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BVB - der Thread über Liebe und Fußball im Pott

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So wie ich das rauslese hätten wir gerne Nagelsmann.
Hopp gibt den aber für die nächste Saison (besonders für uns) nicht frei, bei den Bayern hätte er angeblich noch zugestimmt.
Im Jahr danach würde eine Ausstiegsklausel greifen.
Deshalb taktiert man wohl rum wie man es am besten macht.
Favre will verständlicherweise keine Zwischenlösung nur für ein Jahr sein, wenn wir den nehmen ist die Option Nagelsmann für uns passe.
Stöger für ein weiteres Jahr zu installieren halte ich aber für keine gute Entscheidung.
 
Die negative Stöger-Stimmung kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Wie soll jemand in ein paar Wochen einen Umbruch schaffen, mit diesem Kader und mental schwachen Burschen. Da muss man viel Arbeit reinstecken und Stöger hat bewiesen, was er aus einer Mannschaft rausholen kann; aber das geht nun mal nicht in ein paar Wochen.

Ich bleib dabei, mit Stöger könnte Dortmund spätestens in der übernächsten Saison die Meisterschaft holen.
 
Haha das war ernst gemeint. :D

Auch als Bayern Fan hege ich eine Sympathie für Dortmund und vor allem für Stöger. Denke, dass hätte Zukunft wenn man dem Unterfangen geine Chance eben würde.
 
Haha das war ernst gemeint. :D

Auch als Bayern Fan hege ich eine Sympathie für Dortmund und vor allem für Stöger. Denke, dass hätte Zukunft wenn man dem Unterfangen geine Chance eben würde.

Nee, mal im Ernst...geht nicht.
Stöger hat es zwar in der Vergangenheit mit Köln gut gemacht, das heisst aber nun nicht dass alle seine Stationen erfolgreich sind und sein müssen.
Hat man bei Euch und Ancelotti jüngst noch gesehen.
Hier hat er eine schweirige Aufgabe übernommen und einen angeschlagenen BVB teilweise eine gewisse Stabilität zurückgebracht, aber scheinbar zu Lasten der Offensive. Was stimmt und gut ist - das ist seine Punkteausbeute. Wenn man die Spiele gesehen hat war das aber schon arg eng und glücklich oft.

Stöger hat es nicht geschafft der Mannschaft eine Handschrift zu geben und Stöger hat scheinbar keinen Offensivplan.
Das war bei Köln schon so, dass er eine funktionierende Defensive gebildet hat, die dann meist mit langen Bällen auf Modeste einen Abnehmer gesucht hat und hier scheint es ähnlich gestrickt zu sein.

Und das ist nicht nur meine persönliche Einschätzung.

Unter Stöger ging die Grundformation zuletzt weg vom 4-1-4-1 welches unter Peter Bosz gespielt wurde. Stöger setzte immer öfter auf ein 4-2-3-1 mit Doppelsechs und Mario Götze als Zehner. Die Flügelstürmer besetzten dabei weiterhin den Flügel und auch die Außenverteidiger schoben seltener nach vorne, geschweige denn ins Zentrum oder in die Halbräume. Dadurch entstand oft maximale Breite im Spiel der Dortmunder, dies war für den Gegner jedoch dementsprechend einfach zuzustellen. Dortmund musste in weiterer Folge – ob geplant oder nicht – oft auf lange Bälle zurückgreifen und zog sich rasch zusammen um den zweiten Ball zu erobern. Das klingt einfach, war aber in der Liga lange Zeit effektiv, auch dank der hohen individuellen Qualität der Dortmunder Offensive. Es blieb nichtsdestotrotz ein ziemlich beschränkter Offensivplan und es war kein Zufall, dass man mit diesem Plan ausgerechnet gegen den FC Salzburg und den FC Bayern schnell an seine Grenzen stieß. Während die Salzburger durch ihr hohes Pressing oft hohe Bälle verteidigen müssen und dies dementsprechend sehr gut lösen können, ist bei den Bayern schlichtweg eine immense individuelle Qualität vorhanden. Kommt man dem biederen Dortmunder Plan entsprechend ein wenig in die Quere, haben Schwarz-Gelben oft keine Antwort mehr parat. Besonders gut war dies am Wochenende gegen die Bayern erkennbar.

Wie eingangs bereits erwähnt, haben die Dortmunder unter Peter Stöger enorme Breite in ihrem Offensivspiel. Ein sauberer Spielaufbau ist dadurch oftmals schlichtweg nicht möglich, die Bälle werden dementsprechend oft hoch nach vorne gespielt. Diese Spielweise kommt dem holzigen Sokratis entgegen, auch die Leistungen von Toprak stabilisierten sich unter Stöger. Um zum Torerfolg zu kommen, setzte man viel auf zweite Bälle und profitierte schlichtweg von der individuellen Qualität der Offensivspieler Pulisic, Batshuayi, Götze und Co.

Der BVB agiert seit Wochen mit absolut ambitonsarmen Offensivstaffelungen in denen man vom Gegner spielend leicht zugestellt werden kann. Borussia Dortmund lässt jegliche Spielkultur vermissen und verlässt sich auf hohe Bälle, sowie Geniestreiche der Offensivabteilung – das jedoch eher schlecht als recht – womit man spielerisch immer wieder an Grenzen stößt. Götze ist dabei in seinem Zehnerraum oft komplett verloren, weicht daher aus, kann aber die schwache Positionstruktur seiner Mannschaft nicht verbessern. Im Gegenteil: oft wird sein Ausweichen von der Mannschaft so schlecht eingebunden, dass die Staffelungen noch verschlechtert werden.

An dieser Stelle muss die Frage gestellt werden, wieso Stögers Mannschaften offensiv eher schlechte Staffelungen vorzuweisen haben. Gleichzeitig ist Stöger bekannt dafür, dass seine Mannschaften defensiv gut stehen und auf den Gegner stets vorbereitet sind. Schon bei der Wiener Austria war bekannt, dass Peter Stöger alle Aufbauvarianten der Ligakonkurrenten auswendig kannte und beispielsweise einen hohen Fokus darauf legte, welcher Sechser den Ball mit welchem Fuß unter Bedrängnis animmt und wie man darauf reagieren kann. In der Offensive scheinen die Abläufe und Überlegungen seiner Mannschaft jedoch oft zu oberflächlich zu bleiben, meistens streben die Mannschaft von Stöger eine simple numerische Überlegenheit an um einen Torerfolg zu erzielen. Diese Übersimplifizierung von erfolgreichen Offensivaktionen und Torerfolgen würde dem Sport jedoch nicht gerecht werden.

https://spielverlagerung.de/2018/04...aet-verschiedene-aspekte-zum-stoeger-debakel/

Viele Spiele waren ein Offenbarungseid an Einfallslosigkeit.
Klar, die Mannschaft ist auch nicht gut drauf, aber Stöger schafft es auch scheinbar nicht sie zu erreichen.
Wille, Einsatz, Mentalität, Spielwitz, das sind alles Aufgabenfelder, die ein Trainer maßgeblich vorleben und vorgeben kann und muss.
Das fällt alles in seinen Aufgabenbereich und da kommt nichts...und das schon seit Wochen.
Natürlich ist es nicht gänzlich und allein die Schuld von Stöger, er schafft es aber auch nicht eine Trendwende einzuleiten oder die Mannschaft auf seine Seite zu ziehen.

Die Aufgabe ist zu groß für ihn, der ist er augenscheinlich nicht gewachsen.
Sein Auftreten an der Seitenlinie bzw die 90 Minuten, die er auf der Bank sitzt vielmehr, sprechen da auch Bände.
Das sind alles kleine Mosaiksteinchen, aber die ergeben eben ein Gesamtbild.
Für mich ist die Aufgabe für Stöger hier zu groß bzw ist er einfach nicht der richtige Mann um den Umbruch bei uns vernünftig einzuleiten und zu coachen.
 
Ps.:
Und damit will ich aber mit Sicherheit nicht die Mannschaft aus der Schusslinie nehmen.
Nur ist das nochmal ein gesondertes Thema, wenn man mich aber fragt ob Stöger der richtige Mann für die Zukunft des BVB ist sage ich eindeutig: NEIN!
 
Stögers Spielstil und Dortmunds Philosophie könnten kaum weniger zueinander passen.
Das kann man so nicht unbedingt sagen.
Ein richtig guter Trainer hat ja nicht nur DEN EINEN Spielstil, sondern setzt die Spieler ihren Stärken und Fähigkeiten nach ein.
Es ist ja dann schon zwangsläufig, dass man mit einer Mannschaft eher defensiv(er) spielen lässt und eine offensiv(er).
Klopp hat mit Mainz ja auch anders gespielt als mit dem BVB.
Und Tuchel hat mit Mainz ja auch nicht Ballbesitzfussball gelebt.
Von daher kommt es für mich zu kurz wenn man im Vorfeld sagt dass das aufgrund des Stils nicht passen kann.
Aber bei Stöger scheints so zu sein, obwohl er mit Wien auch anderen Fussball hat spielen lassen, aber hier setzt er jedenfalls keine Akzente zu zeigen, dass er auch gepflegten Offensivfussball spielen lassen kann.

Dabei erinner ich mich noch an seine Worte kurz nach seinem Antritt.
„Man kann davon ausgehen, dass wir in der Rückrunde eine Mannschaft sehen werden, an der die BVB-Fans richtig viel Spaß haben werden. Das wird offensivorientierter Fußball sein, weil die Jungs richtig gut kicken können.“
Zum Start stand die Defensive im Vordergrund. Dementsprechend Verlustängste der Fans kann Stöger scherzend beruhigen: "Nicht mal mir wird es gelingen, dass diese Mannschaft unattraktiven Fußball spielt. Nicht mal, wenn ich es wollen würde."

http://www.reviersport.de/364546---bvb-stoeger-kuendigt-fuer-rueckrunde-offensivfussball.html

Auf den versprochenen guten Fussball warte ich noch immer.
 
Hitzfeld rät BVB zu Favre

Ginge es nach dem 69-Jährigen, sollte der Revierklub den Schweizer Lucien Favre als Trainer für die neue Saison präsentieren. "Er kennt die Bundesliga, hat große Erfahrung und Kompetenz. Und er ist nach Hertha, Gladbach und Nizza reif für eine Spitzenmannschaft", erklärte Hitzfeld im Interview mit dem "Blick".

Favre, der seit 2016 bei OGC Nizza die Geschicke an der Seitenlinie leitet, sei laut Hitzfeld den Anforderungen in Dortmund gewachsen. Auch, obgleich der 60-Jährige als schwieriger Charakter gilt.

"Lucien Favre hat sich überall, wo er war, immer angepasst. Der Situation, seinen Bossen. Schwierig zu sein, das spricht auch für viel Charakter", so Hitzfeld, der außerdem einen kuriosen Vergleich zog: "Und Favre hat Mario Balotelli gezähmt. Wer das schafft, kann auch Borussia Dortmund führen."
https://www.sport.de/news/ne3158689/hitzfeld-raet-bvb-zu-favre-hat-balotelli-gezaehmt/
 
Yarmolenko bei Nobby auf der Couch im Feiertagsmagazin.

Wie nicht anders zu erwarten - Top Typ!

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