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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Österreicher, die in Thailand Drogen verchecken und dort im Gefängnis landen, holen wir ja auch nicht zurück.

Gutes Beispiel. Die holen wir nicht zurück weil Thailand die nicht lässt. Und due findest es also gut wenn dort wegen nem Päckchen Gras ein Österreicher hingerichtet wird?

Und in Syrien hätte er weniger anrichten können, weil er da wahrscheinlich wesentlich früher draufgegangen wäre.

Und wenn er dort mit nem Bus 50 Leute in die Luft gesprengt hat? Willst du ernsthaft, dass die österreichischen Behörden dafür verantwortlich sind? Und langfristig gesehen das ganze zu einer noch größeren Flüchtlingsbewegung führt wodurch die FPÖ wieder in eine Regierung gespült wird?

Wie gesagt, ich sehe die Situation als unfassbar schwer zu handlen.

Dass er überhaupt an Waffen kommt ist natürlich ein anderes Thema. Aber wenn nicht wärs halt ein Auto gewesen oder sonst was.

Das Problem ist einfahc die Radikalsierung ansich... steht eh auch in dem Standard Artikel.

Er war doppelstaatsbürger was meines Wissens nach verboten ist in Österreich ....
Wenn ich schon wen zurückholen dan durchleu hte ich den nochmal oder?

Keine wie das rechtlich genau gehandhabt wird. Und durchleuchtet wurde er ja... inklusive Prozess und Verurteilung.
 
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hoff das einbetten klappt. Wenn nicht, vielleicht schaffts jemand anders:D

Edit: ah superr, beim ersten Versuch.
 
Terror in Paris: Diskussion im Politik-Thread.
Terror in Österreich: Diskussion im Boulevardpresse-Thread.

Das ist echt Situationskomik zur falschen Stunde.

Hab ich mir beim Ursprungspost auch gedacht, aber letztendlich isses ja egal. Vielleicht isses sogar positiv da es sich im Politikthread relativ schnell in eine ausufernde Debatte entwickelt.

Weder das eine noch das andere passt, ich meine wir hatten mal einen Thread für Anschläge, ich meine hat @Bexter den damals aufgemacht als dieser AFD Fanatiker in münchen amok gelaufen ist, ich find den Thread aber nicht.

Wäre das Thema gestern im Politik Thread gelandet, wäre der Rüffel gekommen, was das dort zu suchen hat, noch gar keine Motive gesichert sind, [/insert blablabla]. Wie mans macht, macht mans falsch :D
 
Würde man den scheiß boulevard Thread endlich mal umbenennen müsste man sich darüber keine Sorgen machen. Aber is hier ja scheinbar einfach nicht möglich. Politik thread wäre nämlich in der Tat erstmal die falsche Adresse.
 
Jetzt weiß ich nicht, ob ich dich richtig verstehe...also was willst du nachvollziehen?

Da gibt es einfach Nullkommagarnix zu diskutieren.
Alleine, dass wir noch einen entsprechenden Straftatbestand haben, ist ein absoluter Witz und tiefste Steinzeit.

Keinen Fußbreit den Faschisten.
Nachvollziehen?

Ich frage mich ganz einfach, ob es vielleicht einen Zusammenhang zwischen den drei jüngsten Anschlägen und den letzten Mohammed-Karrikaturen von Charlie Hebdo gibt. Beim Anschlag in Paris ziemlich sicher, in Nizza wird es wahrscheinlich eine Paralle dazu geben, Wien gestern muss man sehen. Die lange "Ruhe" und jetzt Gehäuftheit ist jedenfalls auffällig.

Und dann kommt die nächste Frage, die ich mir persönlich stelle. Muss ich jedes Recht in Anspruch nehmen, auch wenn ich weiss, dass ich damit womöglich Millionen Menschen (in dem Fall gläubige Muslime) in ihrem Glauben und in ihrer Ehre verletze, kränke, sie beleidige? In dem Wissen, dass uns das egal sein kann, weil Religion und Glaube uns halt auch ziemlich schnuppe sind...?

Natürlich rechtfertigt das in keinster Weise Gewalt. Die ist immer zu verachten. Es erklärt für mich aber ein Stück weit, wie man den frühen Nährboden für Hass und Radikalisierung sät. Wenn ich mein Leben lang mein Umfeld mit allem beleidige, was gerade noch so im Rahmen der Meinungsfreiheit erlaubt ist, so kann ich das tun. Ich darf mich aber dann nicht wundern, wenn ich irgendwann keine Freunde mehr habe.

In einer Welt des respektvollen Umgangs könnte man z.B. respektieren, dass Blasphemie für Andere etwas sehr schlimmes darstellen kann. Und dann könnte man sich überlegen, ob man es wirklich aussprechen/veröffentlichen muss. Das hat nichts mit der Abschaffung der Meinungsfreiheit oder dem Zurückstecken vor dem Islam zu tun.

Sich mit solchen Fragen mal zu beschäftigen, sich auch kritisch selbst zu hinterfragen, ob man alles tun muss was man darf, das würde ich besser finden als am Ende mit den Auswüchsen leben zu müssen.
 
In einer Welt des respektvollen Umgangs könnte man z.B. respektieren, dass Blasphemie für Andere etwas sehr schlimmes darstellen kann. Und dann könnte man sich überlegen, ob man es wirklich aussprechen/veröffentlichen muss. Das hat nichts mit der Abschaffung der Meinungsfreiheit oder dem Zurückstecken vor dem Islam zu tun.
Ach nein? Das sehe ich persönlich anders. Finde ich die Provokationen von Charlie Hebdo & Co. gut? Nein. Aber wer intellektuell und/oder emotional nicht in der Lage ist, damit umzugehen, der ist in anderen Lebenssituationen auch nicht fähig mit Kritik umzugehen. Und gehört nicht zu Europa.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hat nichts mit der Abschaffung der Meinungsfreiheit oder dem Zurückstecken vor dem Islam zu tun.

Sich mit solchen Fragen mal zu beschäftigen, sich auch kritisch selbst zu hinterfragen, ob man alles tun muss was man darf, das würde ich besser finden als am Ende mit den Auswüchsen leben zu müssen.

Doch, das wäre es.
Und es ist eine Prinzipienfrage.

Die Sachen wurden hier (Europa) veröffentlicht, unter vor Ort geltendem Recht.
Weil irgendwer auf der Welt das derbe kacke findet und dann wofür auch immer zum Anlass nimmt, ist überhaupt (!!) kein Maßstab.

Wenn das eine deiner Meinung nach angebrachte Vorgehensweise ist, warum sollte das (zu Ende gedacht) nicht auch in anderen Bereichen gelten? Wo wäre der Unterschied?
Keine westlichen Filme mehr, in denen sich zwei Männer küssen? Könnte Krawalle geben.
Keine Plakatwand mehr mit Frauenhaaren....könnte ja irgendwo irgendwer richtig scheiße finden und mit Gewalt bekämpfen wollen.

Einen Menschen kann ich in dem Sinne beleidigen, dass ich ihn der Ehre kränken will, aber doch nicht eine Religion. Die Übertragung auf die eigene Person macht derjenige dann selbst.

Die geringste Verschiebung an Schuldvorwürfen in die Richtung, dass so eine Äußerung für den Ärger sorgt und nicht derjenige Holzkopf, der dann ausrastet, weil seine Religion/Konsole/Fußballverein "beleidigt" wurde, ist absurd.
 
@Zimtzicke
Am Ende betreibst du mit solchen Ansichten astreines Victim blaming. "Hat das Mädchen denn WIRKLICH so einen kurzen Rock tragen müssen...?"

Und wie @dweezzu schon sagt... wo ist denn die Grenze? IMO ist es gerade jetzt unabdingbar keinen Milimter von Freiheit, Demokratie und Frieden abzuwandern.


letzten Mohammed-Karrikaturen von Charlie Hebdo gibt.

Es gab doch gar keine neuen. Ein Lehrer hat die Karrikaturen als Unterrichtsmittel für Meinungsfreihet hergenommen.
 
UNd wurde dafür geköpft...

Ansonsten sehe ich das auch so. Das Ziel der Islamisten ist es, unsere Werte anzugreifen. Und mit jedem Fußbreit, den wir von unseren freiheitlichen Werten abweichen, tragen sie einen kleinen Sieg davon.

Wir reden hier über das Gut der Meinungsfreiheit - eines der höchsten Güter, die unsere Gesellschaften hervor gebracht haben.
Da kanns imo keine Diskussion geben und VIctim Blaming ist absolut fehl am Platz.

Die Karikaturen muss man nicht gut finden, aber man muss sich damit abfinden, dass eo etwas möglich sein MUSS, ohne dafür Repressalien - oder gar den Tod - fürchten zu müssen.
Und ihc könnte wetten, dass auch nicht-extremistische Muslime das ähnlich sehen.
 
Ach nein? Das sehe ich persönlich anders. Finde ich die Provokationen von Charlie Hebdo & Co. gut? Nein. Aber wer intellektuell und/oder emotional nicht in der Lage ist, damit umzugehen, der ist in anderen Lebenssituationen auch nicht fähig mit Kritik umzugehen. Und gehört nicht nach Europa.

Also dürfen die "wahren" Intellektuellen immer und überall alle Grenzen des Sagbaren, unter dem immerwerenden Deckmantel der Meinungsfreiheit, für sich legitimieren und unter dem Schutz einer demokratischen Grundordnung deklarieren.

To the fullest...aus Prinzip!

Empathie für den Pöbel!
 
Also dürfen die "wahren" Intellektuellen immer und überall alle Grenzen des Sagbaren, unter dem immerwerenden Deckmantel der Meinungsfreiheit, für sich legitimieren und unter dem Schutz einer demokratischen Grundordnung deklarieren.

To the fullest...aus Prinzip!

Empathie für den Pöbel!

Es gibt keinen "Deckmantel" der Meinungsfreiheit. Entweder gibt es sie, oder es gibt sie eben nicht. Und natürlich aus Prinzip. Was für eine armselige Einstellung ist es bitte, diese Werte aufzugeben, nur um Arschlöchern nicht auf den Schlips zu treten.
 
Die Linke setzt wieder Prioritäten mit perfektem Timing. Genau wegen solcher Dinge sind sie unter anderem unwählbar.

https://www.spiegel.de/politik/deut..._ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ
Sowas ärgert mich bei den Linken auch immer wieder.
Ich stehe von meiner Haltung zum Sozialstaat inzwischen der Meinung der Linken sehr nahe.

Aber solange sie ihre Probleme wie die Haltung zum Islamismus oder die viel zu unkritische Einstellung und sogar Zuneigung zu Russland und allgemein Unrechts-Systemen nicht ändern, bleiben sie für mich unwählbar.
 
Interessant, dass zwei Mal "Europa" genannt wird, wo doch selbst viele europäische Länder ein Blasphemie/Diffarmierungs-Gesetz haben... Übrigens auch Österreich. @esnoox

@Mondknallschlumpf

Die Meinungsfreiheit hat sehr wohl Grenzen. Wo die gesetzt sind, ist schon mal je nach Land sehr unterschiedlich. Darum geht es mir aber garnicht.

Ich wollte eher aufzeigen, dass man mit diversen Dingen, die durch die Meinungsfreiheit noch gedeckt sind, nicht nur den Arschlöchern auf den Schlips tritt, sondern sehr viel mehr, grösstenteils friedlichen Menschen.

Die Meinungsfreiheit ist so ein wichtiges Gut, dass es nicht nur ein Recht ist, es ist auch eine Verantwortung.
 
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