Heute ist ja The Road angelaufen. Ein Kommentar im Tagesspiegel nimmt mir allerdings jegliche Lust auf den Streifen:
Wer den Roman nicht gelesen hat, den lässt der Film seltsam gleichgültig. Wer ihn gelesen hat, kann ihn im Kino nicht vergessen. Die Erinnerung an die Lektüre überlagert die Bilder, anders als bei „No Country for Old Men“, der oscarprämierten McCarthy-Verfilmung der Coen-Brüder von 2007. Hillcoats Ehrfurcht vor der Vorlage ist groß, zu groß. Gute Literaturverfilmungen setzen ihren Vorlagen eine eigene Bildgewalt entgegen, messen ihre Kräfte an denen der Worte. Ohne Respektlosigkeit ist das nicht zu haben.