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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mit dem Nein meinte ich auch eher das es keinen Unterschied macht ob es ein Zugereister fordert oder ein Deutscher.

Das hab ich schon verstanden, und das sollte der von dir fett markierte Text (natürlich gerade durch seine Überspitzung) ja auch aussagen. Die BILD und der Mob sind aber hier halt wieder nur aktiv, weil der Typ Muslim ist.

Das Geburtsdatum fordern "die" vom Kika? Warum fordern sie nicht gleich ihnen den Jungen auszuhändigen? Ich mein, umgebracht in spe ist das Mädchen doch in der wütenden Internet-"Diskussion" die grad läuft eh schon, wenn man das nur mal bloß überfliegt, da kann man die Lynchjustiz doch gleich präventiv ausüben. :ugly:
 
muslimische Hintergrund des Typen. Macht ein deutscher Junge seiner Freundin aus Eifersucht auf Alles und Jeden das Leben zur Hölle gehörts wahrscheinlich einfach zu unserer Kultur. Und als damals der Ex meiner Freundin hier vorm Haus rumrandaliert hat und schrie die Schlampe soll rauskommen und er bringe sie um war das sicher abendländliche Liebe statt Besitzanspruch

Ist das jetzt dein ernst? Du vergleichst das krankhaftes Verhalten von Extrem eifersüchtigen Männer mit den üblichen Verhalten von strengen Muslime? Ist das also an den Haaren herbeigezogen was er da "verlangt"?
Sehr gewaagte Aussage.
 
Ich wusste nicht, das du es als normales verhalten ansehen würdest, wenn jemand meint, einen anderen Menschen besitzen zu können.

Nee, ist es auch nicht, wie ich ja nun alleine in meinen letzten Postings mehrfach aussagte. Oftmals rührt es aber aus einem altertümlichen Rollenbild her, das wahrlich nicht jeder heutzutage schon abgelegt hat. "Die Frau hat sich unterzuordnen, basta!" Krankhaft gibt es natürlich auch, würde aber immer bedeuten, die Person kann für ihr Handeln nicht oder zumindest weniger verantwortlich gemacht werden. Das akzeptiere ich bei der Unterdrückung von Frauen aber nicht.

Dann ist jetzt hier auch Ende.

Danke.
 
Dieses Besitzen des anderen ist schon alleine in unserer Sprache fest verankert (MEINE Frau, MEIN Mann usw.) und wird auch in unserer Gesellschaft ausgiebig zelebriert. Gewaltdelikte in Partnerschaften kommen sehr häufig vor und sind dementsprechend weit verbreitet, was ua auf diesen Besitzanspruch zurückzuführen ist. Ist halt aber immer noch fast sowas wie ein Tabu Thema, worüber man nicht gerne spricht, die Nachrichten und Anzeigeregister der Polizei sind jedoch voll damit.
 
Was erwartest du denn von einer gesellschaft (deutschland) die vor 20 jahren noch ihren geheirateten partner vergewaltigen durfte wie man wollte? So etwas braucht halt zeit.
 
Dazu mal die Übermedien:

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Und btw. in Plauen wurde kurz nach Weihnachten ein Haus angezündet in dem vorallem Roma-Familien lebten, Anwohner riefen "Sieg heil!" und behinderten die Feuerwehr [und deutsche Nachbarn wurden später wohl beim Plündern erwischt], klick [Belltower News]. Oh und in Dresden hat eine Gruppe einen Hund auf eine 19-jährige äthiopische Asylbewerberin gehetzt, klick [Deutschlandfunk].

Der ganz normale Alltagsrassismus in Sachsen über den nicht [mehr?] berichtet wird halt. Dazu im Tagesspiegel: Rechtsextremismus. Wie es sich lebt in einer von Rechten dominierten Stadt?
Da muss ich mich jetzt auch mal einmischen.
Das folgende ist völlig subjektiv und schürt auch nur Vorurteile:
Mein ehemaliger Chef kommt aus Leipzig. Anfang 50, echt netter Kerl. Aber der hatte auch ein massives Problem mit Ausländern. Nicht, dass er ausfällig wurde, oder so. Aber als er hierher nach Süddeutschland zog, war er schon sehr verwundert über die vielen Ausländer, die hier leben. Ein regelrechter Schock für ihn war es anscheinend, als in das schmucke Haus, in dem er sich eine Eigentumswohnung gekauft hatte, eine türkische Familie einzog. Frau und die größeren Mädels mit Kopftuch. Das hat er nicht verstanden, wieso die sich das leisten konnten. Für ihn war wohl die Assoziation "Frau trägt Kopftuch + mehr als 2 Kinder = arm und dem Staat auf der Tasche liegen" völlig normal. Der Mann war allerdings Facharbeiter in der Schweiz.
Meine Schwiegereltern kommen aus Cottbus, auch die tun sich bei jedem Besuch schwer mit den Zitat "Massen an Ausländern" hier bei uns. Dabei sind das nicht mal viele, in meinen Augen. Ganz normal halt. Ich kenns jedenfalls nicht anders. Aber meine Schwiegereltern glauben, das wären alles leute, die nur hier sind, um Sozialleistungen zu kassieren. Dabei sind das alles ganz normale Leute, teilweise auch schon in der 2. oder 3. Generation hier geboren.

Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass die "Ossis" durch die frühere Abschottung Menschen, die nicht "deutsch" aussehen, schlicht nicht gewohnt sind. Bei manchen schlägt sich das dann leider in Gewalt nieder, was natürlich gar nicht geht.
Ist jetzt wie gesagt nur mein Eindruck, aber grundsätzlich würde ich es jederzeit unterschreiben, wenn es heisst, Menschen aus Ostdeutschland sind tendentiell "fremdenfeindlich". (Und ja, es gibt auch genügend fremdenfeindliche Wessis).
 
Dieses Besitzen des anderen ist schon alleine in unserer Sprache fest verankert (MEINE Frau, MEIN Mann usw.) und wird auch in unserer Gesellschaft ausgiebig zelebriert. Gewaltdelikte in Partnerschaften kommen sehr häufig vor und sind dementsprechend weit verbreitet, was ua auf diesen Besitzanspruch zurückzuführen ist. Ist halt aber immer noch fast sowas wie ein Tabu Thema, worüber man nicht gerne spricht, die Nachrichten und Anzeigeregister der Polizei sind jedoch voll damit.

wie stellt man den Partner sonst vor?

das ist Peter - ein Mann
 
wie stellt man den Partner sonst vor?

das ist Peter - ein Mann

So rein aus der Luft gegriffen: Das ist Peter, mit dem lebe ich zusammen und den liebe ich. Impliziert Ähnliches wie das ist Peter, mein Mann. Wobei halt...nicht ganz, mein Mann bedeutet noch nicht, dass auch wirklich zusammengelebt und sich geliebt wird. Es stellt eigentlich nur einen Besitzanspruch (meiner) dar.

Das soll jetzt nicht normativ sein. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass dieser Besitzanspruch auch sprachlich fest bei uns verankert ist.
 
Mann und Frau ist mit der Ehe halt noch ein definierter Begriff wenn mans so sehen will.

Auch wenn es Peter ist mit dem ich räumlich getrennt zusammen hause und ihn momentan an eine Wand klatschen könnte :ugly:

dass es nicht einfach ist, ist klar.
Verstehe den Punkt aber natürlich in der Sache.
 
Mein Mann, meine Frau, das zieht sich doch durch alle Landessprachen dieser Welt. Die Amis sagen ja auch my husband oder my wife. Und da man sich dann gegenseitig "besitzt" erkenne ich formal erst mal nichts schlechtes. Das ist ein Begriff und muss nicht zwangsläufig in besitzergreifenden Handlungen enden. Wenn das eine(r) tut, ist er/sie ein riesen Arschloch
 
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