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Der Boulevardpresse Thread (15 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn ich solche Leistungen bekommen würde, würde ich mir eher ein Bein abhacken als mir das Geld an ner Supermarkt-Kasse auszahlen zu lassen. Das ist doch super peinlich (mir wäre es das jedenfalls). Das kriegt doch jeder in der Schlange mit?

Aber so wie ich das lese, gibts dazu keine Alternative, wenn man kein Konto hat.
Halte ich für ne ziemlich dumme Idee, und das Einsparpotential ist imo auch recht gering.

Aber das ist doch ein neutraler Zettel!
 
Zum einen gehts ja auch um "Notfälle", bei denen das Geld - warum auch immer - sofort beim Empfänger sein muss, und zum anderen bekommen manche Leute schlicht und ergreifend kein Konto bei einer Bank.
Auch wenns das Jedermann-Konto gibt, und eigentlich jeder Bürger Anspruch auf ein Konto hat, sieht das in der Realität oft anders aus.
Gerade bei Problemfällen, und um die gehts hier ja, wird das von den Banken einfach verweigert.
Ganz so simpel ist es dann doch nicht.
 
Wenn ich mich jetzt lustig machen möchte stelle ich mal provokant die Frage, warum neben den Supermärkten nicht auch noch die Busfahrer involviert werden aber dann muss ich daran denken, wie viele ältere Menschen auch jetzt bei dieser Saukälte (hier im Ruhrpott ists jetzt nicht soooo kalt aber ich bin halt mimimi) rumlaufen und Pfandflaschen sammeln (müssen). An den Hauptbahnhöfen Bochum und Dortmund fällt mir das immer besonders auf, das ist schon krass, und dann ist der Weg zum Arbeitslosengeld aus dem Supermarkt schon gar nicht mehr so verwunderlich. Krasser Scheiß, ja, aber wundern tuts mich ehrlich gesagt kein Stück heutzutage.
 
Zum einen gehts ja auch um "Notfälle", bei denen das Geld - warum auch immer - sofort beim Empfänger sein muss, und zum anderen bekommen manche Leute schlicht und ergreifend kein Konto bei einer Bank.
Auch wenns das Jedermann-Konto gibt, und eigentlich jeder Bürger Anspruch auf ein Konto hat, sieht das in der Realität oft anders aus.
Gerade bei Problemfällen, und um die gehts hier ja, wird das von den Banken einfach verweigert.
Ganz so simpel ist es dann doch nicht.

Soweit ich weiß wurden entsprechende Banken aber damals auch abgemahnt. Gut, wie es tatsächlich aussieht, weiß ich nicht, aber angeblich soll das mittlerweile funktionieren.
Ein passender Notfall kommt mir jetzt nicht in den Sinn? Ich mein, im Supermarkt muss man auch erstmal "abheben".
 
Die Banken gehen allerdings jetzt oft den Weg, dass diese Basiskonten teurer sind als alle übrigen Konten. Wenn das geschickt gemacht ist, ist das für die Verbraucherzentralen vermutlich schwieriger abzumahnen.
 
Soweit ich weiß wurden entsprechende Banken aber damals auch abgemahnt. Gut, wie es tatsächlich aussieht, weiß ich nicht, aber angeblich soll das mittlerweile funktionieren.
Ein passender Notfall kommt mir jetzt nicht in den Sinn? Ich mein, im Supermarkt muss man auch erstmal "abheben".

Notfall wäre bestimmt sowas wie Stromanbieter hat den Strom abgestellt, und stellt ihn erst wieder an, wenn er Geld gesehen hat. Und wenn dann Freitag Mittag ist, braucht man das Geld halt sofort, nicht erst per Überweisung.
(dass da vorher mehrere Mahnungen offensichtlich ignoriert wurden, steht auf nem anderen Blatt)

Und zumindestens bis vor 3 Jahren hatte ich ab und zu mal Leute, die einfach kein Konto bekommen haben. Entweder haben Papiere gefehlt (wenns Ausländer waren), oder die Leute waren so dermassen überschuldet, dass sie abgewimmelt wurden. Und wenn man dann nicht auf den Tisch haut, wird das halt nix mit nem Konto.
Seitdem hab ich die Branche gewechselt, daher keine neueren Infos, wie das momentan so ist.

Aber offensichtlich gibts ja Leute, die kein Konto haben, sonst würde das Amt ja gar nicht erst Bargeld auszahlen müssen. Und die haben sicher nicht zum Spaß kein Konto (ohne Konto ist doch auf deutsch gesagt scheisse), insofern hilft es denen sicher nicht, wenn man jetzt zu denen sagt: eröffne doch ein Konto.
Auf die Idee sind die sicher schon selber gekommen.
 
Nunja, es gibt auch Leute die obdachlos sind, obwohl sie es nicht sein müssten.... Da es ja anscheinend solche immensen Kosten verursacht, würde ich dafür sorgen das die Leute halt ein Konto bekommen, dann ist die Sache geregelt.
 
Ich bin ja alter Einzelhändler und früher gab es auch schon "Bezugsscheine" vom Sozialamt.
War auch immer ein Geraffel an der Kasse und jeder wusste was es ist, aber das da sollte man jetzt kein Drama draus machen von wegen Stigmatisierung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum kann man das Geld dann nicht einfach beim Arbeitsamt abholen am Schalter?
Ah wait, das wäre ja Arbeit für die Beamten...

was glaubst du, was es für ein aufwand ist, bargeld sicher zu verwahren?

Als ich praktikum in einem nicht näher genannten Amt gemacht habe, haben die mich immer mit den tageseinahmen [nagelt mich nicht fest vielleicht warens auch nur wocheneinnahmen] zur bank geschickt (hin laufen). waren so ~3000€. einfach so im rucksack. sagen wir mal so ich hätts mich nicht machen lassen :ugly: war da so ~17 Jahre alt.
 
Ist das jetzt eigentlich ein viraler Internethype, diese ganzen sexual harrasment Sachen public zu machen um ins gerede zu kommen? Oder um das ganze so zu verwässern das die Leute akzeptieren das es nun mal ist wie es ist, das Männer Frauen gut finden und nicht immer damit vor dem Berg halten können.

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Ich versteh nicht ganz wem das was nützt.
 
Ist das jetzt eigentlich ein viraler Internethype, diese ganzen sexual harrasment Sachen public zu machen um ins gerede zu kommen?
Ziemlich armselig von dir, vor dem Hintergrund der in den letzten Tagen (und Wochen, Stichwort #metoo) öffentlich geschilderten Sexismus-Erfahrungen - vom Alltagssexismus über sexuelle Nötigung bis hin zu Vergewaltigungen - immer noch so zu tun, als ginge es den Opfern primär darum "ins Gerede zu kommen".
In erster Linie ist es für viele Frauen, die solche Erfahrungen machen mussten, eine Erleichterung über diese Erfahrungen berichten zu können, weil allmählich ein Klima entsteht, in dem dieses möglich ist, ohne dass eine Opfer-Täter-Umkehrung oder eine Opferstigmatisierung stattfindet.
Und dieses Klima entsteht, weil Frauen merken, dass sie nicht alleine mit ihren Erfahrungen sind, sondern es (leider) sehr viele Frauen gibt, die ähnliche Erfahrungen wie sie selbst gemacht haben (wieder Stichwort #metoo).
Und das führt mich zu deiner Frage...
Ich versteh nicht ganz wem das was nützt.
Neben dem oben bereits ausgeführten sollten auch bei "uns" Männern die Alarmglocken klingeln und wir sollten kapieren, dass Sexismus noch lange nicht überwunden ist.
Und solange es Kerle gibt, die nicht wissen wann Flirten aufhört und grenzüberschreitende Aufdringlichkeit anfängt...
Oder um das ganze so zu verwässern das die Leute akzeptieren das es nun mal ist wie es ist, das Männer Frauen gut finden und nicht immer damit vor dem Berg halten können.
... oder gar jegliches Bewusstsein dafür vermissen lassen, dass es so eine Grenze überhaupt geben könnte, solange ist es wohl leider nötig, dass "diese ganzen sexual harrasment Sachen" so breit, ausführlich und öffentlich wie irgend möglich ausdiskutiert werden.

edit: Ach ja, das Wichtigste habe ich doch tatsächlich vergessen. In erster Linie sorgen die öffentliche Berichte dafür, dass Täter als das entlarvt werden was sie sind und dass diese nun die Konsequenzen ihrer Handlungen zu spüren bekommen, die sie teils schon vor Jahren oder gar Jahrzehnten hätten zu spüren bekommen sollen.
 
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