Mich macht das schon wieder ein wenig wütend und auch ratlos, wie hier der Diskurs geführt wird.
Das ist ja beinahe schon hart an der Grenze zum
derailing, was hier betrieben wird.
Eine Studie belegt (!), dass Bewerber*innen mit ausländisch klingenden Namen auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert werden? Wir anständigen deutschen Vermieter*innen sollen Rassisten sein? Nein, dafür muss es doch andere Erklärungen geben. Das haben
die sich doch auch ein stückweit selbst zuzuschreiben, ein Blick in die Statistiken genügt, persönliche Erfahrungen kann man ja wohl kaum in Abrede stellen...
Und schon sind wir irgendwo, aber nicht mehr beim Thema. Darf ich darauf nochmal hinweisen? Hierum geht es:
https://www.hanna-und-ismail.de
Ja, ABER... Statistiken, Erfahrungen, Verständnis... BULLSHIT! Können wir das kurz als das "würdigen", was es ist? Eine unhinnehmbare Diskriminierung von Mitbürger*innen, die Gräben in unserer Gesellschaft weiter vergrößert statt zu verkleinern? Als ein Problem, dass man angehen muss und das soetwas wie eine selbstkritische Reflexion verlangt?
Aber klar, man kann auch erst mal damit anfangen zu relativieren und zu lamentieren und nach Gründen zu suchen, warum eigentlich nicht die deutsche Vermieterin Schuld trägt, sondern der ausländische Bewerber.
Alles schön, alles fein. Und dann können wir uns direkt auch noch darüber auslassen, dass es ja klar ist, dass das mit der Integration von bestimmten Bevölkerungsgruppen nicht klappt; die bleiben ja immer unter sich und wollen gar nicht Teil der deutschen Gesellschaft sein. Puh, hier wo ich wohne, gibt es ganze Stadtviertel, da traut man sich gar nicht mehr rein. Der einzige deutsche Schüler in der 5b ist eine richtige arme Sau, weil in seiner Klasse quasi gar kein deutsch gesprochen wird. Das muss man sich mal vorstellen! In einer deutschen Schule wird quasi auf türkisch unterrichtet! Das kann ja wohl nicht sein!!!11
Entschuldigt meine Polemik, aber es nervt. Ismail wird eigentlich nicht von den deutschen Vermieter*innen diskriminiert, sondern er kann sich vielmehr bei seinen Landsleuten™ bedanken, dass er keine Wohnung findet. Und das ist nun wahrlich kein Rassismus, sondern das fußt einzig auf Lebenserfahrung.