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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Und deswegen ist es echt so anstrengend mit euch hier zu diskutieren. Kein Wunder dass sich da viele immer wieder aus der Diskussion heraushalten. Wieder muss man alles belegen und argumentieren.
Sorry, aber du stellst Behauptungen auf, die ich für nicht richtig halte, natürlich frage ich da nach und würde gerne wissen wollen, wie du dazu kommst.

Und dass du anprangerst, es ist mühsam, da man in einer Diskussion argumentieren müsse, ist halt auch recht seltsam. Besteht nicht genau daraus der Sinn einer Diskussion, dass man Argumente austauscht? :lol:
 
Na, du hast das falsch verstanden. War wirklich doof geschrieben :lol: Ständig kommt diese Thema wer pauschaliert ist Rassist - gerade auf der Vorseite wieder angeführt und dann kommst du und sagst "Zeig mal wo das steht!" Wenn man eben erstmal der Gegenseite ihren Standpunkt nochmal aufzeigen muss auf dem sie steht und es stellenweise offensichtlich selbst nicht merkt, ist es eben anstrengend ne Diskussion zu führen. Man also erstmal den Standpunkt der Gegenseite belegen und argumentieren muss und dann erstmal mit dem eigenen Anfangen kann. So ein bißchen "Ich habe niemanden umgebracht! Beweis mir!" "Na, da neben dir liegt die Leiche" "War ich nicht" Du hast noch das blutige Messer in der Hand!" "hab ich nur aufgehoben" "Der Mord ist von der Überwachungskamera gefilmt worden" "Achso, bin trotzdem unschuldig"
 
Na, du hast das falsch verstanden. War wirklich doof geschrieben :lol: Ständig kommt diese Thema wer pauschaliert ist Rassist - gerade auf der Vorseite wieder angeführt und dann kommst du und sagst "Zeig mal wo das steht!" Wenn man eben erstmal der Gegenseite ihren Standpunkt nochmal aufzeigen muss auf dem sie steht und es stellenweise offensichtlich selbst nicht merkt, ist es eben anstrengend ne Diskussion zu führen. Man also erstmal den Standpunkt der Gegenseite belegen und argumentieren muss und dann erstmal mit dem eigenen Anfangen kann. So ein bißchen "Ich habe niemanden umgebracht! Beweis mir!" "Na, da neben dir liegt die Leiche" "War ich nicht" Du hast noch das blutige Messer in der Hand!"
Ich habe geschrieben, dass diese eine Pauschalisierung rassistisch ist, Bewerbungen nur nach dem Namen bzw. der Herkunft zu beurteilen. Nochmal, was soll sie auch sonst sein?

Also, ich oder wir haben nirgends das geschrieben, was du mir oder uns vorwirfst.
Im Gegenteil, es wurde doch auch von unserer Seite aus geschrieben, dass Pauschalisierungen total normal sind, man aber unterscheiden muss, zwischen Merkmalen, die man sich aussuchen kann und Merkmalen, die man sich eben nicht aussuchen kann. Oder unter Pauschalisierungen, unter denen andere zu leiden haben.
 
Natürlich ist es nicht schön, wenn ein "Mohammed Dengiz" aufgrund seines Namens gar nicht erst zur Wohnungsbesichtigung eingeladen wird.
und natürlich ist das diskriminierend und rassistisch.
Aber ganz ehrlich? Ich versteh die Vermieter. Ich denke, ich würde auch eher einen "Thomas Müller" statt dem besagten "Mohammed" einladen.
Und erst, wenn der "Müller" mir nicht passt, würde ich "Mohammed" zurückrufen.
Weshalb ich das so machen würde, tut gar nichts zur Sache. Aber im Endeffekt wäre das schlicht rassistisch von mir, klar.

Wenn sich aber nur der "Mohammed" bewerben würde, würde ich ihn ohne zu zögern einladen. Irgendwie kein konkludentes konsistentes Verhalten, wa? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich macht das schon wieder ein wenig wütend und auch ratlos, wie hier der Diskurs geführt wird.
Das ist ja beinahe schon hart an der Grenze zum derailing, was hier betrieben wird.
Eine Studie belegt (!), dass Bewerber*innen mit ausländisch klingenden Namen auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert werden? Wir anständigen deutschen Vermieter*innen sollen Rassisten sein? Nein, dafür muss es doch andere Erklärungen geben. Das haben die sich doch auch ein stückweit selbst zuzuschreiben, ein Blick in die Statistiken genügt, persönliche Erfahrungen kann man ja wohl kaum in Abrede stellen...
Und schon sind wir irgendwo, aber nicht mehr beim Thema. Darf ich darauf nochmal hinweisen? Hierum geht es: https://www.hanna-und-ismail.de

Ja, ABER... Statistiken, Erfahrungen, Verständnis... BULLSHIT! Können wir das kurz als das "würdigen", was es ist? Eine unhinnehmbare Diskriminierung von Mitbürger*innen, die Gräben in unserer Gesellschaft weiter vergrößert statt zu verkleinern? Als ein Problem, dass man angehen muss und das soetwas wie eine selbstkritische Reflexion verlangt?

Aber klar, man kann auch erst mal damit anfangen zu relativieren und zu lamentieren und nach Gründen zu suchen, warum eigentlich nicht die deutsche Vermieterin Schuld trägt, sondern der ausländische Bewerber.
Alles schön, alles fein. Und dann können wir uns direkt auch noch darüber auslassen, dass es ja klar ist, dass das mit der Integration von bestimmten Bevölkerungsgruppen nicht klappt; die bleiben ja immer unter sich und wollen gar nicht Teil der deutschen Gesellschaft sein. Puh, hier wo ich wohne, gibt es ganze Stadtviertel, da traut man sich gar nicht mehr rein. Der einzige deutsche Schüler in der 5b ist eine richtige arme Sau, weil in seiner Klasse quasi gar kein deutsch gesprochen wird. Das muss man sich mal vorstellen! In einer deutschen Schule wird quasi auf türkisch unterrichtet! Das kann ja wohl nicht sein!!!11

Entschuldigt meine Polemik, aber es nervt. Ismail wird eigentlich nicht von den deutschen Vermieter*innen diskriminiert, sondern er kann sich vielmehr bei seinen Landsleuten™ bedanken, dass er keine Wohnung findet. Und das ist nun wahrlich kein Rassismus, sondern das fußt einzig auf Lebenserfahrung.

Sie können sich tatsächlich bei ihren Landsleute bedanken. Als privater Vermieter ist man nun mal kein Sozialarbeiter oder Stadtplaner sondern in erster Linie einer für einen selbst möglichst reibungslosen Vermietung verpflichtet.
 
Es gab doch mal diese Wallraff-Doku (also richtig mit ihm selbst und nicht seine RTL-Undercover-Kids) "Schwarz auf Weiss". Die mag natürlich auch einseitig darstellen, aber mehr Alltagssituationen bekommt man als weißer deutscher Mann wohl nicht hin ohne fix seinen Namen oder seine Hautfarbe zu ändern.

Da waren sie ja dann sogar die weißen Wohnungsinteressenten mit dem Termin NACH dem "ausländischen Mitbürger" eingeschleust und mit versteckter Kamera ausgestattet. Auch natürlich nur ein einziger Fall, aber als Begleitdokument zur repräsentativen Studie sicherlich ganz interessant.
 
Sie können sich tatsächlich bei ihren Landsleute bedanken. Als privater Vermieter ist man nun mal kein Sozialarbeiter oder Stadtplaner sondern in erster Linie einer für einen selbst möglichst reibungslosen Vermietung verpflichtet.
Andere Menschen in Sippenhaft zu nehmen kann meiner Meinung nach aber auch nicht die Lösung sein.
Es gab doch mal diese Wallraff-Doku (also richtig mit ihm selbst und nicht seine RTL-Undercover-Kids) "Schwarz auf Weiss". Die mag natürlich auch einseitig darstellen, aber mehr Alltagssituationen bekommt man als weißer deutscher Mann wohl nicht hin ohne fix seinen Namen oder seine Hautfarbe zu ändern.

Da waren sie ja dann sogar die weißen Wohnungsinteressenten mit dem Termin NACH dem "ausländischen Mitbürger" eingeschleust und mit versteckter Kamera ausgestattet. Auch natürlich nur ein einziger Fall, aber als Begleitdokument zur repräsentativen Studie sicherlich ganz interessant.
Gibt einiges interessantes. Ich versuche mich da auch immer einzufühlen, als weißer Deutscher, mit bayrischem Namen und keinen besondern Merkmalen begegne ich einfach so gut wie nie Diskriminierung.

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Ich hatte damals das Buch von Grada Kilomba gelesen, als wir im Studium ein Seminar zum Thema Rassismus und Sprache hatten. Kann ich nur empfehlen, ebenso dieser Beitrag:
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Schon ekelhaft, wer hier Likes für so Schwachsinn Rassisten Scheißdreck Posts abgibt. Bin selber Marokkaner/Araber und gerade leicht geschockt. Bei uns zu Hause kann man vom Fußboden essen so sauber ist meine Familie. Wieviele Deutsche kenne ich, die sich wie Bauer Ferkel benehmen. Würde trotzdem nie auf die Idee kommen, den nächsten Deutschen, der mir über den Weg läuft, aufgrund meiner Vorerfahrungen zu verurteilen.
 
Schon ekelhaft, wer hier Likes für so Schwachsinn Rassisten Scheißdreck Posts abgibt. Bin selber Marokkaner/Araber und gerade leicht geschockt. Bei uns zu Hause kann man vom Fußboden essen so sauber ist meine Familie. Wieviele Deutsche kenne ich, die sich wie Bauer Ferkel benehmen. Würde trotzdem nie auf die Idee kommen, den nächsten Deutschen, der mir über den Weg läuft, aufgrund meiner Vorerfahrungen zu verurteilen.
Weißt doch, Ausnahmen bestätigen die Regel. Sry, bro!
 
Andere Menschen in Sippenhaft zu nehmen kann meiner Meinung nach aber auch nicht die Lösung sein.

Gibt einiges interessantes. Ich versuche mich da auch immer einzufühlen, als weißer Deutscher, mit bayrischem Namen und keinen besondern Merkmalen begegne ich einfach so gut wie nie Diskriminierung.

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Du reist eindeutig zu wenig :D.
 
Aus der Studie:
In den ostdeutschen Städten Magdeburg und Leipzig ist der Chancenunterschied zwischen deutschen und ausländischen Bewerbern gering, genauso wie der Anteil der privaten Angebote.
In München und Frankfurt ist der Unterschied zwischen den Chancen ausländischer und deutscher Wohnungsbewerber am größten, in Leizpig und Magdeburg am geringsten
Interessant, ich dachte im Osten sitzen nur Rassisten? :p
Vielleicht sollte man das Ganze mal etwas differenzierter betrachten.
 
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