F2P-Konzepte müssen immer in ein oder anderer Form auf Monetarisierung ausgelegt sein. Ein Publisher will Kohle verdienen, auch bei Spielen, die er erst mal umsonst an den Mann bringt. Und da das Spiel recht hohe Production Values hat, wird man viel Umsatz brauchen, damit sich das Ding lohnt. Daher befürchte ich stark, dass es entweder extrem aggressive Bewerbung von Microtransactions geben wird oder dass man gleich in Richtung Pay2Win geht oder interessante Waffen, Gegner, Dungeons etc. nur gegen Bares bekommt. Sprich F2P-Konzept als bessere Demo wie bei Killer Instinct.
Daher ist das Spiel bei mir auch stark in der Gunst gesunken. Natürlich werd ich mal reinschauen (wie in die meisten F2P-Spiele auf der PS4), aber ich denke nicht, dass ich da Kohle für ausgeb oder es wirklich intensiv spielen werde. Diese Motivation konnte bei mir noch kein F2P-Konzept schaffen, da ich immer aufs Auge gedrückt bekomme, dass ich doch bitte dies und jenes kaufen soll, weil dann alles viel besser ist. Und das stört mich extrem. Wenn ich mich entscheide, ein Spiel zu kaufen, dann will ich das auch besitzen und nicht ständig mit Möglichkeiten zugeschissen werden, hier ein Item oder da nen Gegnertyp kaufen zu können.
Und da ists mir absolut egal, wie viele Leute irgendeinen Smartphone- oder FB-Rotz wie Candy Crush Saga Farmville oder dieses Simpsons-Spiel zocken.