Mingo
wohnt mietfrei in deinem Kopf
Die Schuhgröße ist aber keine Kategorie, nach der sozial differenziert wird. Von daher ergeben sich dadurch auch in aller Regel keinerlei soziale Konsequenzen für diejenige Gruppe (die wie gesagt überhaupt keine soziale Gruppe ist).es ist aber doch wohl ziemlich egal, ob die Gruppe, der einfach so ein Merkmal zugeschrieben wird, jetzt nun am Geschlecht erkennbar ist oder an Beruf/Haarfarbe/Schuhgröße.
Wenn sexistische Klischees immer wieder reproduziert werden verfestigt das jedoch Geschlechterbilder und verhindert in letzter Konsequenz eine freie und individuelle Entfaltung eines jeden Menschen abseits von dessen Geschlecht, mit dem bestimmte Kompetenzen und Eigenschaften verknüpft werden.
Als aktuelles Beispiel die weibliche FußballkommentatorIN, der erst mal keine ffachliche Kompetenz zugetraut wird einzig und allein weil sie eine Frau ist.
Haarfarbe... ok, Blondinenwitze sind da tatsächlich sogar problematisch, wobei die auch die Kategorie Geschlecht in sich tragen.
Aber Schuhgröße und Beruf? Der Vergleich hinkt einfach.
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