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Der Boulevardpresse Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Stören tut mich das nicht aber das setzt halt wieder Triggerpunkte die mehr aufgebauscht werden als nötig.

Von wem den?
Man hat sich einfach entschlossen - nach Hinweis und Kritik eines Antisemitismusbeauftragten - sich von dieser alte DIN-Norm (mit NS-Bezug und einer gewissen Geschichte "tilgen jüdischer Namen") aus nachvollziehbaren Gründen in der behördlichen Sprache zu trennen.

Zu einem Nonsens Aufreger - durch weglassen der Gründe - macht es doch erst die Bild.
 
In erster Linie (siehe Beitrag über dir) gebe ich auch erstmal die Bild die schuld, dass du dir deine Meinung ("Bild dir deine Meinung") nur an Hand des Bild Artikels aufgebaut hast und du vom eigentlichen Grund (dem NS-Bezug) nichts wusstest. Dieses Wissen hat dir der Bild Beitrag halt einfach und mit gezielter Absicht entzogen.

Aber mal ganz ehrlich, wo ist den jetzt das Problem, wenn man eine offizielle DIN-Form mit NS-Bezug abändert?
Der kritische NS-Bezug leitet sich halt daher her ab, weil die alte Regelung der Buchstabiertafel eine Aufgabe hatte (jüdische Namen von ihr zu tilgen), dass kann man natürlich nur wissen, wenn man das nötige Hintergrundwissen hat. Aber das macht es doch nicht weniger Problematisch an solch einer offiziellen DIN-Norm mit solch einem Bezug festzuhalten?
Wieso glaubst du das ich meine Meinung von der Bild hab? Es ist meine persönliche Meinung. Der Kern der Sache ist einfach kein Problem, fertig. Für mich jedenfalls. Was man da an einem Ding rütteln muss, eine Sache die nun plötzlich sonst wie schlimm sein soll erschließt sich mir einfach nicht. Aber vlt bist du auch einfach TU schlau für mich Gubbi

Von wem den?
Man hat sich einfach entschlossen - nach Hinweis und Kritik eines Antisemitismusbeauftragten - sich von dieser alte DIN-Norm (mit NS-Bezug und einer gewissen Geschichte "tilgen jüdischer Namen") aus nachvollziehbaren Gründen in der behördlichen Sprache zu trennen.

Zu einem Nonsens Aufreger - durch weglassen der Gründe - macht es doch erst die Bild.
Das natürlich 70 Jahre lang keinem vorher aufgefallen, äh, vlt auch gestört hat... einer kommt und hat plötzlich ein Problem und nun soll alles geändert werden?
 
Wieso glaubst du das ich meine Meinung von der Bild hab? Es ist meine persönliche Meinung. Der Kern der Sache ist einfach kein Problem, fertig. Für mich jedenfalls. Was man da an einem Ding rütteln muss, eine Sache die nun plötzlich sonst wie schlimm sein soll erschließt sich mir einfach nicht. Aber vlt bist du auch einfach TU schlau für mich Gubbi

Ich verstehe einfach nur diese Energie die man in dieses "non-problem" steckt nicht.
Din-Änderungen und Anpassungen von Normen gibt es doch immer wieder mal.

Ich kann deine Sichtweise oberflächlich aufs Problem betrachtet total nachvollziehen...
Die Wörter Anton / Dora / Zeppelin haben auf den ersten Blick erstmal keinen rassistischen oder National Sozialistischen Bezug.

Der Bezug ergibt erst Historisch einen Sinn, warum man halt heute Dora statt David (jüdische Namen) sagt.
 
Das natürlich 70 Jahre lang keinem vorher aufgefallen, äh, vlt auch gestört hat... einer kommt und hat plötzlich ein Problem und nun soll alles geändert werden?

In der BRD wurden durch ehemalige Nazifunktionäre die in Parteien, Ämtern, etc. tätig waren die Aufarbeitung solcher Dinge aber auch kontinuierlich behindert. :) Schau einfach mal nach wie lange es gedauert hat bis bspw. von den Nazis zwangssterilisierte Frauen bzw. Frauen die zur Abtreibung gezwungen wurden Entschädigungen zugesprochen kamen. Und wie hoch die war...
 
Leute, ich kann eure Argumentation verstehen aber für mich bleibt sie, sory, albern. Kein Witz, hatte vor Jahren mal im TV gesehen das in einem Ort eine Frau sich über das Lied "Fuchs du hast die Gans gestohlen" beschwert hat da dort der Jäger mit dem Schießgewehr "angedroht" wurde... Das Lied wurde tatsächlich in der örtlichen Kita oder Schule (weiß ich leider nicht mehr genau aber goggle hilft da sicher) verboten... Sorry, das Problem mit dem Alphabet ist genau die selbe Stufe für mich. Unnötig und albern... Mal andersherum gefragt, glaubt einer die Welt wird dadurch verbessert wenn wir das ändern?
 
Als würde die Welt im Gegenzug in irgendeiner Form schlechter werden, wenn ab jetzt irgendwelche Behörden das Alphabet mit Städte-Namen umschreibt.
Haben wir nicht wichtigere Probleme?

Edit: Meinet wegen können die das auch in Klingonisch umändern, könnte mir nicht egaler sein.
Aber der Grund wegen der abkehrt der alten Norm macht doch offensichtlich Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was man da an einem Ding rütteln muss, eine Sache die nun plötzlich sonst wie schlimm sein soll erschließt sich mir einfach nicht.
Du bringst die Problematik damit gut auf den Punkt: Es sollte schlicht kein Vorhaben sein, was noch im Jahre 2021 umgesetzt werden müsste, sondern es hätte am besten im Jahre 1946 umgesetzt werden sollen.
Aber dass Deutschland nach dem Krieg und dem Ende des Naziregimes entnazifiert worden wäre ist leider nur ein Märchen, dass sich nach wie vor viel zu hartnäckig hält.

Die Nazis haben 1934 jüdische Namen aus dem Buchstabier-Alphabet entfernt und niemand in der bundesdeutschen Bürokratie hat sich offenbar je daran gestört; nicht zuletzt weil gerade die Bürokratie mit den selben Nazibeamten besetzt wurde, die auch unter Hitler die Stempel gesetzt haben (die berühmt berüchtigten Schreibtischtäter*innen).

Dass man sich tatsächlich darüber aufregt, dass fast 80 Jahre später noch jemand auf die Idee kommt, dieses antisemitsche Vermächtnis in Frage zu stellen - statt beschämt darüber zu sein, dass es fast 80 Jahre gedauert hat bis man sich überhaupt mit dieser Form der geschichtlichen Aufarbeitung beschäftigt hat. Bezeichnend.

Das Wort, dass hier angebracht wäre, ist nicht "plötzlich" sondern "überfällig". Und zwar deutlich!
 
Denke mal du weisst auf was ich hinaus will. Warum überhaupt kommt jemand auf die Idee so eine sinnbefreite Frage zu stellen.
Das ist die WELT, das ist Springer-Presse.
Das ist ja überhaupt das Ironische an der Sache: Die machen aus einer einzelnen Frage aus einem mehrseitigen Zeit-Interview einen eigenständigen Artikel, der die Verbindung zwischen Sexismus und der Frage nach der Augenfarbe überhaupt erst in dieser Eindeutigkeit herstellt um damit zu insinuieren dass das ein wirkliches Thema wäre, dass Leute umtreibt.
Ist es aber nicht.

Der Artikel ist einzig und allein dazu da, damit sich Leute "wie du" darüber empören können, wie lächerlich ein Thema ist, dass durch den Artikel überhaupt erst als Thema erfunden wurde.

Absurd. Aber es funktioniert. Wie man hier (immer wieder) sieht.
 
Kein Witz, hatte vor Jahren mal im TV gesehen das in einem Ort eine Frau sich über das Lied "Fuchs du hast die Gans gestohlen" beschwert hat da dort der Jäger mit dem Schießgewehr "angedroht" wurde... Das Lied wurde tatsächlich in der örtlichen Kita oder Schule (weiß ich leider nicht mehr genau aber goggle hilft da sicher) verboten...

Man will es echt nicht glauben, weil so vollkommen absurd :ugly:

https://www.spiegel.de/panorama/ges...en-darf-wieder-gespielt-werden-a-1142988.html
 
Vielleicht sollten sich die Leute mal darüber informieren, wie das bei DIN so funktioniert. Da wird nämlich NICHTS durch irgendjemanden vorgeschrieben. DIN-Normen entstehen im Konsens. Alle Normen werden regelmäßig auf Überarbeitung überprüft (alle 5 Jahre) und wenn durch den zuständigen Ausschuss festgestellt wird, dass die Norm überarbeitet werden sollte, dann wird das gemacht.

Der Ausschuss wird dann mit Interessenten aus allen möglichen Bereichen gebildet, dabei sind üblicherweise Wirtschaft, Forschung und weitere Interessenten. Jeder kann theoretisch in so einem Ausschuss mitarbeiten. Hinzu kommt, dass die Aufgabe von DIN ist, den Ausschuss so zusammenzusetzen, dass alle Interessensgruppen vertreten sind und dass am Ende die Norm ein Konsens aller Beteiligten ist.

Hinzu kommt, dass es vor der Norm einen Entwurf gibt, der öffentlich einsehbar ist und kommentiert werden kann. Jeder Kommentar muss durch den Ausschuss besprochen werden und die Entscheidung dafür / dagegen muss begründet werden. Konsens ist das Ziel.

Wenn ihr euch hier also durch die Überarbeitung so einer Norm getriggert fühlt, dann nutzt eure Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen. Alternativ kann man sich auch darüber aufregen, dass man ja andere Probleme hätte...
 
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Comedian kündigt Auszeit an: Luke Mockridge äußert sich erstmals nach Vergewaltigungsvorwürfen

Luke Mockridge äußert sich erstmals nach Vorwurf der versuchten Vergewaltigung

Comedian Luke Mockridge hat in einem Video, das er auf Instagram postete, öffentlich Stellung bezogen zu dem laut ihm inzwischen juristisch widerlegten Vorwurf der "versuchten Vergewaltigung" seiner Ex-Freundin. Außerdem erzählt Mockridge, wie die Welle des Hasses ihn überrollte, und gibt bekannt, dass er bis Ende des Jahres beruflich pausieren wird. "Ich möchte mich im Stillen sammeln, ich möchte wieder zu mir finden und möchte mich wieder gut finden, um dann irgendwann mal wieder so auf der Bühne zu stehen, wie ihr das von mir kennt. Und deswegen gibt es für dieses Jahr keine Shows. Wir sehen uns im nächsten Jahr", sagt der Comedian in dem achtminütigen Video.




    • Der 32-Jährige räumt zudem ein, dass er sich wahrscheinlich früher hätte äußern und anders verhalten müssen, aber dass es nicht gegangen sei. "Ich konnte diese Welle des Hasses gar nicht einordnen. Ich kenne das nicht. Ich bin Comedian, ich stehe für fröhliche Sachen", erklärt er weiter.
    • Dann fasst Luke Mockridge die Geschehnisse, die zu dieser Hasswelle geführt hatten, aus seiner Sicht und mit seinen Worten zusammen: "Ich habe vor drei Jahren meine damalige Beziehung beendet. Wir hatten eine ziemlich emotionale Trennung und es war für uns beide schwer, loszulassen von dieser Beziehung."
    • Mockridge weiter: "Umso überraschender war es dann, als ich Monate danach, wirklich wie aus dem Nichts eine Anzeige bei mir im Briefkasten hatte von ihren Anwälten und von ihr, in der es darum ging, dass es eine Nacht innerhalb unserer Beziehung gegeben haben soll, wo ich Sex wollte, aber sie nicht, wo es dann auch nicht zum Sex kam, aber es sich für sie rückwirkend nach all diesen Monaten angefühlt haben soll wie eine versuchte Vergewaltigung", so Mockridge. "Das war unfassbar, sowas zu lesen, weil es sich einfach nicht deckt, mit dem, was wir zu der Zeit erlebt haben. [...] Innerhalb dieser Zeit, kurz vor der Trennung war vielleicht nicht alles gut, aber weit weg von dem, was sie da beschreibt", sagt er.
    • Die Vorwürfe seien staatsanwaltlich geprüft worden mit dem Ergebnis, "dass hier einfach kein Tatverdacht vorliegt", so Mockridge.
https://www.n-tv.de/der_tag/Der-Tag-auf-ntv-de-am-Sonntag-den-22-August-2021-article22756908.html


Nix mitbekommen :staun: hart.
 
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