc donalds: 25km
subway: 40km
c&a/h&m/etc.: 25km

und so geht das dann weiter, wenn man nicht in die kuhdisco will (wo ich sowieso nicht hingehe), muss man 25km fahren, keine klamotten im überteuerten kleinstadtladen, sondern im h&m, und und und...

wenn ich jetzt mal im kopf durchgehe wie lang ich bräuchte um mit rad & bus zum kino zu kommen, würde ich auf ca. 70 - 80 minuten tippen. mit dem auto sinds 25 minuten. sry, da setz ich mich nicht in den bus und zahl fast das gleiche für die fahrt. besuch mal auf dem land freunde und verwandte wenn du kein auto hast. das kannst du gleich bleiben lassen, wenn du dir nicht zwei tage frei nehmen willst.
 
Hier ist es genauso. Wenn man in nem Schichtbetrieb arbeitet, ist man ohne Auto echt aufgeschmissen. Morgens um 06:00 irgendwo sein, oder nach 22:00 wieder nach Hause? Vergiss es.
 
Berliner sind von Infrastruktur eh viel zu verwöhnt

UBahn, BVG, Sbahn und Regionalverkehr wo zich Regios die alle Stationen der Stadtbahn Tag und Nacht anfahren. In andere Großstädten sieht das aber ganz anders aus. Ich wohne ja nur 1 Km von der Berliner Stadtgrenze entfernt und ihr fährt schon garnichts mehr. Alle 30 Minuten ein RE aber der BHF ist 4 km von mir entfernt, d.h viel zu weit um zu Fuß dorthin zu gelangen. Ohne Auto würde die Menschen hier zu grunde gehen.
 
xbox360besitzer schrieb:
Berliner sind von Infrastruktur eh viel zu verwöhnt

UBahn, BVG, Sbahn und Regionalverkehr wo zich Regios die alle Stationen der Stadtbahn Tag und Nacht anfahren. In andere Großstädten sieht das aber ganz anders aus. Ich wohne ja nur 1 Km von der Berliner Stadtgrenze entfernt und ihr fährt schon garnichts mehr. Alle 30 Minuten ein RE aber der BHF ist 4 km von mir entfernt, d.h viel zu weit um zu Fuß dorthin zu gelangen. Ohne Auto würde die Menschen hier zu grunde gehen.

Du kommst ja aus Falkensee , oder ? Da siehts ja sogar noch gut aus , wenn man sich die Dörfer drumm rum so ansieht . Da fährt garnix mehr , da fährt der lezte Bus dann um 19 Uhr , dr erste um 7 und das wars . Da geht ohne Auto nichts .
 
yap komme aus Falkensee

da fährt genau eine BVG Linie zum BHF, aber da wohne ich zuweit weg. Dann gibts noch den Havelbus, der in meiner Straße von 7-9 uhr und nochmal von 12-15 uhr fährt um die Kinder von der Schule heim zu bringen. IMO ist das zu wenig, aber ihr hat eh jeder ne Karre
 
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