Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost) (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Alkohol ist nunmal etwas das sich seit Jahrhunderten in unserer Gesellschaft etabliert hat. Ist das unfair? ja klar aber es ist noch lange kein Grund deshalb auch alles andere zu legalisieren.

Das ist aber auch eine sehr schwierige Frage. Antisemitismus war auch Jahrhunderte lang in unserer Gesellschaft etabliert. Sorry, das soll keine Nazikeule sein, nur ich finde dieses heftige Beispiel sehr passend. Wir sollten uns niemals, in keiner Sache, an der Vergangenheit orientieren, sondern die Dinge immer wieder neu beurteilen. Dein Post hört sich an nach "Das haben wir immer schon so gemacht". Das ist aber imo die schädlichste Haltung, die man an den Tag legen kann.
 
Das ist aber auch eine sehr schwierige Frage. Antisemitismus war auch Jahrhunderte lang in unserer Gesellschaft etabliert. Sorry, das soll keine Nazikeule sein, nur ich finde dieses heftige Beispiel sehr passend. Wir sollten uns niemals, in keiner Sache, an der Vergangenheit orientieren, sondern die Dinge immer wieder neu beurteilen. Dein Post hört sich an nach "Das haben wir immer schon so gemacht". Das ist aber imo die schädlichste Haltung, die man an den Tag legen kann.

Nope, das hört sich einfach nach "es ist erlaubt, etabliert und deshalb schwer zu verbieten" an.
Das Ganze mit Antisemitismus zu vergleichen ist so dermaßen unpassend.......hat Monkey47 nen Zweitaccount?
 
Der hatte aber dann auch schon ein ausgeprägtes Konsum Verhalten, oder?

Hm, geht eigentlich. War jetzt nicht ansatzweise täglich, sondern eher so 1-5x pro Woche. Und es waren auch nur einige Monate, in denen er überhaupt geraucht hat. Vielleicht lag es daran, dass wir bei einem Trip zu dritt waren und irgendwie alle ziemlich durchgedreht sind.
Er ist jedenfalls ein ganz normaler Typ ohne schwierige Vergangenheit oder sonstwas.
 
Nope, das hört sich einfach nach "es ist erlaubt, etabliert und deshalb schwer zu verbieten" an.
Das Ganze mit Antisemitismus zu vergleichen ist so dermaßen unpassend.......hat Monkey47 nen Zweitaccount?

Ich vergleiche keineswegs das Cannabis-Verbot mit Antisemitismus, sondern lediglich die dahinter stehende Denkweise, die du an den Tag legst. Nur weil etwas lange etabliert ist, muss es nicht gut sein.
 
und der Vergleich ist und bleibt Schwachsinn. Ich habe nicht gesagt warum Alkohol legal sein soll sondern wieso es schwer ist ihn zu verbieten.
 
und der Vergleich ist und bleibt Schwachsinn. Ich habe nicht gesagt warum Alkohol legal sein soll sondern wieso es schwer ist ihn zu verbieten.

Es bringt nichts das zeug zu verbieten (alkohol). Das weis mittlerweile jeder. Im umgekehrschluss kann man auch sehen das es einfach mehr vorteile bringt Cannabis zu legalisieren anstatt es illegal zu halten. Das einzige was durch einen verbot floriert ist der Schwarzmarkt und die negativen folgen für die Konsumenten (unktontrollierte Ware etc.)
 
Also ich bin ebenfalls für die Legalisierung. Kann damit selbst zwar auch nichts anfangen, aber die Konsumenten zu entkriminalisieren und den illegalen Drogenhandel einzudämmen ist der bessere Weg. Außerdem nimmt sich Deutschland doch immer gerne andere Länder als Vorbild (siehe z.B. "Pille danach"), weil das woanders auch gut läuft. Warum sperrt man sich denn dann gegen Cannabis?
Ich kenne jetzt nicht die Zahl der Drogenabhängingen aus Holland oder Amerika, aber ich vermute mal, dass sich der Konsum dort auch nach Freigabe der Droge nicht dramatisch erhöht hat, oder?
Die einzigen Gründe, die Experten dagegen anbringen ist der gesundheitliche Aspekt und dass Cannabis als weiche Droge nach wie vor als Einstiegsdroge gebrandmarkt ist. Dabei ist die aktuelle Hauptproblematik doch wohl eher der Amphetaminmarkt.
Aus medizinischer Sicht, kann ich das nur befürworten, da Cannabis eine sehr gute Alternative gerade in der Palliativmedizin geworden ist. Es gibt ja bereits verschiedene Medikamente auf Cannabis-Basis, die aber aufgrund des BTM-Gesetzes immer noch nicht verkehrsfähig sind, was den Patienten natürlich wieder benachteiligt. Denn dadurch übernimmt die Krankenkasse nicht die Kosten und solche Medikamente sind nicht gerade billig. Der Eigenanbau unter Auflagen und Kontrolle würde es doppelt vereinfachen. Und großartig ändern würde sich sowieso nicht viel (z.B. in Hinblick auf Autofahren, arbeiten etc.). Die Regulierung durch den Staat bringt im Gegenteil sogar noch mehr Transparenz zum Konsum.
Also aus gesundheitlicher Sicht ist Cannabis rauchen meiner Meinung nach harmloser als Alkoholkonsum im direkten Vergleich auf die Auswirkungen (insbesondere Organschäden).
Natürlich spielt auch der gesellschaftliche Aspekt eine Rolle: Rauchen an sich ist ja mittlerweile schon verpönt - was gut ist. Aber bei Cannabiskonsumenten denkt die Mehrheit doch auch nur an den durchschnittlichen Junkie, Charlie Sheen oder antriebslose Jugendliche... Das Bild müsste sich ändern. Auf der anderen Seite scheint es als ganz normal angesehen zu werden regelmäßig Schmerzmittel wie Ibuprofen oÄ zu nehmen. Aus aufklärungspolitischer Sicht ist diesbezüglich mehr Nachholbedarf gefragt, finde ich. Freiverkäufliche Medikamente sind wie illegale Drogen nunmal keine Smarties.

Es wäre also für Staat, Konsument und Patient eine win-win Situation und ich verstehe nicht, wieso sich der Bundestag dagegen dermaßen sperrt.

85!*
 
Verklemmte und konservative "Politiker" anders ist das einfach für mich nicht erklärbar.
Oder halt logisch denkende Menschen die nicht übereifrig handeln und einen Psychotropen Wirkstoff als Mittelchen zum gemütlichen Miteinander verfügbar machen wollen.

@MadX dein Argument neutralisiert sich im Prinzip ja selbst. Du verlangst verantwortungsvollen Umgang mit Medikamenten wie z.B. frei verkäuflichen Analgetika und möchtest dann einen Stoff den du als medizinisch wertvoll anpreist legalisieren damit ihn 95% der Konsumenten aus komplett anderen Beweggründen zu sich nehmen?
 
verklemmte und konservative Politiker sind ja meistens nur das Produkt ihrer verklemmten und konservativen Wählerschaft. Da wird auch viel Angst vor dem Verlust der alteingesessenen Wählerschaft mit rein spielen. Die sehr große Mehrheit der CDU/CSU Wähler sind eben Konservative Ü40er, die Cannabis nur als die Volldröhn-Droge kennen (wage ich hier mal zu behaupten).

Von daher helfen solche Berichte wie die des ZDF, der hier bereits verlinkt worden ist, Aufklärungsarbeit zu leisten. Das ist jetzt erstmal der erste Schritt der gegangen werden muss, dass diese Verteufelung von Cannabis als Einstiegsdroge und ersten Schritt in die Kriminalität mal hinterfragt wird. Solange die Gesellschaft da noch in ihren festgefahrenen Denkweisen fest steckt, wird sich auch auf politischer Ebene nix tun.
 
Mir scheint, es ist schwierig mit Betroffenen (Cannabis Konsumenten) vernünftig zu diskutieren. Bin hier raus, da die wenigsten hier einen differenzierten Blick auf das Thema haben und die standard Argumente auf Bild -und Spiegel-Niveau rauskramen.
 
heute im Seminar gabs es die Diskussion, ob eine Legalisierung nicht einigen medizinischen Anbauern das Genick bricht. Son medizinisches MaryJ kostet ja immerhin ne Stange Geld. Ob da irgendeine Lobby wohl mitmischt?
 
Oder halt logisch denkende Menschen die nicht übereifrig handeln und einen Psychotropen Wirkstoff als Mittelchen zum gemütlichen Miteinander verfügbar machen wollen.

Das es bisschen lächerlich ist weist du schon eigentlich selber oder? Was soll den übereifrig sein? Modelle zu einer legalisierung/entkriminalisierung gibt es schon zu hauft. Und auch schon über Jahre hinweg. Nummer 1. Niederlande natürlich. Aber auch Spanien mit Cannabisclubs, und seit jüngst verhäuft Staaten in den USA. Portugal geht sogar noch weiter. Und wo ist die Anarachie oder die Massenverdummung der Menschen? Nein ernsthaft was ist übereifrig an einer jetzigen legalisierung? Nichts.
 
heute im Seminar gabs es die Diskussion, ob eine Legalisierung nicht einigen medizinischen Anbauern das Genick bricht. Son medizinisches MaryJ kostet ja immerhin ne Stange Geld. Ob da irgendeine Lobby wohl mitmischt?

Mischt da nicht eh immer irgendwer der etwas wirtschaftliche Vorteile zieht bei so etwas mit?
Wobei es sein kann das die sogar finanziell davon profitieren könnte.

Die wenigen die nämlich wirklich das Zahlen kann doch durch nen gutes Produkt mit günstigeren Preis aber bei viel mehr Kunden kompensiert werden?
Wobei ich da auch kein Plan hab wie das mit der Fülle an Sorten etc. aussieht.

Hab jetzt mal gegoogelt und da stand was von 15-18€/gramm was kostet im vergleich nen Gramm Haze oder ähnliches?
 
Das es bisschen lächerlich ist weist du schon eigentlich selber oder? Was soll den übereifrig sein? Modelle zu einer legalisierung/entkriminalisierung gibt es schon zu hauft. Und auch schon über Jahre hinweg. Nummer 1. Niederlande natürlich. Aber auch Spanien mit Cannabisclubs, und seit jüngst verhäuft Staaten in den USA. Portugal geht sogar noch weiter. Und wo ist die Anarachie oder die Massenverdummung der Menschen? Nein ernsthaft was ist übereifrig an einer jetzigen legalisierung? Nichts.
Ich würde mal so weit gehen und behaupten das die Bevölkerung auch nicht plötzlich verdummen oder in Anarchie untergehen würde wenn man diverse andere Drogen legalisiert. Richtig ist das deswegen trotzdem nicht.
 
Zurück
Oben