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Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost) (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Grundsätzlich habe ich kein Problem mit einer Legalisierung, nur zwei Punkte erachte ich hier als außerordentlich wichtig:

1. Rauchen nur in privaten Räumen bzw. auf privaten Grundstücken. Es handelt sich hier immer noch um bewusstseinsverändernde Substanzen, auf die jeder Mensch womöglich anders reagiert und die durch bloße Inhalation ihre Wirkung entfalten. Ergo man kann quasi passiv "fett" werden. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung und gerade in geschlossenen Räumen geht sowas schneller als man denkt. Und das kann man keinem Menschen ohne seinen Willen zumuten, zumal hier auch indirekt Gefahren für andere entstehen, wenn "passiv bekiffte" Leute danach in's Auto steigen.

2. Konsequente Regelungen hinsichtlich der Teilnahme am Straßenverkehr. Es muss hier wie auch beim Alkohol einen klaren Grenzwert geben, ab dem eine Fahruntüchtigkeit unterstellt wird. Gibt es keine praktikablen Verfahren um dies schnell und einfach zu ermitteln, so muss es eine pauschale Regelung geben, nach der z.B. das Autofahren komplett verboten wird, so lange THC noch bis zu einem gewissen Grad im Körper nachweisbar ist. Wie auch immer das am Ende ausgestaltet wird, es muss unbedingt vermieden werden, dass es demnächst haufenweise Autofahrer mit der Reaktionsfähigkeit einer Schnecke im Straßenverkehr gibt.
 
Aus dem Koalitionsvertrag

Drogenpolitik

Wir führen die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften ein. Dadurch wird die Qualität kontrolliert, die Weitergabe verunreinigter Substanzen verhindert und der Jugendschutz gewährleistet. Das Gesetz evaluieren wir nach vier Jahren auf gesellschaftliche Auswirkungen. Modelle zum Drugchecking und Maßnahmen der Schadensminderung ermöglichen und bauen wir aus.

Bei der Alkohol- und Nikotinprävention setzen wir auf verstärkte Aufklärung mit besonderem Fokus auf Kinder, Jugendliche und schwangere Frauen. Wir verschärfen die Regelungen für Marketing und Sponsoring bei Alkohol, Nikotin und Cannabis. Wir messen Regelungen immer wieder an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und richten daran Maßnahmen zum Gesundheitsschutz aus.

https://www.spiegel.de/politik/koal...einigt-a-3e25c4da-088a-4971-8a4d-4797a4ecf089
 
Tja, die Jugendlichen müssen dann halt weiter zum schmierigen Dealer in den dunklen Park :D

Wenn die Qualität in lizensierten Geschäften aufgrund mehr Kontrolle und weniger Verunreinigungen allerdings deutlich besser ist, dann wird der illegale Markt wohl definitiv Probleme bekommen. Oder es gibt dort auch eine "Qualitätsoffensive". Beides nicht unbedingt schlecht :D
 
Wenn die Qualität in lizensierten Geschäften aufgrund mehr Kontrolle und weniger Verunreinigungen allerdings deutlich besser ist, dann wird der illegale Markt wohl definitiv Probleme bekommen. Oder es gibt dort auch eine "Qualitätsoffensive". Beides nicht unbedingt schlecht :D

Es soll doch in Zukunft auch die Möglichkeit geben, sein Zeug testen zu lassen, dass würde den Druck auf Dealer sicherlich erhöhen. Auf jeden Fall bin ich auf die Preise gespannt, bei z.b. 20€ das Gramm wird der Schwarzmarkt weiter bestehen.
 
Wäre schön, wenn es klappt. Hab bloß auch schon andere Berichte aus den USA gelesen, wo die hohen Erwartungen (bessere Qualität, weniger Kriminalität, Zurückdrängung der Dealer, etc.) sich nicht oder nur gering erfüllt haben.

So isses... das qualitativ hochwertigere Zeuchs kommt in den USA von kleinen Händlern die sich die offizielle Lizensierung (das ist wohl eine ähnlich bekloppte Bürokratie wie normalerweise nur in Deutschland) nicht leisten können. Also bleiben die im Schwarz oder Graumarkt. Dadurch können die das auch billiger anbieten... sprich: billiger und besser weiterhin im illegalen Bereich.

Hoffe das schaut man sich an und vermeidet genau das.
 
Grundsätzlich habe ich kein Problem mit einer Legalisierung, nur zwei Punkte erachte ich hier als außerordentlich wichtig:

1. Rauchen nur in privaten Räumen bzw. auf privaten Grundstücken. Es handelt sich hier immer noch um bewusstseinsverändernde Substanzen, auf die jeder Mensch womöglich anders reagiert und die durch bloße Inhalation ihre Wirkung entfalten. Ergo man kann quasi passiv "fett" werden. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung und gerade in geschlossenen Räumen geht sowas schneller als man denkt. Und das kann man keinem Menschen ohne seinen Willen zumuten, zumal hier auch indirekt Gefahren für andere entstehen, wenn "passiv bekiffte" Leute danach in's Auto steigen.

Denke es ist auch kein Problem sich nen Joint irgendwo anzuzünden, also im freien, wem es nicht passt der kann ja einen anderen Ort aufsuchen, warum sollte man da Rücksicht nehmen.

2. Konsequente Regelungen hinsichtlich der Teilnahme am Straßenverkehr. Es muss hier wie auch beim Alkohol einen klaren Grenzwert geben, ab dem eine Fahruntüchtigkeit unterstellt wird. Gibt es keine praktikablen Verfahren um dies schnell und einfach zu ermitteln, so muss es eine pauschale Regelung geben, nach der z.B. das Autofahren komplett verboten wird, so lange THC noch bis zu einem gewissen Grad im Körper nachweisbar ist. Wie auch immer das am Ende ausgestaltet wird, es muss unbedingt vermieden werden, dass es demnächst haufenweise Autofahrer mit der Reaktionsfähigkeit einer Schnecke im Straßenverkehr gibt.
Zu

1. Glaube kaum das jemand im Freien „fett“ wird, was auch immer das in deiner ist Welt heißen mag:lol:, da musst den anderen das Zeug ja direkt in den Mund pusten, damit der irgendwie prall wird.

Und in wo darf man den heutzutage noch in geschlossenen Räumen rauchen:?



zu 2. die Wirkung von Marijuhana hält nicht wirklich lange an, meist nur bis zu 4 Stunden wenn man es inhaliert, anders sieht es beim Verzehr aus, da kommt aber auf die Menge an, da kann es schon länger dauern.

Abr ist beim Alkohol auch nicht anders, wenn du 10 Flaschen Bier säufst, dann braucht der Körper ja auch länger den Pegel runter zu bekommen.

Im Grunde kann man Abend einen pofen und in der Früh ohne Probleme wieder ins Auto steigen.
 
Ja das mag so sein... das Problem ist der Nachweis. Bei Alkohol kann man das gut testen... bei THC meines Wissens eben nicht. Da stellt man das Zeuch noch Tagelang fest ohne dass es noch wirksam ist. Wie man das, ähnlich wie beim Alkohol, machen will ist mir noch nicht klar.
Es wird halt die Menge die im Blut festgestellt wird erhöht.

Zudem wird doch nicht jedem Autofahrer auf einmal Blut abgenommen, man sieht ja nichtmal das jemand am Vorabend ein Joint durchgezogen hat, daher warum sollte man den überprüfen.

Kann die Problematik nicht so ganz nachvollziehen. Wenn jemand stoned Auto fährt dann sieht man das auch. Wenn jemand nüchtern Auto fährt sieht man das auch.
 
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