Und ich sag wir haben ein Trainerproblem!
Vielleicht stimmt es aber auch innerhalb der Mannschaft nicht?! Viele hochklassige Spieler müssen auf der Bank Platz nehmen und werden VIELLEICHT deswegen ungemütlich und sorgen für Unruhe?!
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Und ich sag wir haben ein Trainerproblem!
dass dir das nicht peinlich ist. aber bitte, jeder wie er meint.

nö. deine these passt nur nicht. du hast halt keine ahnung von bvb-fans.
ich müsste jetzt echt hart überlegen, wann ich mich das letzte mal über die bayern geäußert habe. in eurem thread noch überhaupt nicht.Hm komisch, genau das sag ich als Bayernfan auch wenn ein BVBler mir erklären will dass ich nichts zu jammern habe. Seltsam.
da bin ich zum teil bei dir. der anteil der erfolgsfans hat durch klopp bei uns definitiv zugenommen. auch geht man (auch ich natürlich) durch die erfolge der nahen vergangenheit mit einer anderen erwartungshaltung an die sache ran. das dürfte ganz natürlich sein. besserer kader = mehr siege = bessere tabellenposition.Um dich ging es ja auch nicht. Wie könntest du auch? Du sagst doch selbst dass du eh nur BVB schaust und eigentlich nicht wirklich Fussballfan. Geht ja um das Gros der BVB Fans. Ist für mich tatsächlich amüsant zu sehen wie das Verhalten vieler BVBler sich seit dem Erfolg so geändert hat. Da sehe ich halt sehr viele Parallelen.

https://www.schwatzgelb.de/artikel/...t-das-noch-mentalitaet-oder-schon-was-ernstesWar es denn jetzt die Mentalität?
Es wird grundsätzlich keinem Bundesligaspieler egal sein, ob er ein Spiel gewinnt. Wer Hakimi nach dem Spiel beobachtet hat, der sah, dass dieser maximal frustriert war. Und auch die Reaktion nach dem frühen Rückstand und nach dem Ausgleich spricht nicht dafür, dass es einfach am „Mehrwollen“ lag.
Der BVB 2019 hat ein viel größeres Problem: er hat ein Konzept. Aber leider nur eins. Dieses Konzept beruht auf maximaler Spielfeldkontrolle. Den Gegner nicht in gefährliche Zonen kommen lassen, mäßiges Anlaufen, lange Ballzirkulation auf die Außen, die mit einer Flanke aus dem Halbfeld oder einem Pass von der Grundlinie enden. Das führt zwar auch zu der einen oder anderen Torchance, lässt sich aber durch eine enge Staffelung der Abwehr gut verteidigen. Gefahr kommt in der Regel nur dann auf, wenn die Techniker vorne ihre individuellen Stärken ausspielen.
Der BVB ist mittlerweile so eindimensional in seinem Spielkonzept, dass der Spielstand egal ist, man spielt einfach den geplanten Stiefel herunter. Das führt auf der einen Seite zu der positiven Situation, dass auch Gegentore nicht zu einer „Panikreaktion“ führen, auf der anderen Seite ist der BVB nicht in der Lage, nach einem Führungstor einen angeschlagenen Gegner auszuknocken. Die Möglichkeit, nach einem Tor die Verunsicherung des Gegners zu nutzen, direkt das Spiel an sich zu reißen, hoch zu pressen, den Gegner zu Fehlern zwingen, wird fast immer leichtfertig vergeben. Dazu reißt das kontrollierte Spiel die Zuschauer nicht vom Hocker. Auch hier wird die Euphorie nach dem Tor nicht mitgenommen.
Neben der allseits bekannten Mentalität gibt es noch ein weiteres gerne bemühtes Wort mit „M“. Das Momentum. Jeder der wettbewerbsmäßig Fußball gespielt hat, kennt die Situation. Man führt 2:0, hat alles unter Kontrolle und aus dem Nichts fällt der Anschluss. Und plötzlich kippt das Spiel. Die gegnerischen Fans haben plötzlich Oberwasser, die eigenen Fans werden unruhig. Der Gegner bekommt die zweite Luft, die eigenen Nerven zerfallen zu Staub. Das „Momentum“ liegt auf Seiten des Gegners. Und beim BVB? Der lässt dem Gegner nach dem Tor in Ruhe die Zeit, sich wieder zu sortieren.
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