Dazu mal die Übermedien:
Und btw. in Plauen wurde kurz nach Weihnachten ein Haus angezündet in dem vorallem Roma-Familien lebten, Anwohner riefen
"Sieg heil!" und behinderten die Feuerwehr [und deutsche Nachbarn wurden später wohl beim Plündern erwischt],
klick [Belltower News]. Oh und in Dresden hat eine Gruppe einen Hund auf eine 19-jährige äthiopische Asylbewerberin gehetzt,
klick [Deutschlandfunk].
Der ganz normale Alltagsrassismus in Sachsen über den nicht [mehr?] berichtet wird halt. Dazu im Tagesspiegel:
Rechtsextremismus. Wie es sich lebt in einer von Rechten dominierten Stadt?
Da muss ich mich jetzt auch mal einmischen.
Das folgende ist völlig subjektiv und schürt auch nur Vorurteile:
Mein ehemaliger Chef kommt aus Leipzig. Anfang 50, echt netter Kerl. Aber der hatte auch ein massives Problem mit Ausländern. Nicht, dass er ausfällig wurde, oder so. Aber als er hierher nach Süddeutschland zog, war er schon sehr verwundert über die vielen Ausländer, die hier leben. Ein regelrechter Schock für ihn war es anscheinend, als in das schmucke Haus, in dem er sich eine Eigentumswohnung gekauft hatte, eine türkische Familie einzog. Frau und die größeren Mädels mit Kopftuch. Das hat er nicht verstanden, wieso die sich das leisten konnten. Für ihn war wohl die Assoziation "Frau trägt Kopftuch + mehr als 2 Kinder = arm und dem Staat auf der Tasche liegen" völlig normal. Der Mann war allerdings Facharbeiter in der Schweiz.
Meine Schwiegereltern kommen aus Cottbus, auch die tun sich bei jedem Besuch schwer mit den Zitat "Massen an Ausländern" hier bei uns. Dabei sind das nicht mal viele, in meinen Augen. Ganz normal halt. Ich kenns jedenfalls nicht anders. Aber meine Schwiegereltern glauben, das wären alles leute, die nur hier sind, um Sozialleistungen zu kassieren. Dabei sind das alles ganz normale Leute, teilweise auch schon in der 2. oder 3. Generation hier geboren.
Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass die "Ossis" durch die frühere Abschottung Menschen, die nicht "deutsch" aussehen, schlicht nicht gewohnt sind. Bei manchen schlägt sich das dann leider in Gewalt nieder, was natürlich gar nicht geht.
Ist jetzt wie gesagt nur mein Eindruck, aber grundsätzlich würde ich es jederzeit unterschreiben, wenn es heisst, Menschen aus Ostdeutschland sind tendentiell "fremdenfeindlich". (Und ja, es gibt auch genügend fremdenfeindliche Wessis).