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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich red schon vom Faltenwurf in der rechten unteren Ecke. Das sieht für mich nämlich wie der Hemdsärmel aus.
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Das finde ich ja persönlich den Punkt wo es extrem spannend wird. Ethisch kann ich es nachvollziehen z.B. vegan zu Leben und halte das letztendlich auch irgendwo für konsequent. Diese Umstelluing kostet den Menschen ausser "Vergnügen" in Form von Geschmack nicht viel. Ich habe aber auch schon mehrfach mit Leuten gesprochen, die in der Wertigkeit zwischen Mensch und Tier grundsätzlivh keinen Unterschied machen. Zumindest vertreten sie diese Position in Diskussionen. Auch den Standpunkt kann ich abstrakt nachvollziehen, allerdings finde ich die Einstellung höchst problematisch. Durch die Einnahme einer solchen Position stellt man sich imho ausserhalb der Gesellschaft. Wie kann man Menschen in seiner Mitte tolerieren, die im Zweifel einer Entenfamilie auf der Straße ausweichen und dabei bewusst den Kinderwagen mit der eigenen Tochter umfahren würden, da dies das kleinere Übel für sie darstellen würde. Persönlich halte ich diese Behauptungen ja in den meisten Fällen für leeres Geblubber, aber mir haben schon Leute ins Gesicht gesagt, dass sie im Zweifel eher einem Tier helfen würden als einem Menschen. So Leute müsste man aus Selbstschutz aus der Gesellschaft entfernen. Das ist jetzt natürlich nur ein Gedankenspiel, konkrete Fälle sind mir dahingegend nicht bekannt. Mich würde aber die Meinung der "Anti-Speziisten" dazu interessieren.


Okay. Ich bin auch weniger entsetzt, wenn ich auf der Straße einen platt gefahrenen Hasen sehe, als wenn dort ein platt gefahrener Mensch liegen würde. Das ist, streng genommen, auch Speziesismus und davon möchte ich mich auch gar nicht in Gänze freisprechen. Wäre ich da sehr radikal unterwegs, wäre ich auch kein Vegetarier, sondern Veganer. Ich würde folglich auch keinen Menschen überfahren, um eine Ente zu retten. Dadurch, dass ich mich zu Studienzeiten aber intensiv mit allen möglichen Argumenten beschäftigt habe, gibt es zumindest Ansätze, die ich nachvollziehen kann. Insofern, als es sich faktisch erst einmal um Leben handelt und der Wert jedes einzelnen von uns bestimmt wird. Das Leben eines Tieres ist nur aus einem Grund weniger wert als das eines Menschen: Weil wir bestimmen, dass das so ist. Und genau hier nehmen wir uns das Recht heraus, uns selbst auf eine höhere Stufe zu stellen. Wie gesagt, auch ich mache das und es vertritt nicht vollumfänglich meinen Standpunkt, aber ich kann Argumente dahingehend zumindest verstehen. Andererseits könnte man vielleicht auch die Frage stellen, ob es nicht in irgendeiner Form auch natürlich ist, dass man in erster Linie daran interessiert ist, die eigene Spezies zu erhalten und sich erst dann um eine andere zu kümmern? Dies greift allerdings wirklich nur in dem Fall, dass ich unausweichlich entweder den Kinderwagen mit Kind oder den Hasen überfahren muss. Denn zum Essen allein ist es nicht notwendig, ein Tier zu töten. Der Verzehr von Tieren ist kein notwendiges Kriterium für das Überleben eines Menschen.


Nachtrag: Worauf es mir in erster Linie ankommt ist, dass ich es für wichtig halte, dass wir Respekt vor Lebewesen haben. Wie weit das geht, darf jeder selbst entscheiden. Bei mir geht es so weit, dass ich vegetarisch lebe. Aber kein Tier sieht aus wie ein abgepacktes Schnitzel. Und Tiere sind zuallererst keine Lebensmittel, sondern Lebewesen.
 
Nachtrag: Worauf es mir in erster Linie ankommt ist, dass ich es für wichtig halte, dass wir Respekt vor Lebewesen haben. Wie weit das geht, darf jeder selbst entscheiden. Bei mir geht es so weit, dass ich vegetarisch lebe. Aber kein Tier sieht aus wie ein abgepacktes Schnitzel. Und Tiere sind zuallererst keine Lebensmittel, sondern Lebewesen.

Ich wollte dir auch gar nicht unterstellen, dass du da so eine Extremposition vertritts. Das ist nur eine Debatte die mich sehr interessiert und da höre ich gerne viele Meinungen zu.
 
"The Day I startet the Pillow-War"

Ich habe mit meiner Freundin heute spontan die Berliner Kissenschlacht besucht. Und dann, unabsichtlich, den Pillow-War gestartet. Denn ich dachte, das Ding sollte um 15 Uhr losgehen. Sollte aber erst um 15.05 Uhr losgehen. :lol:

http://www.berliner-kurier.de/berli...-kissenschlacht-am-brandenburger-tor-23820068

(Artikel und Video dazu, ich bin der Typ in dem karierten Hemd)

War echt witzig.
 
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