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Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

in meinem Studium geht es eigentlich permanent um Cannabis und es ist schon so, dass Alkohol eigentlich schädlicher ist aber man muss bei der legalisierung auch aufpasse. Das legale Zeug is viel stärker und die jugendlichen ballern sich das normal rein. Alkohol hat halt noch das gesellschaftliche Backup. Kiffen ist etwas verpönnter. Deshalb ist es etwas leichter sich davon zu trennen als bei akzeptierteren Drogen.

Was studierst du?
 
Haha:D

Erst werden Kiffer mit Kinderschänder auf eine Ebene gehoben, jetzt sind wird auf der Ebene der Bulemie- und Depressivkranken angelangt, was kommt als nächstes.

Warum werden hier völlig sinnlose vergleiche gezogen.

Was hat Cannabis mit einem Bulemiker zu tun, oder einen depressiven. Ihr zieht das alles so hin als ob man Krank wäre wenn man Cannabis raucht. :vogel:
Sucht ist eine im ICD vermerkte offizielle psychische Erkrankungen. Sogar sortiert nach den Wirkstoffen. Ich vergleiche die Krankheiten nicht, es geht nur darum das sucht wie jede andere psychische Erkrankung einer Behandlung bedarf.

Edit: und nur weil du und 10 andere keine hohe suchtneigung hatten bedeutet das nicht das jeder einfach aufhören kann.
 
Opiate mal außen vor, was ist dann mit synthetischen cannabinoiden, amylnitrit und ähnliche Designer Drogen? Kokain? Psylocibinhaltige Pilze? MDMA etc? Schädlich sind alle in gewisser Weise. Manche sogar weniger als Cannabis. Aber sonst? Sachen wie Poppers wirken sogar nur wenige Minuten. Im Prinzip kann man die dann doch auch nebenbei laufen lassen? (ja absichtlich provokant gefragt)

Das muss jeder selbst wissen. Zumindest bei Drogen, die in der Regel nur für den Konsumenten schädlich sind, und meist weniger Suchtpotenzial als Alkohol haben, sehe ich keinen Grund für ein Verbot. Wobei ich persönlich so ziemlich alles legalisieren würde.
 
@MachtAG

Bisschen stuss bei dem was du da sagst ist schon dabei.
Es ist in allen drei fällen eine körperliche Abhängigkeit. Aufhören fängt natürlich Kopf an mit dem bewussten willen aufzuhören.
Ich weiß wie das ist hab vor nen paar jahren mit dem Rauchen aufgehört. Natürlich nicht so toll wenn man trotzdem ständig ne Kippe riechen muss etc. in der Anfangszeit aber das ist dann einfach eiskalter Wille. Der Körper kommt irgendwann auch drauf klar.

Ne ist es nicht, informiere dich doch einfach mal etwas bevor du mir sowas vorwirfst. Vom kiffen kann man nicht körperlich abhängig werden, anders als von Alkohol oder Tabak, man hat hier keine körperlichen Entzugserscheinungen. Evtl. kennst du den Unterschied dazwischen ja nicht, aber wie dem auch sei.

Cannabis Konsum kann natürlich zur Gewohnheit werden und dann ist es natürlich schwer damit aufzuhören, aber wenn du ein paar Tage nichts geraucht hast, hast du keine körperlichen Entzugserscheinungen wie Schwindel, Übelkeit oder ähnliches.

Wie dem auch sei, ich würde es gut finden.
 
in meinem Studium geht es eigentlich permanent um Cannabis und es ist schon so, dass Alkohol eigentlich schädlicher ist aber man muss bei der legalisierung auch aufpasse. Das legale Zeug is viel stärker und die jugendlichen ballern sich das normal rein. Alkohol hat halt noch das gesellschaftliche Backup. Kiffen ist etwas verpönnter. Deshalb ist es etwas leichter sich davon zu trennen als bei akzeptierteren Drogen.
der Argumentationskette kann ich gerade irgendwie gar nicht folgen.
das legale Zeug ist idR auf jeden Fall erstmal gesünder, da es in dem Fall strikten Auflagen unterworfen wäre. Mit einer (zwangsläufigen) Aufklärung würden die Betroffenen also weniger scheiße rauchen, als es im Moment der Fall ist. Natürlich kann man nicht erwarten, dass nach einem seit jeher bestehenden Verbot die Konsumenten ihre Rauchgewohnheiten von jetzt auf nachher umstellen. Das ist aber nicht Schuld der Legalisierung, sondern des indirekt geförderten Schwarzmarktes, der zu einem sehr großen Teil eben auch qualitativ bescheidenes, gesundheitsschädliches Gras in Umlauf bringt. Und dennoch hat sich noch niemand totgekifft.

Den zweiten Teil versteh ich auch nicht wirklich. Soll das heißen, es ist leichter mit dem Kiffen aufzuhören, weil es in der Gesellschaft verpönter ist als Alkohol? Damit unterstützt du ja gerade was gesagt wird. Die psychische Abhängigkeit ist bei THC natürlich gegeben. Wer sich davon nicht lösen kann bzw. keine Hilfe annehmen will kifft eben heimlich. Aber in keinster Weise vergleichbar der körperlichen Abhängigkeit von bereits legalisierten Drogen wie Nikotin oder Alkohol. Unterstützt quasi nur die These, dass es leichter ist, davon "wegzukommen", wenn man es so sagen will.
 
@Urgs

Aber wie viele junge Menschen haben ihre Zukunft "versoffen"? Ich habe noch nie Canabis geraucht, aber ich finde es immer etwas fadenscheinig, Alkohol und Zigaretten zu erlauben, während andere Dinge verboten sind.
 
Ne ist es nicht, informiere dich doch einfach mal etwas bevor du mir sowas vorwirfst. Vom kiffen kann man nicht körperlich abhängig werden, anders als von Alkohol oder Tabak, man hat hier keine körperlichen Entzugserscheinungen. Evtl. kennst du den Unterschied dazwischen ja nicht, aber wie dem auch sei.

Cannabis Konsum kann natürlich zur Gewohnheit werden und dann ist es natürlich schwer damit aufzuhören, aber wenn du ein paar Tage nichts geraucht hast, hast du keine körperlichen Entzugserscheinungen wie Schwindel, Übelkeit oder ähnliches.

Wie dem auch sei, ich würde es gut finden.
Der menschliche Körper hat so etwas wie einen suchtspeicher. Etwas das auch schon bei simplen "drogen" wie Zucker anspricht.

Nehmen wir mal dich als Beispiel. Du konsumiert jetzt Gras. Alles ist gut, gefällt dir, gefällt deinem Gehirn. Die Rezeptoren sagen danke und stellen nächstes mal neue Kollegen zur Verfügung. Du brauchst entweder mehr oder doch zumindest noch mal einen ähnlichen kick sonst bist du, wie du selber so schön erkannt hast, einfach unzufrieden.

Hörst du jetzt auf bist du vielleicht etwas länger schlecht drauf oder dir fehlt was aber naja.

Jetzt kommt flexx daher. Flexx hat das angesprochene Abhängigkeitssyndrom durch psychotrope Substanzen. Sein Körper hat auch einen suchtspeicher, sein Körper reagiert auch negativ auf das Fehlen der Substanz. Problem bei flexx ist: wenn flexx Gras sieht nachdem er "clean" ist, sagt bei ihm nicht nur ein Rezeptor "flexx, wir mögen gras" sondern alle die er jemals aktiviert hat sagen "flexx, wir mögen gras" in seinem Kopf herrscht also Hochbetrieb. Der psychische Entzug ist ungleich schwerer für ihn.

Als wäre das nicht genug kommen dazu noch unzählige äußere Faktoren wie soziale, kulturelle und diverse andere körperliche.

Du siehst, sucht als Krankheit ist komplex und für manche Menschen extrem schwer abzulegen.

In China stirbt z. B. Auch keiner beim WoW zocken im Internet Café weil da die Luft so schlecht ist....
 
Ich finde auch, dass Cannabis, besonders unter Jüngeren, oft stark verharmlost wird. Speziell der massive Konsum. Es wird oft fast so getan, als wäre es nahezu gesund. Es gibt leider genug junge Männer, die ihre Zukunft verkifft haben.
speziell der "massive Konsum" von fast allem wird nirgends verharmlost. Vor allem nicht bei Drogen. Und das geht heutzutage doch weiter bis in sämtliche Lebensbereiche. Selbst wenn ich mich nur noch von frischem Obst ernähre, finde ich bestimmt irgendwo ne Studie, die besagt, dass der übermäßige Konsum von Frischobst krebserregend wirkt. Mal übertrieben gesagt.
 
speziell der "massive Konsum" von fast allem wird nirgends verharmlost. Vor allem nicht bei Drogen. Und das geht heutzutage doch weiter bis in sämtliche Lebensbereiche. Selbst wenn ich mich nur noch von frischem Obst ernähre, finde ich bestimmt irgendwo ne Studie, die besagt, dass der übermäßige Konsum von Frischobst krebserregend wirkt. Mal übertrieben gesagt.
Hat aber noch keiner ne Psychose von Obst oder marlboro bekommen :D
(jetzt mal tollkirschen und stechapfel außen vor :ugly:)
 
Von dem Zeugs langfristig und endgültig loszukommen muss nicht, kann aber ein dreckiger Kampfakt sein und zieht womöglich eine Menge Komplikationen mit sich. Anzunehmen, die psychische Abhängigkeit wäre im Vergleich ein Klacks und schnell überwunden, ist eine unglaublich einfältige und dissolute Schlussfolgerung. Auch eine psychische Abhängigkeit kann in Folge andauernder Belastungen und Beeinträchtigungen zu körperlichen Symptomen wie Schwindel, Übelkeit oder Ähnlichem führen. Zusätzlich zu allem anderen.

Kiffen verändert also die Persönlichkeit und ruft Psychosen hervor. Gut zu wissen.
Kiffen tut das nicht zwangsläufig, aber der Konsum kann dazu führen.
 
Mein damals bester Kumpel litt auch ein Jahr lang unter einer Psychose nach dem Cannabiskonsum. Hat ihm damals viel verbaut. Bin trotzdem für die Legalisierung.
 
Da muss man schon eine psychische Prädisposition dazu haben. Sonst ist es sehr unwahrscheinlich.
Ob zwischen dem Konsum von Cannabis und einer persistierenden psychischen Erkrankung ein kausaler Risikofaktor besteht, ist weiterhin umstritten, klar ist aber wohl, dass sich die Frage nicht so leicht beantworten lässt. Das sollte Grund genug sein, die Thematik bzw. Problematik weiterhin behutsam und mit großer Sorgfalt anzugehen.
 
Flexx weiß Bescheid. Es sagt ja auch keiner das Cannabis die Killer droge überhaupt ist aber man sieht ja an deinem ungläubigen Kommentar wie schlecht die Aufklärung über folgen des Konsums ist. Erlebe ich bei meinen Patienten immer wieder.
 
Persönlichkeitsverlust, würde ich nicht sagen. Aber es verändert natürlich die Persönlichkeit. Ich meine z.B., in einer Arte-Doku mal gehört zu haben, dass langjähriger, täglicher Cannabiskonsum dazu führt, dass man ein bestimmtes Glücksgefühl nicht mehr natürlich empfinden kann, das von einem körpereigenen Wirkstoff ausgelöst wird und dem THC ähnlich ist . Das bedauern wohl oft Konsumenten, die damit aufgehört haben.

Der tägliche Konsum wird unter Jugendlichen oft sogar sehr stark verharmlost. Ist man da drin, glorifiziert man Kiffen als rebellischen Life-Style, gegen die Anforderungen der Gesellschaft. Kiffen ist dann die Gegenbewegung zum Leistungsdruck, den besonders junge Männer oft empfinden. Das kann ja oft gerade noch gut gehen, aber es gibt eben auch die, die da völlig im Bong-Sog versumpfen und nix anderes mehr sehen als sich maximal zuzudröhenen.
 
Ne ist es nicht, informiere dich doch einfach mal etwas bevor du mir sowas vorwirfst. Vom kiffen kann man nicht körperlich abhängig werden, anders als von Alkohol oder Tabak, man hat hier keine körperlichen Entzugserscheinungen. Evtl. kennst du den Unterschied dazwischen ja nicht, aber wie dem auch sei.

Cannabis Konsum kann natürlich zur Gewohnheit werden und dann ist es natürlich schwer damit aufzuhören, aber wenn du ein paar Tage nichts geraucht hast, hast du keine körperlichen Entzugserscheinungen wie Schwindel, Übelkeit oder ähnliches.

Wie dem auch sei, ich würde es gut finden.

Muss mich bei dir entschuldigen und du hast natürlich Recht.
Ich hab das auf die (vorhandenen) körperlichen Symptome die auftreten können bezogen.

Das ganze macht aber imo dann im Zusammenhang ja noch weniger Sinn weil psychische Abhängigkeit (soweit ich das aus den Psychologiebüchern bis jetzt erkennen konnte) wesentlich schwerer zu behandeln sind.
Nebenbei glaub ich das dann auch nur ne Abhängigkeit aufgebaut wird wenn da eh schon soziale oder emotionale Probleme vorhanden sind.

Ich betone das VERMUTE ich. Da kann ich auch weit daneben liegen.

Aber wie gesagt für die uninformierte Aussage entschuldige ich mich. Bin aber immer noch etwas Konfus weil es jetzt noch weniger Sinn ergibt bzw. ich deinen Post dann nicht wirklich verstanden hab.
 
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