Die Annahme des Strafantrags ist zunächst einmal die eindeutig richtige Geste der Verantwortlichen. Man muss sich nur immer wieder diese mit Wortmüll aus der untersten Schublade plakatierte Tribüne anschauen - Ich hatte da schon keine Worte mehr, als ich das schnipselweise in der Live-Übertragung gesehen habe.
Und das hier.....
"Borussia Dortmunds Zustimmung zum Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses basiert auch auf unserer Überzeugung, dass es in der emotional noch immer aufgeladenen Atmosphäre derzeit weder möglich noch sinnvoll erscheint, eine inhaltliche Debatte über ein im juristischen Sinne „angemessenes“, „erforderliches“, „verhältnismäßiges“ oder „weitsichtiges" Strafmaß zu führen."
....ist an Überheblichkeit kaum noch zu überbieten - insbesondere, wenn eine Teilsperrung der Tribüne auf Grund anderer Verfehlungen letzten Sommer bis zum 31.05.2017 zur Bewährung ausgesetzt wurde. Die einzige (juristische) Objektivität in der ganzen Situation obliegt jetzt anscheinend und ausschließlich dem BVB - so scheint es zumindest nach dieser Äußerung. Es wäre m. E. wesentlich sinnvoller gewesen, die Sanktionen unter Berücksichtigung der vergangenen Vorfälle mal ganz ohne Selbstgerechtigkeit hinzunehmen. Die Spieler schaffen das schließlich auch....