Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Im Westen nichts neues fand ich richtig stark und hab mich zu Beginn von den negativen Vibes dieses Forums leiten lassen.
Aber eigentlich hätte ich achtsam sein sollen.
Spätestens sei dem Boxfresh-Gate, die seinerzeit ausgerufenen KT-Treter und für mich die beschissensten Schuhe auf dem Planeten sollte für mich eigentlich klar sein, dass ich dennoch erst mal neutral an etwas gehen sollte :D
 
Dafür war das mit "Im Westen nichts Neues" imo ne groteske Fehlentscheidung mit Ansage. Der Film suhlt sich imo auf ziemlich ekelhafte Weise in der deutschen Opfermentalität.

hab ich so nicht empfunden. Selbst Wolfgang, der ja stark links ist, hat den sehr wohlwollend aufgenommen

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Ab und zu während des Films habe ich auch gedacht, dass es ganz schön gewagt ist, wie gut Deutschland und wie schlecht die Gegner dargestellt werden, aber es wird auch oft genug gezeigt wie der Hauptcharakter, mit dem man emotional am engsten verbunden ist, ohne überlegen zu können zum absoluten Killer wird, weil die Situation gar nichts anderes zulässt.
Ich fand man konnte am Ende des Films schon gut erkennen das egal auf welcher Seite man Soldat war, es eine richtig scheiß Situation gewesen sein musste.
 
hab ich so nicht empfunden. Selbst Wolfgang, der ja stark links ist, hat den sehr wohlwollend aufgenommen

Wenn ich eins sicher nicht bin, dann links :D. Aber ich finde der Film hat da doch ne sehr eingefärbte Perspektive. Und was ich fast noch schlimmer finde ist, dass er oftmals so wirkt als hätte er sich wie bei nem Bauchladen verschiedene Szenen aus anderen Antikriegsfilmen zusammengesucht und dann einfach zusammen geworfen, weil das ja so gut passt. In der Hinsicht also ne typische Netflix Produktion :D.
 
Wenn ich eins sicher nicht bin, dann links :D. Aber ich finde der Film hat da doch ne sehr eingefärbte Perspektive. Und was ich fast noch schlimmer finde ist, dass er oftmals so wirkt als hätte er sich wie bei nem Bauchladen verschiedene Szenen aus anderen Antikriegsfilmen zusammengesucht und dann einfach zusammen geworfen, weil das ja so gut passt. In der Hinsicht also ne typische Netflix Produktion :D.

Ich fand dieses Interview im Zusammenhang mit dem Film ganz interessant und augenöffnend:

https://www.mdr.de/geschichte/weite...zension-historisch-wenig-authentisch-100.html
 
Gemessen an den meisten (Anti-)Kriegsfilmen die ja oft aus den USA kommen, ist der Deutsche Film
da deutlich milder im Umgang mit eindimensionaler Betrachtung, Pathos und überzogenem Nationalstolz.
Ich hab den Film gesehen und im Vordergrund stand der Schrecken des Krieges.
 
Da geht es, leider nicht erst seit gestern, dahin, das große Kino - Sieben Oscars für einen streckenweise allzu simplen Fantasystreifen mit durchschnittlich agierenden Schauspieler*innen (Michelle Yeouh mal außen vor gelassen), der in seinen schlimmen Minuten so viel bzw. wenig Gedankengut transportiert wie ein Avenger-Film. Wenn die Jury wert auf Zeitgeist legt, in das ein verdienter Gewinner, ja! Wenn ich an den Vergleich mit unzähligen Filmen denke, die den Academy Award (zumindest als bester Film) in meinen Augen „wirklich“ verdient haben, nein! und das ist eine echte Enttäuschung für mich, wenn auch absehbar. Schade!
 
Zurück
Oben