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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ihr geht das alle ganz falsch an, Videospiele sind natürlich nicht Schuld. Es sind die Animes.


kurz zurück zu Spacey

Kevin Spacey will sich in Behandlung begeben
Eine ganze Reihe von Männern beschuldigen Oscar-Preisträger Kevin Spacey mittlerweile der sexuellen Belästigung. Als erster hatte der US-Schauspieler Anthony Rapp Spacey öffentlich vorgeworfen, ihn vor mehr als 30 Jahren in betrunkenem Zustand sexuell bedrängt zu haben. Rapp war damals erst 14 Jahre alt. Spacey entschuldigte sich - und zieht nun weitere Konsequenzen: Er sucht sich therapeutische Hilfe. "Kevin Spacey nimmt sich die nötige Zeit für eine Analyse und Behandlung", sagte ein Sprecher des Schauspielers. Weitere Informationen werde es dazu vorerst nicht geben.
http://www.sueddeutsche.de/panorama...cey-will-sich-in-behandlung-begeben-1.3732352

¯\_(ツ)_/¯
 
Kann es nur nochmal sagen: :fp:

Aber spontan habe ich nichts von einem Eingeständniss gehört oder? Das eine ist auch schon wieder von 2003.
Jetzt mal davon abgesehen, das es sehr überhastet ist und die Message nach seinem Coming Out auch nicht wirklich schön ist, aber außer, das jetzt jeder sagt "Ah, jetzt geht der Creep in Behandlung weil er sich schuldig fühlt" gibt es nicht, oder?
 
Gegen was will er sich denn behandeln lassen?

Wirkt auf mich wie ne Aktion um hinterher zu sagen: Jetzt bin ich geheilt, alles wieder gut.

Wobei ich es von Netflix ein falsches Signal finde die Produktion zu stoppen wegen solcher Anschuldigungen. Im Moment kann jede Frau jeden Mann in Hollywood direkt stürzen indem sie ihn sowas beschuldigt.
 
Gegen was will er sich denn behandeln lassen?

Wirkt auf mich wie ne Aktion um hinterher zu sagen: Jetzt bin ich geheilt, alles wieder gut.

Wobei ich es von Netflix ein falsches Signal finde die Produktion zu stoppen wegen solcher Anschuldigungen. Im Moment kann jede Frau jeden Mann in Hollywood direkt stürzen indem sie ihn sowas beschuldigt.

Und man sieht ja auch wie viel "Macht" es hat. Das waren Anschuldigungen gegen Spacey... von vor 30 Jahren. Noch bevor da mehrere aufkamen wurden doch schon Konsequenzen und Rückschlüsse gezogen.

Das erinnert mich immer an den Film "The Hunt" wo es auch nur Anschuldigungen eines gnatzigen Mädchens gab... der ganzen sehr realistische Werdegang wird ja dann gezeigt.
Du kannst schlussendlich nur verlieren wenn du es abkriegst... egal ob es stimmt oder nicht, und das nimmt gerade groteske Züge an.

Ändert aber auch nichts daran, das ich die Art, wie Spacey damit umgegangen ist, auch nicht gut finde. Setzt natürlich ein falsches Zeichen, obwohl es sich die Kritiker davon aber auch schon wieder sehr einfach machen wieder von weiten zu sagen, was das wieder für ein schlechtes Licht wirft.
 
Eine "Atmosphäre von Gefahr und Anzüglichkeiten"

[...]
Spiegelten die Vorwürfe, die auf der mutmaßlich von Parlamentsmitarbeitern erstellten Liste zu finden sind, anfangs noch ein Sammelsurium unterschiedlichster, teils harmloser Vorfälle, so gehen jetzt auch Frauen an die Öffentlichkeit, die in der Vergangenheit Opfer sexueller Übergriffe bis hin zu Vergewaltigungen geworden waren. Und standen anfangs nur die Tories im Fokus, so ist nun auch Labour ins Visier der Debatte geraten. Losgetreten wurde sie durch den Missbrauchsskandal um den US-Filmproduzenten Harvey Weinstein, dem vorgeworfen wird, Frauen über Jahrzehnte hinweg belästigt und in mehreren Fällen vergewaltigt zu haben.


Dass diese Debatte nun in London mit einer ungeahnten Intensität losgebrochen ist, dürfte darauf zurückzuführen sein, dass Machtmissbrauch in Form von sexuellem Missbrauch bislang nicht sanktioniert wurde und, wie Parlamentsmitarbeiter in diversen Medien beklagen, rund um das Parlament eine "Atmosphäre von Gefahr und Anzüglichkeiten" herrsche. Die Timesberichtet indes, dass durchaus eine - wenngleich folgenlose - Sensibilität für das Thema herrsche: Ein sogenannter Whip, ein Fraktionssprecher, der die Abgeordneten im Sinne der Regierung auf Linie bringt, soll der Premierministerin regelmäßig über die "neuesten sexuellen Indiskretionen" berichtet haben.

Hilfe oder Konsequenzen gab es bislang kaum. Mehrere Parlamentsmitarbeiterinnen hatten sich beklagt, dass sie Übergriffe zwar bei Vorgesetzten gemeldet hätten, diese aber nicht reagiert, abgewiegelt oder auf Nachteile für die Karriere der jungen Frauen verwiesen hätten. Zudem sei in einigen Fällen Loyalität zur Partei eingefordert worden. Bisher müssten sich mutmaßliche Opfer von sexueller Belästigung, wenn sie nicht zur Polizei gehen, im Zweifel direkt an die Parlamentsabgeordneten wenden, von denen sie bezahlt werden - oder aber an die Partei. May sagte im Parlament, sie sei "tief erschrocken" über die jüngsten Berichte; sie forderte eine "ernsthafte, schnelle Antwort auf diese Probleme" und eine unabhängige Anlaufstelle für Beschwerden.
[...]
Eine Labour-Mitarbeiterin sagte in einem BBC-Interview am Dienstag, sie sei auf einer Partei-Party vergewaltigt worden; als sie den Missbrauch gemeldet habe, sei sie von einem Vorgesetzten abgewiesen worden.
[...]
Immer mehr Zeitungen berichten zudem von Frauen, die angeben, sie seien in einer vornehmlich Abgeordneten vorbehaltenen Bar in Westminster mit K.-o.-Tropfen bewusstlos gemacht worden.

[...]
http://www.sueddeutsche.de/politik/...e-von-gefahr-und-anzueglichkeiten-1.3733094-2
 
Alice Glass von den Crystal Castles:
http://www.alice-glass.com/cc/

Crystal Castles dazu:

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Alice eigene Schwester sagt dazu:

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Zuletzt bearbeitet:
Keine Ahnung, wo es am besten reinpasst:
http://www.sueddeutsche.de/panorama...s-dritte-geschlecht-eine-revolution-1.3740616
Es geht um das gefühlte, um das empfundene und gelebte Geschlecht. Bei Intersexuellen gibt es diese gefühlte Eindeutigkeit nicht. Das Bundesverfassungsgericht will es diesen Menschen nicht nur ersparen, sich eindeutig zu einem Geschlecht bekennen zu müssen - es anerkennt ihre Uneindeutigkeit ausdrücklich als drittes Geschlecht.
 
Keine Ahnung, wo es am besten reinpasst:
http://www.sueddeutsche.de/panorama...s-dritte-geschlecht-eine-revolution-1.3740616
Es geht um das gefühlte, um das empfundene und gelebte Geschlecht. Bei Intersexuellen gibt es diese gefühlte Eindeutigkeit nicht. Das Bundesverfassungsgericht will es diesen Menschen nicht nur ersparen, sich eindeutig zu einem Geschlecht bekennen zu müssen - es anerkennt ihre Uneindeutigkeit ausdrücklich als drittes Geschlecht.
im entsprechenden fall hat das nichtmal was mit "gefühlt" zu tun. auch biologisch ist das geschlecht nicht zu bestimmen.
 
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