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MOVIE Der Anime Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Nein, nicht wirklich. Ich meinte damit eher, dass die Story in eine andere Richtung geht als man erwarten würde, recht weit weg von der ursprünglichen Serie. Aber nicht in Richtung letzte 2 Folgen der ursprünglichen Serie. Ich würde sogar eher sagen weniger Mindfuck, dafür mehr Action.
 
Die Story ist doch schon mit dem zweiten Teil völlig andere Wege gegangen und eine Neuausrichtung und Erweiterung der Handlung ist Grundlage der Neuverfilmungen.
 
Die Sache ist schwierig zu erklären ohne jetzt irgendwie zu spoilern. Nur soviel: Teil 2 fand ich hervorragend, auch und gerade wegen der Abweichungen zur Originalstory. Teil 3 weicht jedoch in einer Art und Weise von dieser ab, die vielen Fans nicht gefällt und gefallen wird.
 
Na mal abwarten, bin da jetzt nicht so dogmatisch mit der Haupthandlung, finde solche Experimente und Neuerzählung eigentlich immer ganz spannend...aber wie gesagt, ich warte lieber noch auf den Deutschland-Release der Blu-ray...
 
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Hab mir gestern Evangelion 3.33 - You Can (Not) Redo angesehen und heute gleich nochmal ein zweites Mal, weil es schlicht einfach nötig war.
Der Film ist wirklich anders als seine Vorgänger. Wo Teil 2 noch ein hervorragend inszeniertes Spektakel war, ist Teil 3 ein teilweise ziemlich schwerer Brocken, mit sehr vielen ruhigeren Phasen, die stark auf das psychologische Profil des Hauptcharakters, die Auswirkungen des Endes von Teil 2 und die kryptische Hintergrundgeschichte eingehen, die man sich mehrmals auf der Zunge zergehen lassen muss. Auch fehlt die typische EVA Action, die man aus den Vorgängern und der Serie kennt. Das ganze ist sehr viel abgedrehter und trippiger, aber in Sachen Animationen und OST erneut absolut referenzträchtig.

Obwohl Eva 3.33 wirklich anders ist, geht der Film dabei aber grundsätzlich nicht einmal so neue Wege, wie man in vielen Berichten bisher liest. Die Grundlegende Geschichte und Thematik ist bisher 1:1 dieselbe, wie bereits in der Serie, nur anders verpackt.

Ich wurde erneut begeistert, vor allem deshalb, weil man hier neue Wege geht und das Ganze sehr viel storylastiger und philosophischer ist, als die beiden Vorgänger. Dafür aber auch etwas schwerfälliger und weniger turbulent inszeniertes Popcorn-Kino, wie der Vorgänger, mit all seinen OMFG-Momenten, wie die Zerlegung von Evangelion-03.

Ich kann nicht sagen ob ich nun 2.22 oder 3.33 besser finde. Ersterer war turbulenter inszeniert und hatte mehr Special Moments, während mich 3.33 inhaltlich und atmosphärisch mehr überzeugt hat.
Auf alle Fälle bin ich nun extrem heiß auf den Abschluss der Quadrologie.

Der OST ist erneut zum Niederknien...
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=VYVGmgAlbbw[/vid]

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=rCjXHgM0kaM[/vid]

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=FwNrKruucm4[/vid]

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=r49GgrC0_EY[/vid]

...den brauch ich UNBEDINGT auf CD!
 
Gerade die erste Folge von The Flowers of Evil (Aku no Hana) geguckt. Ich bin ja jetzt nicht der große Anime freak, aber das war schon richtig gut gemacht. Auch die Story scheint interessant zu sein.
 
Tolle Sache, auch wenn Guilty Crown meine größte Enttäuschung letztes Jahr war. Startete stark, fiel dann leider etwas ab, blühte zur Halbzeit nochmal richtig auf und ab da an war es eigentlich nur mehr eine Talfahrt...

Da sah man sehr gut was passiert, wenn man versucht auf Biegen und Brechen allerhand verführerische und Erfolg versprechende Zutaten in einen Pot zu werfen, um daraus etwas vermeintlich Großartiges zu kreieren. War einfach zu viel auf einmal gewollt und obendrein mit einem schrecklich zusammen gewürfelten und an den Haaren herbei gezogenen Storyboard gekrönt.

*brrrr*
 
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Sehe mir gerade Katanagatari an und bin bisher sehr angetan davon.
Die Idee, der Zeichenstil, die Musik, die gesamte Umsetzung im Allgemeinen und die unkonventionelle Episodenlänge (50 Minuten und 12 Episoden) sagen mir sehr zu. Bisher sehr sehenswert (6 von 12 Episoden).
 
Wobei ich gerade die Optik etwas mau finde, im Vergleich zum Manga. Der sagt mir stilistisch mehr zu. Als Einheitskost würde ich es auch nicht gerade bezeichnen.
Gut, der Anime erweckt derzeit noch den Eindruck, aber der Manga zeigt, dass die Geschichte doch einen ganz eigenen Drive hat, auch wenn es natürlich immer noch ein Shounen bleibt - das hat aber auch ein FMA nicht davon abgehalten großartig zu sein.
 
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ES Blackburn7 schrieb:
Trayal schrieb:
Bisher sehr sehenswert (6 von 12 Episoden).


Daran wird sich bis zum Ende hin auch nichts ändern. Einer der sehenswertesten Animes der letzten Jahre :dhoch:

Habe mir Katanagatari gerade fertig angesehen und dein Satz da oben ist ja die reinste Untertreibung. Meine Begeisterung für die Serie hat sich in der zweiten Hälfte mehr als verdoppelt. :ugly:


Der legendäre Schwertschmied Shikizaki Kiki schuf in seiner Karriere 1000 Schwerter. Je mehr der Schwerter ein Staat besitzt, desto größer sind seine Erfolge in den Kriegen. Als der Shogun als Sieger hervorging, sammelte er 988 der Schwerter, doch diese waren nur die "Übungsstücke". Die letzten zwölf Schwerter wären die Krönung seiner Karriere. Jedes von ihnen ist so mächtig, dass ein einzelner Mann damit eine kleine Armee besiegen kann.

Die Strategin des Shoguns, Togame, wurde damit beauftragt, diese Schwerter zu beschaffen. Zuerst heuerte sie einen Ninja an, doch der Wert der einzelnen Schwerter ist derartig hoch, dass der gesamte Ninja-Clan abtrünnig wurde, sobald sie eines davon gefunden hatten. Daraufhin setzte sie ihr Vertrauen in einen weiteren Krieger, doch der behielt das Schwert für sich selbst. Ihre letzte Hoffnung ist nun Shichika, der siebte und letzte Schüler der Kyotoryuu Schule. Er und seine Schwester leben auf einer Insel abseits der Zivilisation und haben daher keine Verwendung für Geld. Seine Schwertschule kämpft ohne Schwerter und Shichika sieht keinen Grund darin, seine Hilfe anzubieten, doch das sollte sich schlagartig ändern...

Der Einstieg in die Serie mag etwas seltsam und träge erscheinen, aber davon sollte man sich auf keinen Fall abschrecken lassen, da sich die Serie von Episode zu Episode immer mehr entfaltet, ehe es zum Schluss zu einem Klimax kommt der seiner Bezeichnung wirkliche alle Ehre macht.

Einen Action-Anime sollte man sich aber nicht erwarten, denn das ist Katanagatari nur an seiner Oberfläche, denn die Action steht tatsächlich sehr deutlich im Hintergrund, während der Fokus ziemlich stark auf den Charakteren, deren Reifung und der ausufernden Menge an Dialogen liegt (Bakemonogatari lässt grüßen, welches übrigens vom selben Autor ist). Diese mögen oft und vor allem aufgrund der Charaktere reichlich skurril erscheinen, punkten aber auch besonders durch ihren Scharfsinn und verleihen Katanagatari doch unerwartet viel Tiefe, mit der Zeit.

Optisch und dramaturgisch durfte sich richtig ausgetobt werden - mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, außer dass hier zu einigen sehr unkonventionellen aber interessanten Methoden gegriffen wurde. Das schlägt sich auch auf die Animationen nieder, die ebenso recht unkonventionell und besonders bei den Charakteren teils richtig schräg ausfallen, während sich die Hintergründe, sprich die gesamte Umgebung sehr stark an der klassischen, japanischen Malerei anlehnt.
Sicherlich nicht Jedermanns Geschmack, aber ich fands großartig.

Musikalisch wurde ebenso alles andere als gepatzt, da man einen wahren Meister seines Fachs die Fäden ziehen ließ: Taku Iwasaki, der besonders durch seinen Gurren Lagann Score große Bekanntheit erlangt haben dürfte. Der Titeltrack der Serie hat mich vom Stil her ständig an Gurren Lagann erinnert und als ich danach gegoogelt habe, war mir dann auch klar weshalb. :D

Die ~50 Minuten pro Episode sind übrigens ein ausgezeichnetes Format für Anime Serien und ich hätte absolut nichts dagegen, wenn sich andere Studios daran orientieren würden.
Bis auf den Einstieg gibt es von mir absolut keine Kritik, die ich an Katanagatari verüben könnte. Eine der wenigen Serien wo wirklich fast einfach alles gestimmt hat und dann schlägt auch noch das Finale mit gefühlten 50 Megatonnen TNT ein. Damit hat sich dieses Unikat auch in meine Top 10 geschossen.

Ansehen!

Titel Theme...
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=O6-Qyp-WBjU[/vid]

Opening...
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=Bs4VBfpIaes[/vid]
 
Hab mir die Serie zwei mal vorgenommen und leider beide male nicht länger als 5 Minuten antun können. Der Stil ist imo schrecklich, wobei das noch milde ausgedrückt ist.
 
Dafür gucke ich eben Shingeki no Kyojin aka Attack on Titan und bin höchst positiv überrascht. Gab afair seit Steins Gate und Durarara keine Serie mehr, die mich so packen konnte. :dhoch:

Dass der Hauptcharakter ausgerechnet so heissen muss, wie der Typ, der meine Ex geheiratet hat, ist aber schon reichlich verstörend. :ugly:
 
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