Man kann sich natürlich darüber beschweren das man zu wenig Auswirkung am Ende von Mass Effect gesehen hat, was man die ganzen 3 Spiele über so entschieden hat. Aber selbst da finde ich, das sich einfach während des Spielens schon so viel getan hat und das man das Ende ein wenig seperat sehen sollte. Was soll man da noch groß über seine Teammitglieder oder deren Schicksale sehen. Im Endeffekt labert man mit allen noch mal, bevor es auf den Strahl zu geht.
Und der Kampf dort hin war doch mal super, zumindest habe ich hier im Thread noch keinen gesehen der sich darüber beschwert hat.
Nun zum eigentlichen Ende in der Citadel.
Ich finde es ... großartig!
Aber weil ich glaube, das die Indoktrination mehr ist, als sich nur ein paar Freaks im Internet zusammengereimt haben, weil sie enttäuscht sind.
Ich traue Bioware schon zu dass das genau ihr Ziel war.
Es gibt sooo viele Hinweise darauf und ich finde es gewagt, das sie im Endeffekt eine Mehrheit der Spieler ein "You've lost the game" vorsetzten wenn sie nicht willensstark genug waren, auch in der letzten Endscheidung die Reaper zu besiegen.
Denn darum sind viele angepisst. Ihnen passt das Ende und deren viele Logiklöcher nicht. Oder das Space Kid generell, was aber nur an Shepard schlechten Gewissen nagen soll. Darum hat der Reaper Boss dessen Gestalt gewählt. Von dem Kind weiß er, weil er eh schon in Shepards Kopf rumspukt. Warum sollte der Katalyst sonst von dem Kind wissen?
Aber das war alles nicht real. Das war nur die Hoffnung die von dem Reaper in Shepard Kopf gepflanzt wurde. Aber wie Shepard dem Space Kid gegenüber ja schon sagt, ohne Hoffnung gibt es kein Weiterleben.
Alles in allem ist das ein großer Geniestreich von Bioware und sozusagen das Inception der Spielewelt.
Jetzt kann man vielleicht meinen, ich spinne mir da was zu recht.
Aber dass ist das was ich aus dem Spiel gezogen habe, und ich glaube Bioware hatte das so vor.
