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Optisch ist der Film wirklich sehr sehr gut gelungen. Egal ob es die Animationen sind, die Hintergründe sind wirklich sehr schön gezeichnet (vor allem in der ersten Hälfte) und auch der Soundtrack passt sehr gut. Und das Intro ist, wie von Zerfikka gepostet, wirklich ganz ganz grosses Kino. Das Lied gesungen von Kokia ist wirklich wunderschön und erreicht eine fast hypnotische Wirkung. (musste mir gleich die CD besorgen. )
Leider erreicht der Film dieses Niveau danach überhaupt nicht mehr. Dabei wäre alles sehr vielversprechend. Man hat eine wirklich interessante Hintergrundgeschichte die sehr an die ganzen ernsteren Miyazaki Werke erinnert (was nie verkehrt sein kann) und die Charaktere sind an sich auch sympatisch. Leider lässt man sich aber überhaupt keine Zeit für eine Charakterentwicklung. Wieso Agito so an Toola hängt versteht man nie. Für so eine Beziehung zu dem Mädchen kennt er sie doch viel zu wenig lange. Man hat das Gefühl, dass
bis zu ihrem Weggang mit Shunack
erst gerade ein Tag vergangen ist. Aber damit könnte ich noch leben.
Denn was danach kommt ist leider einfach nur noch schlecht.
Agito wird vom Wald zum Superhelden gemacht um die Zerstörung des Waldes zu verhindern.
Ok, geht klar. Aber danach wird einfach nur noch eine Szene an die andere geklatsch ohne grossen Übergänge und vor allem ohne grosse Höhepunkte. Und das Finale ist leider einfach nur verdammt langweilig.
Und wer die Idee hatte den Vulkan rumlaufen zu lassen gehört eigentlich gefeuert. Zuerst einmal ist das ganze ziemlich unspektakulär und vor allem völlig unlogisch. Wie will man denn einen Vulkan ausbrechen lassen wenn er keine Verbindung mehr zu der Magmakammer unter ihm hat???????
Ich hinterfrage ja echt nicht viel in Filmen... aber das ist sogar mir aufgefallen. Und der "Endkampf" zwischen Agito und Shunack, inklusive
obligatorischer Sequenz in der "Zwischenwelt",
war ja mal gar nichts. Wenn man schon Storyschwächen hat, und von denen hat Origin ne Menge, dann sollte man es doch wenigsten Audiovisuell ziemlich krachen lassen. Denn das hat schon andere Storykrücken gerettet. Das hat man hier leider verpasst.
Man kann also sagen, ich bin wirklich enttäuscht vom Endergebniss. Auf eine gute erste Hälfte des Filmes folgt eine wirklich konfuse, gehetzte und verdammt enttäuschende zweite Hälfte. Bei dieser wirklich hochinteressanten Hintergrundgeschichte wäre es sicher sinnvoller gewesen eine mehrteiligen OVA daraus zu machen. Die nicht einmal 90 Minuten waren viel zu kurz. Leider leider wurde hier sehr viel Potential verschenkt.
Nach deiner niederschmetternden Bewertung für Origins ( ) muß ich den mal heute abend gucken. Irgendwie hatte ich den besser als 4/10 in Erinnerung aber ist nun auch 4-5 Jahre her seitdem ich ihn gesehen habe.
Die Blu-ray hat aber leider nur den Kinocut drauf, nur englischen Ton und soll bildmässig auch nicht so der Knaller sein (wobei man hier schon beides gehört hat). Aber schon die ersten beiden Punkte reichen mir um Abstand von der Blu-ray zu nehmen. Schade dass sich kein deutsches Label an einem HD Release versucht. Wäre aber schon mit einer US Version zufrieden auf dem beide Fassungen drauf sind. Ich habe aber grundsätzlich ein Problem mit englischen Synchros von Animes bzw. Asia Movies. Die gehen zu 90% einfach nicht. Ist ganz schlimm.
Es ist schon ne Weile her als ich Blood: The Last Vampire zum ersten und auch gleich zum letzten Mal gesehen habe. Gefallen hat er mir damals schon. Das Setting ist angenehm düster und ernst. Eine Hintergrundgeschichte gibt es gar nicht erst... wieso dafür überhaupt Zeit verschwenden.
Das hat mich nicht wirklich gestört. Denn die packende Inszenierung und die auch Heute noch tolle technische Qualität reissen da ne Menge wieder raus. Die Animationen sind butterweich und auch die zeichnerische Qualität ist immer noch sehr hoch. Die Kämpfe sind hart, brutal, blutig und verdammt packend inszeniert.
Egal ob es die Eröffnungssequenz in der U-Bahn ist, die Szenen in der Krankenstation oder das Finale verteilt über die ganze Airbase.
Der Film lässt einem kaum Pause um durchzuschnaufen, was aber auch an der natürlich sehr kurzen Spielzeit von nur knapp über 40 Minuten liegt. Der ganze Film wirkt dadurch eher wie eine Episode eines mehrteiligen OVA's. Und das ist natürlich auch einer der Hauptkritikpunkte des Filmes. Eine Story gibt es wie schon geschrieben schlichtweg nicht. Man erfährt bis auf eine ganz kurze Sequenz am Ende leider absolut nichts über Saya. Und das ist wirklich schade. Denn das ganze Szenario und die Figur wären wirklich interessant. Keine Ahnung ob das Ganze in Blood+ aufgegriffen wird und inwieweit Film und Serie miteinander verbunden sind. Aber wie schon gesagt. Gestört hat es mich nicht sonderlich, da die restlichen Qualitäten ganz klar überweigen.
Blood: The Last Vampire ist spannend, atmosphärisch, hart, blutig, verdammt packend und.... kurz.... sehr kurz. Aber das tut dem Spass zum Glück zu keiner Sekunde Abbruch. Denn im Gegensatz zu anderen Filmen schafft es der Film seine Schwächen mit seinen audiovisuellen Qualitäten zu überspielen und einen 40 Minuten lang blendend zu unterhalten.
Also wenn Origins nach der Hälfte vorbei gewesen wäre hätte er auch ne 8/10 bekommen ?
Laut anisearch.de scheint Blood+ auch keine Fortsetzung zu sein sondern eine alternative Version des Settings. Laut den Kommentaren soll es nicht so blutig wie im Film abgehen. Dafür soll man eine gute Mischung aus Action und Story bekommen, nach wie vor an Erwachsene gerichtet.
Blood ist auch eher ein Atmosphäre-Film und Mustervorlage von Production I.G, die mit dem Film mal ihre Muskeln spielen lassen wollten was Animation und die Einbindung von 3D-Elementen betrifft. Der Unterschied zwischen 2D und 3D ist in dem Film kaum spürbar, das war um 2000 herum schon ein ziemlich großer Schritt.
Werde ich tun, am besten 2 Pils dabei, dann fällt die Wertung auch nicht so niedrig wie bei dir aus. Ich kann mich so gut wie gar nicht mehr an den Film erinnern obwohl er noch gar nicht so alt ist, da frag ich mich schon wie zugekifft ich war als ich den damals gesehen hab
Staffel 1 konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Sehr interessantes, düsteres Setting das von einem stimmigen Jazz/Blueslastigen Soundtrack von OST-Meisterin Yoko Kanno höchstpersönlich nicht besser hätte unterstrichen werden können.
Die einzelnen Storyarcs fallen mit je 2-3 Episoden weder zu kurz noch zu lang aus und sorgen für ein ordentliches Pacing und das trockene Charakterdesign passt ebenfalls hervorragend zum Undergroundsetting.
Staffel 2 habe ich eher mit gemischten Gefühlen beendet. Es fing relativ vielversprechend an und haufenweise gute Ansätze waren auch gegeben, aber die 12 Episoden Limitierung machte der Serie wohl etwas zu schaffen. Gegen Ende wurde es mir jedenfalls zu wirre und ich hatte das Gefühl, als würde man zu viele Details in die kurze Laufzeit packen wollen. Auch verstehe ich nicht, was auf einmal dieser vollkommen unpassende Technosoundtrack sollte, der während der ganzen Serie für etwas üblen Beigeschmack sorgte... Staffel 2 ist zwar trotzdem noch unterhaltsam und alles andere als schlecht, kommt aber keineswegs an den Vorgänger heran.
Und gerade habe ich mir noch Sword of the Stranger gegeben.
Ganz zu Beginn haben mich erstmal der unglaublich schöne Zeichenstil und die wahnsinnig detailreichen Animationen und die epischen Kampfszenen umgehauen, das war schon richtig lecker . Dafür war die Story leider reichlich flach und die Charaktere waren auch aus der Klischeekiste. Für kurzweilige Unterhaltung taugt der Film aber definitiv.