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Der Boulevardpresse Thread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich bin weder Anwalt noch Richter. Keine Ahnung.... aber wenn man für von mir schon genannte Aktionen einfach durch kommt oder ein "du du" vom Staat kassierst muss man sich nicht wundern wenn die einfach weiter machen

Ich sag mal so. Es laufen heutzutage Täter mit mehr als 300(!) Vorgängen im System frei herum. Teilweise sogar noch mehr. Ich spreche hier von eingeleiteten Strafverfahren gegen diese.

Wir sprechen da von gefährlichen Körperverletzungen, Raub oder auch verbreiten Kinder-pornografischer Inhalte. Nur mal als Beispiel.

Diese geben sich als so polizeierfahren, daß oftmals jeglicher Respekt fehlt, wenn diese in staatliche Maßnahmen geraten. Vermutlich weil die halt mittlerweile auch wissen das hier oftmals keine Konsequenzen erfolgen.
 
Von einfach so hat doch keiner was gesagt oder?
Doch, ich habe dich (!) wortwörtlich zitiert, daher auch die An- und Abführungszeichen.
Oder glaubst Jochen fährt morgen mit dem Rad und denkt sich "puh ja die haben meine Meinung geändert"?

Also erstens, Ich hab mich doch gar nicht hinter den Protest gestellt, weder in Bezug auf Form noch Inhalt?
Und zweitens ist der Protest von der LG mit ziemlich konkreten Forderungen an die Politik verbunden, es geht nicht darum dass die blockierten Autofahrer*innen am nächsten Tag aufs Fahrrad umsteigen sollen.
 
Das einzige was sich die Klimakleber von der Politik erwarten können is das irgendwann härtere Gesetze gegen diese Art von Aktionismus beschlossen werden (Wird ja zumindest hier in Österreich schon größenteils gefordert). Mehr werden sie wahrscheinlich nicht erreichen.
 
Man muss sich nicht weiter wundern wenn die so einfach weitermachen, solange sich nichts fundamental verändert und eher so weitergemacht wird wie die letzten 40+ Jahre.

Also soll der Staat sich erpressen lassen? Das kann ja wohl auch nicht die Lösung sein. Ich sehe sie auch nicht als kriminelle Vereinigung, nur als - bezogen auf den Effekt ihrer Aktionen - naive Idioten, denen man die Kosten ihrer Taten in Rechnung stellen sollte.
 
Naja, also gerade kleben Sie sich an Start und Landebahn bei Flughafen Düsseldorf und Hamburg . etliche Flüge mit Verspätung und so weiter. Da muss man sich fragen wie lasch die sicherheitskontrolle ist.

Geht gar nicht. Von beiden Seiten
 
Es ist ja nicht so, als würde der Staat zu etwas gedrängt was er nicht will. Es wird lediglich auf die Einhaltung klimapolitisch vereinbarter Ziele hingewirkt, zu denen sich der Staat freiwillig verpflichtet hat.
Würde er diese einhalten gäbe es die Proteste gar nicht.
Dann andere Frage.... glaubst du ernsthaft das der Staat durch solche Aktionen schneller reagiert? Ernsthaft? Nochmal, das Ziel was die haben ist richtig und wichtig, die Umsetzung einfach Panne. Sollen sich die Leute in der Politik stark machen um das zu beschleunigen oder friedliche Kundgebungen oder sowas veranstalten um die Bürger auf ihre Seite zu bekommen aber doch nicht so
 
Naja, also gerade kleben Sie sich an Start und Landebahn bei Flughafen Düsseldorf und Hamburg . etliche Flüge mit Verspätung und so weiter. Da muss man sich fragen wie lasch die sicherheitskontrolle ist.

Geht gar nicht. Von beiden Seiten
Willst Du jeden Meter Drahtzaun mit Security besetzen? Die haben sich da ein Loch reingeschnitten und sind durch.
 
Es ist ja nicht so, als würde der Staat zu etwas gedrängt was er nicht will. Es wird lediglich auf die Einhaltung klimapolitisch vereinbarter Ziele hingewirkt, zu denen sich der Staat freiwillig verpflichtet hat.
Würde er diese einhalten gäbe es die Proteste gar nicht.

Man sollte aber vielleicht auch erkennen, dass jahrzehntelange Versäumnisse in Zeiten nach Corona und Ukrainekrieg nicht in kürzester Zeit durchgedrückt oder korrigiert werden können. Sonst verliert man die meisten in der Gesellschaft auf dem Weg dahin und fragt sich später, wie es sein konnte, dass irgendwann ne Partei gewählt wird, die einfach alles wieder zurück dreht...
 
Wenn sie schon direkt Leute "nerven" wollen, dann bitte vorm Bundestag oder Landestag protestieren. Oder Abgeordnetenfahrzeuge beschmieren. Oder angemeldete Demos veranstalten. Eventuell z.B. Musiker oder so für sich gewinnen und Protestkonzerte veranstalten. Oder Menschenketten bilden. Hat früher ja auch manchmal geklappt. Es gibt durchaus einige sinnvolle "Methoden".


Es ist ein "Konflikt" zwischen der Letzten Generation und den Poltikern. Dann sollen sie den "Streit" unter sich ausmachen und nicht unbeteiligte Dritte mit einbeziehen.
 
Man sollte aber vielleicht auch erkennen, dass jahrzehntelange Versäumnisse in Zeiten nach Corona und Ukrainekrieg nicht in kürzester Zeit durchgedrückt oder korrigiert werden können. Sonst verliert man die meisten in der Gesellschaft auf dem Weg dahin und fragt sich später, wie es sein konnte, dass irgendwann ne Partei gewählt wird, die einfach alles wieder zurück dreht...

Ich befürchte auch, dass wir den Klimawandel auf keinen Fall stoppen können. Dafür sind wir Menschen viel zu sehr Gewohnheitstiere.

Dazu kommen dann regionale Unterschiede, Technologie, finanzielle Mittel, Bürokratie... Priorisiert wird das Verhindern des Klimawandels ja auch nicht global. Wie auch? In vielen Ländern kann ja nicht mal die Bevölkerung ordentlich versorgt werden geschweige denn eine gescheite Grund-Infastruktur geschaffen werden.

Mein Gefühl sagt mir eher, dass wir zukünftig mit den Konsequenzen unseres Handelns klarkommen müssen. Da werden natürlich auch reiche Länder in gemäßigten Zonen den Vorteil haben.

Proteste machen hierzulande und weltweit zwar darauf aufmerksam, es wird sich meiner Meinung nach nicht viel ändern.

Riesige Menschenströme Richtung Europa und das Versorgen und Unterbringen wird wohl mit die größte Herausforderung werden. Keine Ahnung wie wir das stemmen sollen. Wir sind ja jetzt schon an der Grenze zum Kollaps und vielerorts überfordert.

Dazu kommen kulturelle und moralische Unterschiede die zwangsläufig zu Reibungen führen werden.Ich schaue momentan echt skeptisch und auch unsicher in die Zukunft.
 
Man sollte aber vielleicht auch erkennen, dass jahrzehntelange Versäumnisse in Zeiten nach Corona und Ukrainekrieg nicht in kürzester Zeit durchgedrückt oder korrigiert werden können. Sonst verliert man die meisten in der Gesellschaft auf dem Weg dahin und fragt sich später, wie es sein konnte, dass irgendwann ne Partei gewählt wird, die einfach alles wieder zurück dreht...
Man sollte aber vielleicht auch anerkennen, dass sich das Klima und die Klimakatastrophe nicht an irgendwelche Zeitpläne hält und sich hinten anstellen lässt.
Und es sollte auch klar sein, dass Corona, der Krieg in der Ukraine, Inflation und Energiekrise nicht die letzten massiven Krisen der nächsten Jahre bleiben werden. Ganz im Gegenteil; aber auch diese zukünftigen Krisen werden wieder in Stellung gebracht werden um den Kampf gegen die Klimakatastrophe noch ein wenig mehr zu verschleppen und zu verunmöglichen.
 
Ach komm, das mit dem Zeitplan und den Gradzielen ist doch alles nur Hoffnungsmarketing. Damit Menschen glauben können, dass sie wirklich noch was an der Klimakatastrophe verhindern können. Da wird gar nichts mehr verhindert werden. Man könnte das eine oder andere ein paar Jahre hinauszögern, was für sich schon Sinn macht, das Endergebnis bezogen auf die nächsten paar Jahrhunderte/Jahrtausende wird aber das gleiche sein.
 
Wenn sie schon direkt Leute "nerven" wollen, dann bitte vorm Bundestag oder Landestag protestieren. Oder Abgeordnetenfahrzeuge beschmieren. Oder angemeldete Demos veranstalten. Eventuell z.B. Musiker oder so für sich gewinnen und Protestkonzerte veranstalten. Oder Menschenketten bilden. Hat früher ja auch manchmal geklappt. Es gibt durchaus einige sinnvolle "Methoden".


Es ist ein "Konflikt" zwischen der Letzten Generation und den Poltikern. Dann sollen sie den "Streit" unter sich ausmachen und nicht unbeteiligte Dritte mit einbeziehen.

hat FFF doch alles gemacht und nur Hohn und Spott geerntet. Vllt wäre die LG garnicht entstanden wenn man auf die FFF Proteste angemessen reagiert hätte, sowohl in Politik wie auch in der Gesellschaft.
 
Ach komm, das mit dem Zeitplan und den Gradzielen ist doch alles nur Hoffnungsmarketing. Damit Menschen glauben können, dass sie wirklich noch was an der Klimakatastrophe verhindern können. Da wird gar nichts mehr verhindert werden. Man könnte das eine oder andere ein paar Jahre hinauszögern, was für sich schon Sinn macht, das Endergebnis bezogen auf die nächsten paar Jahrhunderte/Jahrtausende wird aber das gleiche sein.
Okay, gut zu wissen dass ich mit dir also nicht mehr ernsthaft über das Thema diskutieren muss.
 
Keine Ahnung, ich hoffe es?
Ich glaube allerdings, dass der Staat mit Sicherheit nicht schneller tätig werden würde, wenn es den Protest nicht gäbe.
Das ist aber leider nicht ansatzweise eine adäquate Begründung für die Aktionen, und die zunehmende Polarisierung verkehrt den Sinn doch langsam in das Gegenteil. Das ganze Projekt verkommt doch immer mehr zu einer „Luftnummer“ und trifft die Falschen: Menschen, die meistens extrinsisch motiviert von A nach B gelangen wollen und sich dann überlegen, ob sie jetzt Probleme mit ihrer Tagesplanung bekommen werden. 99% werden diese Proteste bestimmt nicht mit dem „Sachohr“ wahrnehmen und morgen einen Brief an Scholz schreiben, mit der Bitte die Forderungen endlich umzusetzen, damit man demnächst wieder pünktlich zum Termin kommt. Im Gegenteil werden sich die meisten von den sog. „Klimaterroristen“ förmlich erpresst fühlen; m. E. kein guter Ansatz für eine gemeinsame Lösungsfindung. Das ist es übrigens nie!!

Gerade die primären Forderungen 1 (Tempo 100) und 2 (dauerhaftes 9-EUR-Ticket) der LG muss man doch mit politischem Handwerkszeug angehen. Mir persönlich ist es zugegebenermaßen ein Rätsel, dass man den Großteil der Bevölkerung davon nicht überzeugen kann. Für solche „einfachen“ Umsetzungen habe ich schließlich 2021 auch Grün gewählt. Aber dann muss ich nach dem „warum“ fragen? Braucht der deutsche Autodoofi vielleicht mehr Angst oder mehr Infos? Wie kann ich diese m. E. völlig vernünftigen Forderungen einer Mehrheit vermitteln? Das wird eben nicht durch das Festkleben auf Straßen oder Startbahnen klappen.

Von den Forderungen eines Gesellschaftsrats zur „sozial gerechten“ Abkehr von fossilen Energien bis 2030 will ich dann noch gar nicht reden. In der Diskussion wird die Rolle Deutschlands für das Weltklima nämlich erst richtig spannend.
 
Okay, gut zu wissen dass ich mit dir also nicht mehr ernsthaft über das Thema diskutieren muss.

Alle bisherigen Daten sprechen für meine These. Auf dem Papier und per rechnerischer Formel könnte man mit drastischen Maßnahmen noch was erreichen. Aber wenn man sich ansieht, wie es auf der Welt läuft, wie lange Dinge dauern und wie realistisch Einschätzungen zur CO2 Reduktion (die weltweit gesehen noch nicht mal angefangen hat) sind, dann sind die positiven Szenarien einfach illusorisch.
 
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