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Der Boulevardpresse Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

wärs dann nicht besser den autofahrern den ausgang zu verbieten? dann könnte man die zahl der verkehrsunfälle noch drastischer senken^^
 
Er hat aber völlig Recht. Katzen sind fast schon ne Plage. Fast noch schlimmer sind dabei noch diese Katzenmuttis aus Berufung, die aus falsch verstandener Tierliebe anfangen regelmässig zu füttern. Davon gibts echt viele und mitunter auch echt militiante.
 
Ich glaube das Problem trifft deshalb auf zwei verschiedene Gemütszustände, weil die Situation auf dem Land und in der Stadt grundsätzlich verschieden sind, der Typ das aber alles über einen Kamm schert.

In der Großstadt gibt es das Problem, keine Frage.

Auf dem Land ist das Problem wirklich Null vorhanden. Selbst wenn mal seltenerweise ne streunende Katze gefunden wird, bringt irgendne gutmütige Oma das Teil zum Tierarzt.

Die Reviere beschränken sich auch im Allgemeinen auf nur wenige Hundert Meter vom Futternapf und das auch nur für Bauernhofkatzen. Die jagen dann Mäuse und Hamster im Feld. Dafür holt sich ab und zu ein Dachs so ne Katze.

Dass seltene Vögel bedroht würden is völliger Quatsch. Und noch viel mehr in der Großstadt, wo es das Problem der vielen Katzen überhaupt erst gibt. Da... nisten einfach keine seltenen Vögel in relevanter Anzahl möchte ich behaupten.

Zum Glück bringen Hauskatzen ihre Beute mit zum präsentieren (ob nun als impliziete Drohung gegenüber den Haltern "Du bist der Nächste!" oder aus stolz :D). Und das sind Mäuse und Ratten. Selten ist mal eine Libelle, ein Schmetterling oder ein Vogel dabei. Und die Vögel sind dann die üblichen Verdächtigen wie Spatz, Meise oder mal ne Amsel. Unsere alte Katze brachte mal ein Eichhörnchen mit. Allerdings auch ein gefährdetes Wintergoldhähnchen. Eins, in ihren 16 Jahren.




Das einzige Problem das ich sehe sind Jäger, die Katzen innerhalb der 300m-Schutzzone um das Haus den Schädel wegpusten aus Langeweile. Die pusten grundsätzlich allem den Schädel weg, was ihnen vor die Flinte kommt. Bei uns im Nachbarkaff wurde erst vor wenigen Jahren wieder ein Hund an einer 5-Meter-Langlaufleine vor den Augen des Halters abgeknallt. Und die Typen behaupten dann echt voller Überzeugung, die Leine wäre mindestens Hundert Meter (!) lang gewesen und das wäre unverantwortlich und man hätte so den Halter auch nicht sehen können. :ugly: Dass solche Menschen eine Waffe führen dürfen, ist ein Problem. Wenn die Freiwild sehen, sind sie auch erst dazu verpflichtet den Hintergrund zu checken, nicht dass bei einem Fehlschuss die Kugel noch einen Kilometer weiter fliegt. Außerdem müssen sie gezielte Schüsse abgeben. Das passt wunderbar zu der 5-Meter-Langlaufleine. Wie lang hat der gezögert? 0,1 Sekunde?

Oder wenn wieder Treibjagd ist... da liegen am Treffpunkt dann an die 50 Fläschchen Jägermeister auf dem Boden bevor es los geht. Das nächste mal mach ich ein Foto 'von und schicks mal an die Zeitung.
 
Jäger scheinen überall gleich zu sein. Auf meiner ehemaligen Arbeitsstelle hat einer immer sehr stolz erzählt, dass er Nachbarskatzen erschiesst sobald sie in seinem Grundstück sind. Dazu passt perfekt dass sein Sohn zum Bettnässer wurde, der noch mit 15 bei Mutti im Bett gepennt hat...
 
Frank schrieb:
Jäger scheinen überall gleich zu sein. Auf meiner ehemaligen Arbeitsstelle hat einer immer sehr stolz erzählt, dass er Nachbarskatzen erschiesst sobald sie in seinem Grundstück sind. Dazu passt perfekt dass sein Sohn zum Bettnässer wurde, der noch mit 15 bei Mutti im Bett gepennt hat...

Ja bei Jägern gibt es eine auffällige Häufung solcher Kandidaten. Bei uns selbst im Kaff haben sich seine beiden Söhne aufgehängt.
 
So sieht's aus. Wenn jemand meine Katzen oder Hunde abknallt, erschießt er ein vollwärtiges Familienmitglied. Dann heißt es für mich kein Pardon. Das fällt dann schon unter Unzurechnungsfähigkeit, also hau mal druff der zappelt noch.

edit: Wenn jetzt aber einer unserer Huskies mitten im Wald erschossen wird, weil er ausgebüchst ist und einer Wildsau hinterherennt, hab ich aber eben Pech gehabt. Ist zwar seltsam weil sie die Wildsau ohnehin abgeknallt hätten aber that's life. Wobei man sagen muss, dass unsere Huskies in dem Fall sich nur ein Rennen liefern. Sobald sie aufgeholt haben wissen sie gar nicht was sie machen sollen und gucken blöd zurück. :D Bei nem kleineren flüchtenden Tier könnt ich das aber nicht mit Bestimmthait sagen. Daher... wäre es in dem Fall eben mein Pech/Verschulden.

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Hier in Berlin ist das ein großes Problem, dass Hundebesitzer mit ihren Tieren in die Wälder gehen und die dort unangeleint rennen lassen. Diese Hunde werden da wieder zu Wölfen und fallen Rehe und alles mögliche Getier an, töten es aber nicht richtig. Die Tiere tragen dabei schwere Verletzungen davon. Wenn die Förster die Besitzer ansprechen, werden die auch noch pampig und wollen nicht glauben, dass ihr Fifi sich im Wald zu nem Wolf verwandelt.
 
Ganz klar, die schwarzen Schafe gibt es auf beiden Seiten. Ich persönlich bin auch der Meinung, es müsste sowas wie ein Hundeführerschein geben. Unglaublich, was die Leute teils beim Ausgehen mit ihren Hunden für ne Scheiße abziehen und wie wenig Ahnung die von Hunden und deren Verhalten haben. Da will ich gar nicht erst wissen, wie hoch die Quote in der Großstadt ist, in der die Mensch-Tier-Beziehung i.A. noch viel häufiger groteske Formen annimmt.
 
Urgs schrieb:
Hier in Berlin ist das ein großes Problem, dass Hundebesitzer mit ihren Tieren in die Wälder gehen und die dort unangeleint rennen lassen. Diese Hunde werden da wieder zu Wölfen und fallen Rehe und alles mögliche Getier an, töten es aber nicht richtig. Die Tiere tragen dabei schwere Verletzungen davon. Wenn die Förster die Besitzer ansprechen, werden die auch noch pampig und wollen nicht glauben, dass ihr Fifi sich im Wald zu nem Wolf verwandelt.

Das ist hier auf dem Land auch ein Problem.
 
Cloud Strife schrieb:
Ganz klar, die schwarzen Schafe gibt es auf beiden Seiten. Ich persönlich bin auch der Meinung, es müsste sowas wie ein Hundeführerschein geben. Unglaublich, was die Leute teils beim Ausgehen mit ihren Hunden für ne Scheiße abziehen und wie wenig Ahnung die von Hunden und deren Verhalten haben. Da will ich gar nicht erst wissen, wie hoch die Quote in der Großstadt ist, in der die Mensch-Tier-Beziehung i.A. noch viel häufiger groteske Formen annimmt.

Die Idee, sich ein Tier ins Haus zu holen, ohne darüber bescheid zu wissen, finde ich seltsam und irgendwie grotesk. Nicht, daß ich Ahnung von Hunden hätte, aber ich hab ja auch keinen hier :D
 
Von Fefes Blog, zwar teilweise ne unausstehbar linke Socke, aber das hat er sehr treffend kommentiert:

Lacher des Tages: Bürger protestieren gegen Street View. Das ist noch nicht der Lacher. Der Lacher ist das Bild in dem Zeitungsbericht. Die Leute, denen es ein zu großer Eingriff in die Privatsphäre ist, wenn Google ihre Fassade im Vorbeifahren filmt, stellen sich jetzt für eine Zeitung vor ihr Haus und gucken auch noch in die Kamera und stellen das Bild ins Internet.

Und die sehen auch genau so aus, wie ich mir immer Leute vorgestellt haben, die zu jedem Zeitpunkt 30 Einspruchsverfahren gegen Behörden und 20 Rechtsstreitigkeiten gegen Nachbarn am Laufen haben :-)
 
Naja watt haste dir jetzt erwartet? Die Katzenberger?

Es amüsiert mich dass zurzeit Street View als der Satan, das Böse in Person hingestellt wird aber jede dumme Nuß auf Facebook ist.

Ich fänd nen Artikel Witzig wo Gogole Street View zerrissen wird weils so schlimm ist und darunter hätte ich gerne

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:D
 
:D

Richard Franken, Böhmgasse 3 in 60324 Gollertshausen schreibt:
"Ich finde das grauenvoll, was Google da macht, da gibt´s ja gar keine Privatsphäre mehr!"
 
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