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Der Boulevardpresse Thread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es gibt keine "Seite". Mich interessieren die Fakten und nichts anderes und die konnte ich nicht im Artikel wiederfinden, entsprechend reagiere ich darauf.
 
Naja, ich glaub ihm geht es eher hierum:

Weitere Diskussionen verliefen erfolglos. Schließlich warf die 33-Jährige ihre Tasche unter den Streifenwagen, legte sich vor das Auto und stellte sich bewusstlos. Ihr Mann schrie daraufhin herum, der Streifenwagen habe seine Frau überrollt. Die Polizei alarmierte den Rettungsdienst, welcher die völlig unverletzte Frau zur Untersuchung und Beobachtung in ein Krankenhaus brachte. Erst danach beruhigte sich die Situation - und schließlich bezog der 36-Jährige mit seinen Kindern die Wohnung.
 
Zumindest zeigen die Helfer Verständnis, die ja deutlich näher an der Situation sind als wir.
Das sind halt extrem frustrierte Menschen. Aus dem eigenen Land geflüchtet, unendlich entfernt von Familie und Freunden, gepfercht in Container, die dauernde Angst vor dem Zurück in ein instabiles Land voller Tod und Verfolgung, keine Perspektive, hier gehen zehntausende Menschen auf die Straße, um gegen sie zu protestieren, die Angriffe auf Asylheime häufen sich, fast jeden Tag gibt es in Deutschland Angriffe auf Heime mit rechtem Hintergrund. Das ist schon eine beschissene Situation, über die man als glücklich in Deutschland Geborener gerne mit erhobenem Zeigefinger urteilt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das einzige was schlimm ist wie sich einige Deutsche bei den Themen benehmen.
Wenn ich so großkotzige Sprüche ala unser Land blablabla lese wird mir einfach schlecht.

Sollen mal nen Monat mit den Leuten aus diesen Ländern tauschen. Bin gespannt ob sie es an einem Stück zurück schaffen.
 
was ist an dieser Aussage "unser Land" denn falsch ? Wer bezahlt denn z.b. Dein Bafög?!?!

Da steht noch blablabla hinter weils nach "unser Land" weiter geht.
Das übliche nur wegen Geld hier, alle kriminell etc. pp.
Deutsche die seit Jahren das System ausnutzen und von Hartz4 leben sind natürlich was total anderes. Sind ja deutsche.

Noch übler wirds wenn das dann Rechte sind die vom Staat leben und genau das schlimme sind was sie anderen vorwerfen zu sein.


Fremde sind Leute, die später gekommen sind als wir: in unser Haus, in unseren Betrieb, in unsere Straße, unsere Stadt, unser Land. Die Fremden sind frech; die einen wollen so leben wie wir, die anderen wollen nicht so leben wie wir. Beides ist natürlich widerlich. Alle erheben dabei Ansprüche auf Arbeit, auf Wohnungen und so weiter, als wären sie normale Einheimische. Manche wollen unsere Töchter heiraten, und manche wollen sie sogar nicht heiraten, was noch schlimmer ist. Fremdsein ist ein Verbrechen, das man nie wieder gutmachen kann. Seit die Leibeigenschaft aufgehoben ist, gibt es überall viele Fremde. In den großen Städten sind sie schlecht zu erkennen, weil sie sich als normale Menschen zu tarnen verstehen.

Darum wäre es nötig, alle Menschen zu verpflichten, je nach ihrer Herkunft eine Tracht zu tragen. Jedes Land sollte einen bestimmten Hut haben, jede Stadt eine Sorte Hosen, jede Straße ihre Halsbinde, jedes Haus Knöpfe mit der Hausnummer, jeder Betrieb ein Abzeichen.

So sähe man gleich auf den ersten Blick, wen man zum Kaffee einladen, wem man einen niedrigeren Lohn zahlen kann, und von wem man eine höhere Miete verlangen kann.

Gabriel Laub
http://www.zeit.de/1970/09/fremde
 
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