Auch wenn die offizielle Transfermeldung noch aussteht, deutet derzeit vieles darauf hin, dass der BVB tatsächlich das Rennen um Dembélé gemacht hat. Die ‚
Sport Bild‘ bestätigt
Berichte der ‚RuhrNachrichten‘, denen zufolge Manager Michael Zorc dem Flügelspieler und dessen Mutter, die laut französischen Medienberichten bei allen Entscheidung immer das letzte Wort hat, bereits eine Führung im Signal Iduna Park gegeben hat.
Darüber hinaus berichtet das Fachblatt, dass der Transfer längst in trockenen Tüchern ist. Demnach wollte die Borussia den gebürtigen Franzosen mit Wurzeln in Mali bereits im Winter an die Strobelallee lotsen. Aufgrund des erstklassigen Verhältnisses zu Rennes-Besitzer François Pinault, dessen Sohn François-Henri Pinault 86 Prozent der Anteile von BVB-Ausrüster und Partner Puma hält, durfte Dembélé die Saison in der Bretagne zu Ende spielen.
Erklären würde dies zudem, warum die Dortmunder im Winter doch nicht auf die Abgänge von Jonas Hofmann und Adnan Januzaj reagierten. Thomas Tuchel wünschte sich noch „
ein oder zwei Spieler“. Weder bei Yunus Malli noch bei Óliver Torres, Bartosz Kapustka oder Andrija Zivkovic machte der BVB aber letztlich ernst. Vermutlich kam es bereits bei Verhandlungen im Januar zur informellen Vorabeinigung mit dem Ligue 1-Klub über einen Dembélé-Transfer nach der Saison.