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PS4 Deep Down

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Muss ich auch sagen.

Ich denke immer noch, dass es technisch eine Granate wird. Aber zufallsgeneriertes Level- und vor allem Gegnerdesign ist normalerweise der Gegenpol von kreativen, frischen Einfällen und führt eigentlich immer zu Monotonie, obwohl man nie das selbe sieht.

GRade beim Gegnerdesign bin ich mir sicher, dass man schnell hinter die Fassade der immer neuen Phänotypen sehen kann und es dadurch uninspiriert wird.
 
mümümümümü.....

Ich find nix schlimm an nen F2P Konzept.
Mitlerweile spielen eh 90% der Leute F2P games und sei es nur am Smartphone. :P
Die Frage ist immer wie es gemacht wird. Da kann man bei capcom schonmal bangen (siehe Street Fighter) aber ich guck erstmal. Dank Beta Anfang 2014 kann ich erstmal testen und dann meckern.
 
F2P-Konzepte müssen immer in ein oder anderer Form auf Monetarisierung ausgelegt sein. Ein Publisher will Kohle verdienen, auch bei Spielen, die er erst mal umsonst an den Mann bringt. Und da das Spiel recht hohe Production Values hat, wird man viel Umsatz brauchen, damit sich das Ding lohnt. Daher befürchte ich stark, dass es entweder extrem aggressive Bewerbung von Microtransactions geben wird oder dass man gleich in Richtung Pay2Win geht oder interessante Waffen, Gegner, Dungeons etc. nur gegen Bares bekommt. Sprich F2P-Konzept als bessere Demo wie bei Killer Instinct.

Daher ist das Spiel bei mir auch stark in der Gunst gesunken. Natürlich werd ich mal reinschauen (wie in die meisten F2P-Spiele auf der PS4), aber ich denke nicht, dass ich da Kohle für ausgeb oder es wirklich intensiv spielen werde. Diese Motivation konnte bei mir noch kein F2P-Konzept schaffen, da ich immer aufs Auge gedrückt bekomme, dass ich doch bitte dies und jenes kaufen soll, weil dann alles viel besser ist. Und das stört mich extrem. Wenn ich mich entscheide, ein Spiel zu kaufen, dann will ich das auch besitzen und nicht ständig mit Möglichkeiten zugeschissen werden, hier ein Item oder da nen Gegnertyp kaufen zu können.
Und da ists mir absolut egal, wie viele Leute irgendeinen Smartphone- oder FB-Rotz wie Candy Crush Saga Farmville oder dieses Simpsons-Spiel zocken.
 
Nimmt man Dragon's Dogma als Testballon für Capcom, um ein Deep Down zu rechtfertigen (was ja lange Zeit als direkter Nachfolger gehandelt wurde), wäre ein F2P-Spiel wahrscheinlich nicht mal so ein großer, konzeptioneller Unterschied. In Dragon's Dogma konnte man auch schon Riftpunkte zum Skillen für bares Geld kaufen, genau so wie Ausrüstung. Dragon's Dogma hätte genau so gut Free to Play sein können, hätte man das Vasallensystem auf richtiges Multiplayer bzw. Coop gelegt.

Deep Down scheint halt nur größer und variabler zu werden. Wichtig ist am Ende nur, wie aufgeschmissen man ohne gekauften Content ist und ob die Inszenierung bzw. Handlung nicht unter dem Multiplayer-Aspekt leidet, die war bei Dragon's Dogma nämlich eine richtige Wucht. Man muss diese ganze Multiplayer-Komponente einfach so verpacken, das es sich trotzdem wie ein Singleplayer-Spiel anfühlt...
 
Ja, uninteressant wird es erst wenn es ein Pay-to-win Titel wird und sich spielerisch als Enttäuschung erweist.

Mit Free-to-play Titel die es mir als Free Player einfach nur härter gestalten, habe ich kein Problem. Hab auch schon bei dem ein oder anderen Titel ein Micropayment gemacht, weil mir das Spiel Spaß gemacht hat und die Transaktion für mich sinnvoll erschien. Insgesamt aber für mich immer noch weit kostengünstiger als wenn das Spiel zum Vollpreis released wäre.

Free 2 play ist ja nicht gleich scheiße. Vielleicht in den Köpfen einiger Konsoleros, die noch nie einen Free 2 play Titel vor sich hatten, der sie über längere Zeit hin beansprucht hat, aber es gibt auch positive Beispiele und nicht nur Facebook Zeugs bzw. Pay-to-win Schrott.
 
Ich kenn auch ein paar "ausgefeiltere" F2Ps, z.B. Siedler Online, die nicht auf Pay2Win ausgelegt sind.
Aber trotzdem muss die Möglichkeit, Geld auszugeben deutlich im Spiel präsentiert werden, da die Entwickler Geld verdienen wollen. Und das ist der Kernpunkt, der mich stört.
Entweder das Spiel ist auf P2W ausgelegt. Dann stört mich natürlich der komplette Aufbau und das Wissen, dass ich ohne Geld zu zahlen entweder nicht weit komme oder dafür unrealistisch viel Zeit aufwenden muss. Will ich beides nicht haben.
Oder das SPiel ist so ausgelegt, dass man alles in vertretbarer Zeit schaffen kann. Dann hat man aber einerseits immernoch ein langsamer fortschreitendes Spiel als bei normalen Vertriebsmodellen (anders hätte man keinen Anreiz geschaffen, damit jemand was kauft) und andererseits hat man im Kopf, dass man ja Item XY kaufen kann, um sich das Leben zu erleichtern. Das käme mir aber wie Cheaten vor, wenn ich es auch so erreichen kann.

Das ist für mich (!!) das Dilemma bei F2P und wieso ich nicht glaube, dass es mal ein Exemplar geben wird, mit dem ich so viel Spaß haben kann wie mit einem vollwertigen Retail-Titel.
 
F2P müssten einfach als Episoden aufgebaut sein, den Spieler ordentlich zocken lassen und wenn er dann mehr will für jede Episode zahlen lassen. Das ist fair und hat keinen bitteren Beigeschmack.

Bei reinen Online Games könnte man da z.b. den 1. Monat gratis lassen und wer dann mit seinem Spielfortschritt weitermachen will muss monatlich zahlen.
 
Mit F2P soll ja trotzdem Geld verdient werden . Das ist an sich ja auch nicht schlimm . Die frage ist für mich auch nicht wie weit man gratis kommt , sondern eher wie sehen die Kosten aus wenn man "normal" spielt ? Komme ich dann im laufe der Zeit auf den Preis eines Retail Titels , oder gar darunter ? Dann ist das für mich OK . Ob ich nach und nach zahle , oder auf einen Schlag ist mir wurscht . Viele F2P Spiele sind aber so ausgelegt das man ununterbrochen Geld rein Buttern muss und auf sowas lasse ich mich ganz sicher nicht ein .
 
Gerri schrieb:
F2P müssten einfach als Episoden aufgebaut sein, den Spieler ordentlich zocken lassen und wenn er dann mehr will für jede Episode zahlen lassen. Das ist fair und hat keinen bitteren Beigeschmack.

Quasi als aufgebohrte Demo wie bei Killer Instinct und Walking Dead (da gabs doch mal Ep. 1 umsonst, oder?).
Das würd ich mir auch noch gefallen lassen, wenn ich am Ende, also wenn ich jeden INhalt gekauft hab, preislich bei einem normalen Vollpreisspiel bin.

Das hat aber eigentlich nix mit Free2Play zu tun, sondern ist halt eine Abwandlung einer Demo.
Und das lässt sich halt eher nur bei linearen Spielen umsetzen. Ein LoL oder DotA könnte man so nicht aufbauen.
 
Wie erwähnt, ich habe bisher sehr viele Free 2 play spiele gezockt. League of Legends, Heroes of Newerth, Dota 2, Planetside 2, The Old Republic, Guild Wars 2, Hawken, World of Tanks, Battlestar Galactica,...alles tolle Spiele, trotz Free 2 play Modell.

Bei Free 2 Play Modellen sind die Möglichkeiten halt nahezu endlos, derartige Modelle umzusetzen. Da gibts zig Ansätze. Manche sind hervorragend, andere OK und manche scheiße, im Sinne von Pay 2 win.

Das ist jetzt für mich erstmal nicht mehr als nur ein kleiner Dämpfer, da man noch nichts zu Capcoms Modell weiß, aber bestimmt kein Unkenruf.
 
Jep , wenn das ein faires Modell wird finde ich das sogar gut . So hat man quasi eine sehr umfangreiche Demo .
F2P muß ganz bestimmt nichts schlechtes sein , man muß den entwicklern aber zugestehen das sie damit eben doch Geld verdienen wollen . Also sollte man nicht mit dem Gedanken an die sache gehen das ding "durch" zu spielen ohne Geld investiert zu haben .
Wie Trayal auch schreibt gibt es im PC bereich auch einige wirklich gute Beispiele . Da fällt mir spontan auch noch Der Herr der Ringe Online ein , auch das hat ein ausgewogenes F2P Konzept .

Einfach mal abwarten , ich habe das ding weiter auf dem Radar .
 
Gute Beispiele hin oder her, das Konzept ist mir zutiefst zuwieder und selbst wenn es fair ist, will ich nicht ständig die KK zücken müssen. Ich will ein Game kaufen und es in Ruhe durchzocken.
 
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