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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das ist ja einer der ganz großen Kritikpunkte, daß bei den Ausschreibungen ausschließlich auf den Preis geachtet wird. Aber stell' Dir mal Volkes Zorn vor, wenn der funktionierende Flughafen planmäßig steht und der pöbelnde Mob rauskriegen würde, daß es auch zwei Euro fuffzig billiger gegangen wäre.

Stürmt die Barrikaden und fackelt das Rathaus ab!!! Und die BILD als Rächer der Enterbten mit vorweg. Gleich hinter den Berufsempörten und der FDP, die wieder "mehr Markt" schreit. Helau :grins:
 
Ich hab auch schon davon gehört, dass bei öffentlichen Ausschreibungen sich z.B. für den zweitbilligesten entschieden wird, was aber vorher geheim ist. Denke, da gibt es schon Spielräume.
 
Nein, meistens ist da kein Spielraum. Jedenfalls in der Schweiz. Bei den Ausschreibungen ab irgendeinem Betrag geht es eigentlich nur über den Preis. Gab vor ein paar Jahren mal ein grosser Aufruf, da eine einheimische Firma pleite ging, weil sie einen Grossauftrag des Bundes nicht erhielt weil sie 0,1% teurer waren. Den Auftrag bekam dann eine Firma aus dem Ausland... :wand:
 
Wenn man sich da für den Zweitbilligsten entscheidet, dann nur, weil er bei der Ausschreibung Fehler gemacht hat oder es offensichtilch nicht ordentlich kalkuliert ist. Ansonsten geht das ganz klar nach dem Preis.
 
Urgs schrieb:
Klar, Wowereit ist der Vorsitzende gewesen, und sicher nicht ganz so unschuldig an dem Dilemma, aber glaubt eier der Aufsichtsrat hat jede Warenlieferung gesehen und prüfen können? jede Rechnung gegengezeichnet. ist gar nicht seine Aufgabe.

Der Kommentar ist doch Bullshit. Das Flughafendesaster liegt nicht nur im Detail, sondern fängt schon ganz oben bei der Planung an. Bei der Wahl der Bauunternehmen, Abschießen von HochTief, dem Festhalten am Flughafenchef, Wahl der Architekten, Feuern des Architekten usw. Überall hängt der direkt mit drin. Natürlich ist es auch seine Schuld, und das nicht zu knapp.
 
Ich habe gestern im Spiegel Forum gelesen das es wohl in Schweden so ist das der Durchschnitt aus 3-5 Angeboten genommen wird und derjenige den Zuschlag für einen Auftrag erhält welcher diesem Durchschnitt am nächsten liegt. Den Ansatz hierzu finde ich interessant
 
http://www.spiegel.de/panorama/leute/klaus-kinski-soll-tochter-pola-sexuell-missbraucht-haben-a-876550.html

Damit wäre wohl der Mythos, dass er privat ein ganz liebevoller Mensch gewesen sein soll, auch hinüber.
 
War doch klar, dass er privat auch kein netter Kerl sein konnte, wenn man sich seine Interviews ansieht oder die Ausuferungen während den Dreharbeiten. Dass er seine Tochter missbrauchte, hätte ich ihm aber auch nicht zugetraut. Wobei natürlich die Frage ist, wie viel an den Anschuldigen jetzt tatsächlich dran ist oder ob es hier um mediale Aufmerksamkeit für die Tochter geht.
 
Hinnehmen, als die unverfälschte Wahrheit, sollte man Aussagen nie ohne weiteres, insbesondere wenn es sich um schwere Anschuldigungen handelt. Würde unser Rechtssystem das tun, dann wäre der Bär am Steppen.
Sie hat immerhin ein Buch geschrieben, welches demnächst erscheint und sich um ihre Kindheit dreht. Ist nicht gerade die schlechteste Publicity dafür.
 
Urgs schrieb:
http://www.spiegel.de/panorama/leute/klaus-kinski-soll-tochter-pola-sexuell-missbraucht-haben-a-876550.html

Damit wäre wohl der Mythos, dass er privat ein ganz liebevoller Mensch gewesen sein soll, auch hinüber.

Solche Mythen kommen doch nur durch die Promi-Freunde zusammen, die das nach außen tragen. Die stecken da doch alle unter einer Decke. So'ne Art Marketing-Verbund.
Ist derjenige dann mal tot oder am Boden, kommt die Wahrheit raus.
 
Sich mit Missbrauch an die Öffentlichkeit zu wagen, ist immer ein schwerer Schritt, für den viele Jahrzehnte brauchen. Das kann man ia sehr gut am Missbrauchsskandal der katholischen Kirche sehen.

Gerade für das Opfer einer prominenten Persönlichkeit, ist es das gute Recht, das öffentliche Bild zu korrigieren. Schliesslich wird man ja selbst ständig mit dessen Image konfrontiert und leidet darunter.

Natürlich macht man so etwas am besten in Form einer Veröffentlichung.
Abzuwarten bleibt, ob es weitere Opfer Kinskis gibt, die sich dadurch ermutigt fühlen.
 
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