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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das man komplett auf Gags auf Basis von Krankheiten verzichten kann, seh ich auch ein. Warum das aber ein so schlimm ehrenverletzender Gag gewesen sein soll, erschließt sich mir irgendwie immer noch nicht. Man könnte den Gag doch auch so interpretieren, dass obwohl sie eine Erkrankung hat, die ihren Verkaufswert als Schauspielerin beeinträchtigen kann, es durchaus auch Rollen gibt, die sich dafür anbieten.

Das könnte man, Chris Rock hat aber eine Historie bzgl. Jada Pinkett Smith bzw. PoC-Frauen, klick bzw. klick. Seit Ende der 90er haut er auf sie immer wieder drauf. Anm: Das soll nicht die Aktion von Will Smith rechtfertigen o.ä.

Die ist Schauspielerin? Von der hat man aber noch nichts gesehen?

Matrix Reloaded, Matrix Revolutions oder Gotham bspw.
 
Das könnte man, Chris Rock hat aber eine Historie bzgl. Jada Pinkett Smith bzw. PoC-Frauen, klick bzw. klick. Seit Ende der 90er haut er auf sie immer wieder drauf. Anm: Das soll nicht die Aktion von Will Smith rechtfertigen o.ä.

Wobei die aber auch hart einen an der Klatsche hat. Gerade im Zuge dessen kam noch mal das Cringe-Gespräch zwischen ihr und Will Smith hoch, in dem die beiden im TV drüber gesprochen haben, warum sie ihn betrogen hat. Und in dem Gespräch erklärt sie Smith dass sie nichts falsch gemacht hat, und dass sie es mit ihm noch mal versucht. Als würde sie ihm verzeihen :lol:.
Eigentlich ist Smith scheinbar jemand, der voll unter der Fuchtel seiner Frau steht, wie ein kleines dummes Hündchen.

Da sich sowas in Hollywood sicher herumspricht bzw. solche Menschen in der Regel auch nicht sonderlich sympathisch sind, bieten die natürlich auch Angriffsfläche für Gags. Zumal ihre schauspielerischen Fähigkeiten auch nie sonderlich ausgeprägt waren.
 
Sie fällt auch seit Jahren nicht mehr als Schauspielerin auf, sondern als Influencerin auf Insta und YT, wo sie eine eigene "kleine" familiäre Tankshow hat und nicht selten über sehr privates plaudert.
Das gibt keinem ein Recht sie fertig zu machen. Ich empfinde den Joke aber auch nicht als lustig machen über ihre Krankheit, sondern als einen Witz über ihre Kurzhaarfrisur, die sie stolz in der Öffentlichkeit trägt und auf Insta oft genug thematisiert hat, dass sie ihren Frieden damit geschlossen hat.

Offensichtlich hat sie sich selbst und die Öffentlichkeit damit auf Insta belogen, aber dann hat sie den Fehler gemacht jeden Teil ihrer Gefühlswelt in die Öffentlichkeit zutragen.
 
Nochmals bzgl. der Thematik Fridays for Future und Dreadlocks ein längerer Kommentar, Streitpunkt kulturelle Aneignung - Es geht um mehr als nur um Haare. [n-tv.de]

Besonders der letzte Satz ist durchaus passend:

Der Journalist Paul Starzmann bemerkte dazu vor einigen Tagen auf Twitter: "Wie vehement jetzt viele die Dreadlocks einer weißen Frau verteidigen - so viel Support der Mehrheitsgesellschaft dürften sich manche Schwarze auch im Kampf gegen Rassismus wünschen."
 
würden sich mehr Leute mehr um ihre eigenen Probleme kümmern, als sich um einige wenige zu echauffieren, wäre das Netz viel entspannter.
Aber scheinbar haben die meisten ein langweiliges Leben um sich ständig mitteilen zu müssen und eine Meinung zu allem zu haben.
 
Bzgl. FFF frage ich mich immer:

Hätte das den gleichen Zulauf gehabt, wenn es "Saturday for future" wäre ?
Imho ist es für die meisten geiler, nen Freitag die Schule "zu schwänzen", als am Samstag den Hintern aus dem Bett zu bewegen :mhm:
 
Es hätte aber auch weniger Aufmerksamkeit erzielt. Bahnstreiks sind auch nicht nur in der Nacht. Würdest du an einem Sonntag für bessere Arbeitsbedingungen in deiner Firma streiken? Es ist immer wieder interessant wie den FFF die Grundlage mittels Schein"argumenten" entzogen werden soll.

Edit. Und nein sie hätten natürlich nicht den gleichen Zulauf bekommen. Deswegen machen sie es ja am Freitag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jep... die haben sich irgendein Problem ausgedacht um am Freitag die Schule zu schwänzen. Umweltprobleme sind denen völlig egal... und gibt es wahrscheinlich auch gar nicht.
Das würde ich nicht mal komplett ausschließen. Würde gern mal wissen wollen wieviele von denen ernsthaft aus Überzeugung dort mitmachen oder nur dabei sind weil es gerade im Trend ist oder gruppenzwang und so.
 
würden sich mehr Leute mehr um ihre eigenen Probleme kümmern, als sich um einige wenige zu echauffieren, wäre das Netz viel entspannter.
Aber scheinbar haben die meisten ein langweiliges Leben um sich ständig mitteilen zu müssen und eine Meinung zu allem zu haben.


An die eigene Nase fassen.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich den scharfen Tonfall bezüglich dem Thema kulturelle Aneignung (Thema: tragen von Dreadlocks) in der Ausladung der Musikerin Ronja Maltzahn - seitens FFF Hannover - etwas drüber hinausgeschossen empfinde. Nicht weil ich der Kritik (kulturelle Aneignung/Dreadlocks) in der Sache nichts abgewinnen kann - ganz im Gegenteil - sondern weil wie ich finde, man nicht mit "unperfekten" Verbündeten anfangen sollte umzugehen wie mit dem Feind. Zumal man bei solch scharfen Tonfall aufpassen sollte - auch wenn wie ich empfinde, an der kritischen Auseinandersetzung bezüglich kulturelle Aneignung und das tragen von Dreadlocks durchaus was dran ist - die eigentlich in der Sache Verbündeten nicht gleich auch noch zu entfremden. Aber ganz davon ab... ist dass doch die Entscheidung von FFF Hannover und obliegt auch ihr wen sie einladen möchte (auch das wieso und warum) oder halt eben nicht.



Wieso hälts du dich nicht an deinem eigenen klugen Ratschlag "mehr um ihre eigenen Probleme kümmern, als sich um einige wenige zu echauffieren"?
Und fühlst dich genötigt gleich zweimal zum Thema Fridays for Future deinen Senf abzugeben? Steht dir natürlich zu, aber passt halt irgendwie gar nicht mit deiner Aussage oben überein.


Zumal die Musikerin doch recht unaufgeregt auf die Kritik reagiert hat:
Die Sängerin Ronja Maltzahn möchte eine Eskalation des Streits nach Möglichkeit verhindern. Sie freue sich darauf, in der kommenden Woche mit der Hannoverschen Ortsgruppe von "Fridays for Future" ausführlicher und strukturierter als bisher zu dem Thema ins Gespräch zu kommen, sagte sie in einer am Mittwochabend verbreiteten Videobotschaft.

Die Sängerin, die in Münster lebt, unterstrich in ihrer Videobotschaft, dass sie die Werte von "Fridays for Future" teile. Sie wünsche nicht, dass die Organisation schlecht gemacht und Opfer eines Shitstorms werde. "Ich möchte euch alle dazu einladen, auf eine respektvolle Art und Weise miteinander ins Gespräch zu kommen." Die Frage, wo Diskriminierung anfange, müsse diskutiert werden.
https://www1.wdr.de/nachrichten/dreadlocks-absage-fridays-for-future-diskriminierung-100.html

Und die Gruppe um FFF Hannover sich für die Art der Kritik bei der Musikerin entschuldigt und im Dialog bleibt:
"Fridays for Future Hannover" erklärte zu der Absage, es sei der Gruppe wichtig, "BiPoC’s (Schwarze, indigene und People of Color) Raum innerhalb der Klimagerechtigkeitsbewegung zu geben", der ihnen bis jetzt nicht genug eingeräumt worden sei. Die Aktivisten baten die Musikerin aber auch um Entschuldigung.
https://www1.wdr.de/nachrichten/dreadlocks-absage-fridays-for-future-diskriminierung-100.html
 
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