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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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:D
 
Alexicious schrieb:
Irgendwie halte ich die Meldung ja für geplante PR... Ich mein ernsthaft, Reinigungskräfte - insbesondere in Museen - kriegen ziemlich genau gesagt, was wo wie und womit gereinigt gehört und was auf keinen Fall angetatscht werden darf!

Habe ich auch sofort gedacht, daß ist ein Beuys-Revival. Wer im Museeum putzt, weiß sowas idR.
 
Polizei stoppt betrunkenen Großmeister Yoda

Darmstadt - Die Polizei in Darmstadt hat ein Auto gestoppt, das von Großmeister Yoda gesteuert wurde. Der verkleidete 42 Jahre alte Fahrer habe am frühen Morgen einen Fußgänger angefahren und sei geflüchtet, berichtete die Polizei. Der betrunkene Mann musste seinen Führerschein aushändigen. Er hatte sich als Yoda aus der Science-Fiction-Serie "Star Wars" verkleidet. "In diesem Fall war die Macht nicht mit ihm", hieß es im Polizeibericht, der damit ein Zitat aus dem Kinofilm aufgriff. Der Fußgänger wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,795937-2,00.html



Polizei hält Personenwagen mit 18 Insassen an

Linz - Auf einer Autobahn in der Nähe der österreichischen Stadt Linz hat die Polizei einen mit 18 Personen besetzten Wagen gestoppt. Wie die Landespolizei Niederösterreich mitteilte, waren neben dem 31 Jahre alten rumänischen Fahrer noch elf Erwachsene und sechs Kinder in dem Auto mit französischem Kennzeichen. Zugelassen ist dieser eigentlich nur für fünf Personen. Den Rumänen wurde die Weiterfahrt nach Frankreich untersagt.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,795937-7,00.html
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Alter, was das für eine Schweinerei auf der Straße gewesen wäre, wenn die mit dem 18 Personen PKW nen schweren Unfall gehabt hätten :D.

Das ist tatsächlich ein Problem im Rettungsdienst:
Alarmierung: Verkehrsunfall PKW gg. Baum zB.
Du rechnest mit Maximalfall mit 5 Verletzten. Wobei das natürlich auch falsch ist, da ein VW Bus, bzw sonst eine beliebige Familienkutsche locker 8-9 Personen transportieren können.
Aber 18 (!) Personen... Das ist schon eine ganz andere Dimension. Das ist schon das größte was es vor "Katastrophe" gibt.

NF1 = 1 Notfallpatient, jeder "normale" Notfall
NFK = Notfall klein = 2-5 Notfallpatienten, zB. ein "kleiner" Verkehrsunfall
NFM = Notfall mittel = 6-14 Notfallpatienten
NFG = Notfall groß = 15 und mehr Patienten

Super Szenario, wenn du als einziger RTW zu einem "VU - Unbekannter Zustand" alarmiert wirst, und dann einem überladenen PKW mit 18 (teils) schwer verletzten Insassen gegenüber stehst. :deal:
 
|kiwi| schrieb:
Texas: Gericht verweigert Todeskandidaten DNA-Test

Ein US-Gericht hat einem zum Tode verurteilten Häftling sechs Tage vor seinem Hinrichtungstermin DNA-Tests verweigert, mit denen er seine Unschuld beweisen will. Es gebe keinen Hinweis darauf, dass DNA-Tests den Todeskandidaten Hank Skinner entlasten könnten, begründete das Bundesbezirksgericht in Texas gestern seine Entscheidung.

Skinners Anwalt Robert Owen sagte, sein Mandant sei „tief enttäuscht“, zugleich aber voller Hoffnung, weil er das Urteil anfechten werde. Ein Geschworenengericht in Texas hatte Skinner 1995 des dreifachen Mordes für schuldig befunden. Er soll am Silvestertag 1993 seine damalige Freundin und deren 20 und 22 Jahre alte Söhne in ihrem Haus getötet haben. Skinner gibt zu, zur Tatzeit im Haus gewesen zu sein, bestreitet aber bis heute die Tat.

Rick Perry - ultrakonservativer Gouverneur

Die von ihm geforderten Gentests an Beweismitteln vom Tatort hat die texanische Justiz in mehr als einem Jahrzehnt immer wieder abgelehnt. Im März hatte der Oberste Gerichtshof der USA dem 49-jährigen Skinner recht gegeben und geurteilt, dass er gegen die Entscheidung der Justiz in Texas vorgehen könne. Im Jahr 2010 war die Vollstreckung des Todesurteils durch das oberste US-Gericht weniger als eine Stunde vor der Hinrichtung ausgesetzt worden.

In der vergangenen Woche hatte eine Gruppe von US-Politikern, Staatsanwälten und Richtern den texanischen Gouverneur Rick Perry aufgefordert, die Hinrichtung auszusetzen, um DNA-Tests zu ermöglichen. Perry, ultrakonservativer Bewerber der Republikanischen Partei um die Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im November 2012, ist ein entschiedener Verfechter der Todesstrafe.
Todeskandidat mit Todesstrafengegnerin verheiratet

Der Journalistikprofessor der Northwestern University, David Protess, hat mit Studierenden den Fall Skinner im „Projekt Unschuld“ über Jahre untersucht. Er kam zu dem Schluss, dass DNA-Tests an Skinner verglichen mit solchen an den Opfern den Todeskandidaten vom Vorwurf des Mordes entlasten würden. Unterstützt wird Skinner, der inzwischen mit der französischen Todesstrafengegnerin Sandrine Ageorges verheiratet ist, auch von der französischen Regierung.

orf.at

wie ich diesen inzucht-staat hasse. warum sagt obama da nicht mal was?
in meinem radio kam grad die meldung, dass ne hinrichtung vom gericht gestoppt wurde und die jetzt den DNA test durchführen lassen wollen. ich schätze mal es geht um diesen fall hier, bin mir aber nicht sicher.
 
Oder aber es liegt daran, dass es für den betroffenen Verurteilten nichts ändern würde bzw. im schlimmsten Fall vielleicht sogar kontraproduktiv wäre.

Denn Obama kann afaik als Präsident der USA hier nicht eingreifen, er hat also keine rechtliche Möglichkeit den Prozess zu beeinflussen. Und da Texas generell ziemlich republikanisch ist, könnte eine Einmischung seinerseits sogar dazu führen, dass die Institutionen des Bundesstaats Texas noch mehr "mauern", schon um Obama eins auszuwischen.

Und für Obama wäre es wohl jedenfalls schlecht, sich (selbst wenn es nur durch Abgabe seiner Meinung ist) in Angelegenheit der Justiz UND gleichzeitig eines Bundesstaates (nämlich Texas) einzumischen. Das kommt in Hinblick auf die Wahl gar nicht gut.
 
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