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REVIEW Castlevania: Aria of Sorrow (Gameboy Advance)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Cannibalpinhead

RETRO CRYPTKEEPER
Nach Castlevania IV auf dem SNES hab ich mich gleich über Castlevania: Aria of Sorrow auf dem Gameboy Advance hergemacht:

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Auf den ersten Blick macht das Spiel grafisch keinen überragenden Eindruck. Die geringe Auflösung des GBA macht uns da einen Strich durch die Rechnung. Damit die Übersicht nicht leidet sind die Figuren klein und pixelig geraten. Schlecht ist die Optik trotzdem nicht... hat man sich erst an den kleinen Screen gewöhnt kann das Gezeigte sehr wohl begeistern. Große (End-)Gegner und viel Action auf dem Bildschirm gepaart mit den (zugegebenermaßen spärlichen) bildschirmfüllenden Effekten machen schon viel Laune!

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Auch beim Sound müssen technische Abstriche vorgenommen werden... zwar erklingen einige bekannte Melodien aus der Serie und vor allem aus Symphony of the Night... allerdings klingen diese komprimiert vom Modul durch die kleinen Lautsprecher des GBA schon recht dünn. Ein Kopfhörer verbessert zwar letzteres aber trotzdem kann der GBA hier einfach nicht mit CD-Sound mithalten. Wenn man allerdings über die technischen Einschränkungen hinwegsieht kann der Sound schon gefallen! Die Melodien gehen serientypisch ins Ohr und unterstreichen die Atmosphäre.

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Anders als bei der SNES-Variante steht bei den GBA-Ablegern das überragende Castlevania: Symphony of the Night Pate. Das heißt es gibt keine linearen Levels sondern man kann sich im Schloss frei bewegen. Begrenzt ist dies nur durch Bereiche die erst mit dem Erlangen von besonderen Fähigkeiten erreichbar sind. Auch eine rudimentäres Charakterentwicklung ist möglich. Hitpoints, Manapoints, Stärke usw. werden durch Levelaufstiege sowie durch gefundene oder gekaufte Items erhöht werden.

Ein deutlich größerer Fokus liegt allerdings auf den Seelen. Man kann aus 3 Kategorien Seelen auswählen. Diese geben entweder einen permanenten Bonus, eine Fähigkeit oder lassen sich gezielt als Waffe einsetzten. Die Seelen bekommt man entweder nach einem Engegner, findet sie im Schloss oder "erntet" sie von besiegten Gegnern. Da es über 100 Gegner (mit entsprechenden Seelen) und noch zig zusätzliche Seelen zu finden gibt kann man sich vorstellen dass sich hieraus eine große Kombinationsmöglichkeit ergibt. Es ist oft nötig je nach Situation und Spielstil die Seelen zu wechseln und auszuprobieren.

Der Umfang des Spiels ist leider trotzdem etwas zu kurz geraten. Bei meinem Durchgang hatte ich die Endsequenz bereits nach etwas über 5 Stunden mit 90,9% des Schlosses vor Augen. Allerdings gibt es wohl noch einige mehr zu endeckten und noch zig Seelen zu finden. Für mich war das allerdings irgendwie nicht mehr reizvoll...
Allerdings kann man das Spiel nach einem erfolgreichen Durchgang mit einem anderen Charakter neu starten, der von Grund auf mit der eigentlich serientypischen Peitsche ausgestattet ist...

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Fazit: Auch kleine Bruder von Symphony of the Night hat mir mächtig Spass gemacht und ist jedem Fan der Serie zu empfehlen. Nun werde ich mir die 2 weiteren Teile auf dem GBA noch anschauen. Dummerweise habe ich mit dem neusten Teil angefangen... naja... manchmal muss man eben das Pferd von hinten aufsatteln...
 
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