Ich hab jetzt die tage übrigens zwei Serien beendet, Madoka und Okami-san.
Bei Madoka bin ich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten, obwohl ich die Serie an einem Abend bis in die Nacht hinein durchgeschaut habe, stellten sich bereits ab der Hälfte eine gewisses Absenken der Erwartungshaltung ein. Auf der einen Seite ist das Design mit seinen Charakteren ungewöhnlich bis gewöhnungsbedürftig, in den collagenhaften Kampfszenen aber überaus künstlerisch. Die Charakterentwicklung ist eigentlich mein größter Dorn im Auge, ich verstehe zwar, was die Serie für manche bis viele so beliebt und außergewöhnlich macht, allerdings fand ich den Weg der damit beschritten wurde unglaublich antiklimatisch.
Ein Held der nur die passive Rolle einnimmt ist in meinen Augen kein Held, wenn alle anderen Kämpfen und sich den Arsch aufreißen, zugrunde gehen und sich daran in ihrem Wesen weiterentwickelt und sogar umstülpen, dann wirkt ein Protagonist, welcher im Grunde nur auf alles einredet und dabei zuschaut wie eine Randfigur. Vielleicht war das auch die Intention der Serie und der Twist, die Figur der Madoka an die Seite zu rücken und den Nebenfiguren, welche in den anderen Magical-Girl-Serien wirklich nur Antrieb für den Helden sind, nach vorne zu rücken. Mich hat es allerdings wie gesagt ab der Hälfte irgendwie enttäuscht.
Viel beeindruckender fand ich da schon den Twist mit…
Das war wirklich ein schöner Moment in der Serie und auch das Ende war gut ausgeführt, wenn auch für meinen Geschmack etwas too much. Ich mag dann doch eher die Serien mit weniger fanalen Enden.
Was ich gestern erst beendet habe, allerdings in keiner Marathon-Sitzung, war Okami-San. Die Serie hat mir wirklich super gefallen, eine Mischung aus Slice-of-Life und Fighting, vermengt mit Versatzstücken aus den altbekannten Märchen. Wir haben da den großen bösen Wolf, Rotkäppchen, Schneewittchen…alle personifiziert und kreativ versteckt in diversen Schlüsselfiguren und Nebencharakteren. Besonders das Charakterdesign und im speziellen von Okami-san hat voll bei mir angeschlagen, das ist wirklich mal 'ne coole Tsundere.
Die Serie schwankt zwischen größtenteils humorvollen Erzählungen mit vielen Gags, hat aber auch seine sehr dunklen Momente, in denen sie sich wohl an den ursprünglichsten Formen und Bedeutungen der verbauten Märchen bedient. Auch eine große Besonderheit der Serie, die Erzählerin. Ich habe die Serie auf Englisch gesehen und die sarkastischen und patzigen, klugscheißerischen und urkomischen Kommentare von ihr sind wirklich die Würze in der Suppe.
Doch, hat mich wirklich beeindruckt, werde ich bei Zeiten bestimmt noch mal anschauen. Ich hoffe nur das irgendwann eine zweite Staffel folgt, die Vorlage scheint wohl eine Novel zu sein die erst 2011 geendet ist und das Ende lässt zumindest eine Fortsetzung erahnen.
Bei Madoka bin ich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten, obwohl ich die Serie an einem Abend bis in die Nacht hinein durchgeschaut habe, stellten sich bereits ab der Hälfte eine gewisses Absenken der Erwartungshaltung ein. Auf der einen Seite ist das Design mit seinen Charakteren ungewöhnlich bis gewöhnungsbedürftig, in den collagenhaften Kampfszenen aber überaus künstlerisch. Die Charakterentwicklung ist eigentlich mein größter Dorn im Auge, ich verstehe zwar, was die Serie für manche bis viele so beliebt und außergewöhnlich macht, allerdings fand ich den Weg der damit beschritten wurde unglaublich antiklimatisch.
Ein Held der nur die passive Rolle einnimmt ist in meinen Augen kein Held, wenn alle anderen Kämpfen und sich den Arsch aufreißen, zugrunde gehen und sich daran in ihrem Wesen weiterentwickelt und sogar umstülpen, dann wirkt ein Protagonist, welcher im Grunde nur auf alles einredet und dabei zuschaut wie eine Randfigur. Vielleicht war das auch die Intention der Serie und der Twist, die Figur der Madoka an die Seite zu rücken und den Nebenfiguren, welche in den anderen Magical-Girl-Serien wirklich nur Antrieb für den Helden sind, nach vorne zu rücken. Mich hat es allerdings wie gesagt ab der Hälfte irgendwie enttäuscht.
Viel beeindruckender fand ich da schon den Twist mit…
…der Zeitreise.
Was ich gestern erst beendet habe, allerdings in keiner Marathon-Sitzung, war Okami-San. Die Serie hat mir wirklich super gefallen, eine Mischung aus Slice-of-Life und Fighting, vermengt mit Versatzstücken aus den altbekannten Märchen. Wir haben da den großen bösen Wolf, Rotkäppchen, Schneewittchen…alle personifiziert und kreativ versteckt in diversen Schlüsselfiguren und Nebencharakteren. Besonders das Charakterdesign und im speziellen von Okami-san hat voll bei mir angeschlagen, das ist wirklich mal 'ne coole Tsundere.
Die Serie schwankt zwischen größtenteils humorvollen Erzählungen mit vielen Gags, hat aber auch seine sehr dunklen Momente, in denen sie sich wohl an den ursprünglichsten Formen und Bedeutungen der verbauten Märchen bedient. Auch eine große Besonderheit der Serie, die Erzählerin. Ich habe die Serie auf Englisch gesehen und die sarkastischen und patzigen, klugscheißerischen und urkomischen Kommentare von ihr sind wirklich die Würze in der Suppe.
Doch, hat mich wirklich beeindruckt, werde ich bei Zeiten bestimmt noch mal anschauen. Ich hoffe nur das irgendwann eine zweite Staffel folgt, die Vorlage scheint wohl eine Novel zu sein die erst 2011 geendet ist und das Ende lässt zumindest eine Fortsetzung erahnen.
Zuletzt bearbeitet:





