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Bundestagswahl 2025 - Wahlkampf, Trends, Umfragen, Meinungen

Was wählt ihr?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 16 16,3%
  • SPD

    Stimmen: 7 7,1%
  • Grüne

    Stimmen: 39 39,8%
  • FDP

    Stimmen: 2 2,0%
  • DIE LINKE

    Stimmen: 4 4,1%
  • AfD

    Stimmen: 15 15,3%
  • FW

    Stimmen: 1 1,0%
  • BSW

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sonstige

    Stimmen: 11 11,2%
  • Ich wähle nicht

    Stimmen: 3 3,1%

  • Umfrageteilnehmer
    98

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Sorry, du hast keine Kenntnis darüber, das du ein bezahltes Abo der Zeit und des Spiegels hast?

Ich hab keine Kenntnis darüber wer sonst ein bezahltes Abo hat. Ist doch nicht so schwer zu lesen....

Es ist kein X-beliebiger Gesetzesentwurf, sondern ein für die Grünen zentraler Gesetzesentwurf. Und genauso gibt es für die AfD zentrale Ideen die sie gerne in Gesetzesentwürfe kleiden möchten.

Aber es ist unsinnig hier weiter zu diskutieren, da du weder deine Meinung untermauern kannst, warum es Quatsch sein sollte, dass die Kernaussagen des Entwurfes von den Grünen deren Wunsch waren (was wäre damit im theoretischen passiert wenn sie mit 51% die Regierung gebildet hätten?), noch kenne ich Habeck persönlich und weiß was so alles in ihm vorgeht und kann ihn beurteilen.

es geht garnicht darum ob es ein x-beliebiger Entwurf ist sondern dass er definitiv unfertig ist.

Und warum soll ich etwas untermauern von dem weder ich noch du wissen wie es wirklich am Ende ausgesehen hätte?
Sonst haben "wir" überhaupt keinen Einblick in irgendwelche Gesetzesentwürfe weil die eben ohne Grund nicht vorher geleakt werden.
Daher kann man viel spekulieren aber wissen tut man garnix und auf dieser Grundlage ne Hexenjagd aufzubauen ist einfach Schwachsinn.

Davon ab ist die AFD eine radikale Partei und die Grünen sind eine demokratische Partei die eben deshalb kompromissbereit sind, wie man die letzten 3 Jahre gut sehen konnte.
Daher verbieten sich jegliche AFD Vergleiche.
 
Ein Gesetzentwurf ist per Definition unfertig. Weil es ein Entwurf ist.....
In diesem packt eine Partei ihre vollste Überzeugung rein. Was hinterher raus kommt, hat erstmal nichts mit der Haltung der Partei zu tun, die diesen Entwurf vorgelegt hat.
Und anhand solcher Entwürfe kann und muss man sich sogar seine Meinung über Parteien bilden.
 
weil du schon so viele Entwürfe gesehen hast?

Da wird erstmal nur von einer Seite was reingepackt, dann kommen da ja noch andere Parteien, Experten, Studien, whatever hinzu.... also nein.
 
Die FDP ist nicht unbedingt eine Partei der Besserverdienenden, sondern eine Partei der Macher, die einfach weniger Staat wollen. Oder anders gesagt: Mehr Freiheit, weniger Staat, mehr Mut, weniger Angst, mehr Eigenverantwortung, weniger Bevormundung. Warum kann man nicht sozial sein, ohne grenzenlose Freiheit zu wollen? Ich bin der Meinung, dass unser Staat folgende Leistungen für uns Bürger erbringen muss: Verwaltung, Sicherheit, Bildung, Infrastruktur und Gesundheit. Darüber hinaus sollte sich unser Staat einfach nicht in das Leben der Menschen einmischen. Das ist einfach meine Meinung. Und natürlich geht es mir auch finanziell nicht schlecht, aber nicht weil ich reich geerbt habe oder meine Eltern mich finanziell unterstützen, sondern weil ich mich aus Eigeninitiative und Neugier in Aktien, Krypto etc. eingearbeitet und hoffentlich klug investiert habe. Warum kann ich mir 3 Wochen Urlaub in den USA leisten? Weil ich mein Geld spare, gerne auch Dividenden mitnehme und es mir selbst verdient habe. Warum sollte ich es dann unterstützen, dass der Staat mich immer mehr in meiner finanziellen Freiheit einschränken will? Deshalb ist die FDP für mich die einzige Alternative.

:ugly:

Und Zitronenfalter falten Zitronen... :lachweg:

Die FDP hat "Bürokratieabbau" und "Lohnnebenkostensenkung" schon seit ihrer Regierungsbeteiligung bei KOHL (!) auf ihrer Agenda!

Und passiert ist seitdem NICHTS. Also entweder ist die FDP MEGAUNFÄHIG oder die labern nur rum und es ist ihnen egal solange sie von Leuten nur gewählt werden.

IMO eine Mischung aus beidem.

Das jetzt auch noch so Flachpfeifen wie der Lindner am Ruder sind macht es natürlich auch nicht besser.

"Partei der Macher"... :arsch:
 
Sonst haben "wir" überhaupt keinen Einblick in irgendwelche Gesetzesentwürfe weil die eben ohne Grund nicht vorher geleakt werden.
Daher kann man viel spekulieren aber wissen tut man garnix und auf dieser Grundlage ne Hexenjagd aufzubauen ist einfach Schwachsinn.

Davon ab ist die AFD eine radikale Partei und die Grünen sind eine demokratische Partei die eben deshalb kompromissbereit sind, wie man die letzten 3 Jahre gut sehen konnte.
Daher verbieten sich jegliche AFD Vergleiche.

Wir wissen umgekehrt aber eben auch nicht, wieviel Wahrheit darin steckt. Insofern ist deine Aussage Quatsch und Schwachsinn umgekehrt eben auch überhaupt nicht begründet. Weil du eben nicht weißt wieviel Ernsthaftigkeit denn darin steckt. Ich habe das damals schon als relativ passend und logisch für das Parteiprogramm der Grünen empfunden.

Und nochmal wie oben angedeutet - was wäre denn wenn die Grünen alleine die Regierung stellen würden und keine Kompromisse eingehen müssten? Wäre der Entwurf dann Quatsch? Ich denke bei allen Aussagen darum eben nicht.

Und natürlich verbieten sich AfD Vergleiche nicht. Da kannst du jetzt wieder mit Radikalität der AfD kommen. Aber solange sie eben zunächst vermutlich in einer Koalition arbeiten müssten, wären sie auch zu Kompromissen gezwungen. Darauf gebe ich dir Brief und Siegel. Ein bißchen Restpolitik ist eben immer noch gegeben in Deutschland. Daher muss man ja eben "dankbar" sein, dass sie eben in einem relativ unbedeutenden Land wie Thüringen in die Landesregierung gekommen und dort hoffentlich politisch versagen, weil auch sie keine echten Lösungen für die Probleme des Landes haben. Damit Restdeutschland vielleicht sieht, dass es eben nicht läuft mit ihnen.
 
Definition Entwurf: schriftliche Festlegung einer Sache in ihren wesentlichen Punkten.

Mit unfertig hat das weniger zu tun. Er ist nur nicht verbindlich, weil er einen vorläufigen Charakter hat. :deal:
 
Die FDP ist nicht unbedingt eine Partei der Besserverdienenden, sondern eine Partei der Macher, die einfach weniger Staat wollen. Oder anders gesagt: Mehr Freiheit, weniger Staat, mehr Mut, weniger Angst, mehr Eigenverantwortung, weniger Bevormundung. Warum kann man nicht sozial sein, ohne grenzenlose Freiheit zu wollen? Ich bin der Meinung, dass unser Staat folgende Leistungen für uns Bürger erbringen muss: Verwaltung, Sicherheit, Bildung, Infrastruktur und Gesundheit. Darüber hinaus sollte sich unser Staat einfach nicht in das Leben der Menschen einmischen. Das ist einfach meine Meinung. Und natürlich geht es mir auch finanziell nicht schlecht, aber nicht weil ich reich geerbt habe oder meine Eltern mich finanziell unterstützen, sondern weil ich mich aus Eigeninitiative und Neugier in Aktien, Krypto etc. eingearbeitet und hoffentlich klug investiert habe. Warum kann ich mir 3 Wochen Urlaub in den USA leisten? Weil ich mein Geld spare, gerne auch Dividenden mitnehme und es mir selbst verdient habe. Warum sollte ich es dann unterstützen, dass der Staat mich immer mehr in meiner finanziellen Freiheit einschränken will? Deshalb ist die FDP für mich die einzige Alternative.

Spannende Ausführungen - vielen Dank dafür. Ich finde, es ist eine legitime Ansicht, möglichst wenig Staat zu fordern und der Staat beweist ja leider auch immer wieder, dass er nicht zwingend besser wirtschaftet als die Privatwirtschaft (Bahn z.B.).

Allerdings finde ich, dass Du mit deinen Ansichten gut bei der FDP vor 2009 aufgehoben wärst, aber nicht mehr bei der Lindner-FDP. Unter CL ist die FDP meiner Wahrnehmung nach zu einer reinen Schuldenbremsenpartei und machtgeilen Clique geworden, die für mich unwählbar geworden ist. Ich bin selbst Unternehmer und eigentlich müsste ich die Kernzielgruppe dieser Partei sein, aber ich sehe nicht, was diese Partei in den letzten Jahren für mich oder meine Branche gemacht oder auch nur gefordert hätte. Im Gegenteil, die Obsession Schuldenbremse führt dazu, dass die FDP der Privatwirtschaft staatliche Gelder entzieht.

Ich würde mir sehr die frühe FDP zurückwünschen mit einem starken Fokus auf Bürgerrechte und sozial-liberaler Politik, aber diese Partei schein lange tot zu sein :-\
 
Wir wissen umgekehrt aber eben auch nicht, wieviel Wahrheit darin steckt. Insofern ist deine Aussage Quatsch und Schwachsinn umgekehrt eben auch überhaupt nicht begründet. Weil du eben nicht weißt wieviel Ernsthaftigkeit denn darin steckt. Ich habe das damals schon als relativ passend und logisch für das Parteiprogramm der Grünen empfunden.

Genau, wir wissen es nicht, also warum ne Hexenjagd veranstalten?
Und nochmal wie oben angedeutet - was wäre denn wenn die Grünen alleine die Regierung stellen würden und keine Kompromisse eingehen müssten? Wäre der Entwurf dann Quatsch? Ich denke bei allen Aussagen darum eben nicht.

Sind dir die Grünen in dieser Legislatur als irrationale Partei aufgefallen?
Oder als Partei die den Menschen irgendwas Schlechtes will?
Oder als Partei die durch Korruption oder Lobbyismus auffällt?

also mir nicht.

Und natürlich verbieten sich AfD Vergleiche nicht. Da kannst du jetzt wieder mit Radikalität der AfD kommen. Aber solange sie eben zunächst vermutlich in einer Koalition arbeiten müssten, wären sie auch zu Kompromissen gezwungen. Darauf gebe ich dir Brief und Siegel. Ein bißchen Restpolitik ist eben immer noch gegeben in Deutschland. Daher muss man ja eben "dankbar" sein, dass sie eben in einem relativ unbedeutenden Land wie Thüringen in die Landesregierung gekommen und dort hoffentlich politisch versagen, weil auch sie keine echten Lösungen für die Probleme des Landes haben. Damit Restdeutschland vielleicht sieht, dass es eben nicht läuft mit ihnen.

@Gerri
Ich bin froh dass ein User die Paywall entfernt hat für den Artikel. Diese Art der Informationsdarstellung - einfach mal ein Schaubild ohne Erläuterung und Hintergrund zu posten -, sorry, das ist AfD Niveau. Das wirfst du anderen auch vor.

DAS verbiete ich mir absolut.

So schlimm wird die AfD bezüglich Abschiebung und so weiter schon nicht vorgehen. Ist ja erstmal nur ein Entwurf an dem wenn sie in der Regierung sind erstmal gearbeitet wird und durch diverse Instanzen läuft und und und.

Na dann brauchen wir uns ja keine Sorgen mehr zu machen. Politik regelt.

und hier vergleichst du Remigration mit einem Heizungsgesetz......
 
Spannende Ausführungen - vielen Dank dafür. Ich finde, es ist eine legitime Ansicht, möglichst wenig Staat zu fordern und der Staat beweist ja leider auch immer wieder, dass er nicht zwingend besser wirtschaftet als die Privatwirtschaft (Bahn z.B.).

Allerdings finde ich, dass Du mit deinen Ansichten gut bei der FDP vor 2009 aufgehoben wärst, aber nicht mehr bei der Lindner-FDP. Unter CL ist die FDP meiner Wahrnehmung nach zu einer reinen Schuldenbremsenpartei und machtgeilen Clique geworden, die für mich unwählbar geworden ist. Ich bin selbst Unternehmer und eigentlich müsste ich die Kernzielgruppe dieser Partei sein, aber ich sehe nicht, was diese Partei in den letzten Jahren für mich oder meine Branche gemacht oder auch nur gefordert hätte. Im Gegenteil, die Obsession Schuldenbremse führt dazu, dass die FDP der Privatwirtschaft staatliche Gelder entzieht.

Ich würde mir sehr die frühe FDP zurückwünschen mit einem starken Fokus auf Bürgerrechte und sozial-liberaler Politik, aber diese Partei schein lange tot zu sein :-\

und gleichzeitig haben sie soviel Unruhe in die Mobilitätstransformation gebracht dass die Hersteller einen klaren Kurs gefordert haben....
 
Definition Entwurf: schriftliche Festlegung einer Sache in ihren wesentlichen Punkten.

Mit unfertig hat das weniger zu tun. Er ist nur nicht verbindlich, weil er einen vorläufigen Charakter hat. :deal:

Der wesentliche Punkt ist die Transformation zu klimafreundlicheren Heizungen, die Einzelheiten können dann aber verhandelt werden. Da kommen ja dann noch viele Instanzen zu Wort...
 
Genau, wir wissen es nicht, also warum ne Hexenjagd veranstalten?

Sind dir die Grünen in dieser Legislatur als irrationale Partei aufgefallen?
Oder als Partei die den Menschen irgendwas Schlechtes will?
Oder als Partei die durch Korruption oder Lobbyismus auffällt?

also mir nicht.

DAS verbiete ich mir absolut.
und hier vergleichst du Remigration mit einem Heizungsgesetz......

Ich muss jetzt für mich ja schon aufpassen nicht in eine Ecke gesteckt zu werden mit meinen Antworten. Das geschieht hier ja enorm schnell.

Aber wenn ich deine gesamte Antwort zusammenfasse lautet die nur: AfD ist dumm, scheiße und böse und deshalb ist ein Vergleich und eine Diskussion nicht gerechtfertigt. Egal wie ähnlich manche Beispiele hier aber liegen.

Um was für eine Hexenjagd geht es hier denn. Mein Aufhänger bleibt dein verlinktes Schaubild. Die Aussage dessen dürfte dir doch klar sein. Ich habe dir mit Fakten klar dargestellt, wie tendenziös die Zahlen hier dargestellt sind. Wie ist deine Reaktion darauf? Eine Nichtreaktion. Kein - okay, verstehe ich, habe ich selbst nicht gewusst, ich korrigiere das oder kommentiere das mal in die Richtung! Nichts. Und so etwas kenne ich eben nur aus einer Ecke. Ob du dir das nun verbietest oder nicht. Die Reaktionen sind identisch in dem Fall. Und damit sind wir bei genau den vor einigen Seiten genannten verhärteten Fronten. Keine Seite nimmt irgendetwas an, wenn es nicht ihrer Meinung entsprich. Ein Sinnbild für den Zustand in Deutschland.
 
Du hast meine Posts als AFD Niveau bezeichnet weil ich etwas hinter einer Paywall verlinkt habe.... ich weiß garnicht was ich dazu sagen soll.... das ist einfach absurd.


und nein die Reaktionen sind nicht identisch. Warum muss ich auf deinen Post etwas antworten? Du hast etwas aus deiner Sicht erklärt, ich habs gelesen und gut ist. du findest die armen Millardäre werden zu hart besteuert, ich empfinde das nicht so. Da ergab sich für mich keine weitere Diskussionsgrundlage.
 
Du hast meine Posts als AFD Niveau bezeichnet weil ich etwas hinter einer Paywall verlinkt habe.... ich weiß garnicht was ich dazu sagen soll.... das ist einfach absurd.

Wenn du dich an dem AfD Vergleich reibst, kann ich es auch gerne mit Reaktionen verschiedener Linker Fans damals vergleichen oder BSW. Es geht mir insbesondere um die tendenziöse, beeiflussende Art dieses Schaubildes. Das regt die Gemüter auf und zeigt nicht ganze Wahrheit. Es führt zu dem typischen Linkensatz: Die "Reichen, Vermögenden" zahlen kaum Steuern. Hexenjagd wie du es bezeichnen würdest. Fühlt man sich geil wenn man einen Steuersatz von nahe 53% hat, Sozialverantwortung für zig Mitarbeiter, im Falle vom BMW Beispiel in der Summe mit fast 1% am gesamten Steueraufkommen der BRD nur mit Ertragsteuern beteiligt ist.

und nein die Reaktionen sind nicht identisch. Warum muss ich auf deinen Post etwas antworten? Du hast etwas aus deiner Sicht erklärt, ich habs gelesen und gut ist. du findest die armen Millardäre werden zu hart besteuert, ich empfinde das nicht so. Da ergab sich für mich keine weitere Diskussionsgrundlage.

Wo habe ich in der aktuellen Diskussion den Begriff der armen Milliardäre benutzt? Du legst mir hier ein falsches Gedankenbild in den Mund. Mir ging es lediglich darum, die Zahlen aus deinem Schaubild etwas klar zu rücken, damit manch einer hier vielleicht denkt "ach okay, die zahlen nicht nur 26%. Wie man zu den 50% am Ende steht ist eine andere Sache. Das ist wieder Ansichtssache.
 
du hast nicht den Begriff arme Milliardäre benutzt, den hab ich mir rausgenommen :)

Aber du sagst ja selbst in deiner Antwort

@Gerri
Jetzt überlegen wir mal weiter. Würde der Gewinn von 12 Milliarden komplett ausgeschüttet würden vereinfacht 3 Milliarden Abgeltungssteuer anfallen (25% eigentlich mehr, da noch Soli und eventuell Kirchensteuer anfällt). Das ergibt eine Gesamtsteuerbelastung von 8 Milliarden auf 17 Milliarden Gewinn vor Steuern. Wären als knapp 47%. Wenn sie gute Christen sind und in der Kirche stehen wir bei über 50% Steuerbelastung.

natürlich passiert das nicht und man findet neue Wege das Geld zu vermehren.

Im Kleinen gedacht und ohne große steuerliche Kenntnisse:

Verdien ich ne Millionen und steck davon die Hälfte in die Finanzierung neuer Immobilien sieht das Ganze schon anders aus oder? :)
Es gibt ja genug Wege eben nicht diese Art von Steuern zu zahlen und gleichzeitig sein Vermögen zu vergrößern und die haben idR nur reiche Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein unaufgeregter Artikel zum Thema, für die ersten zehn die sich wirklich interessieren:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/s...iftToken=47fc1fcf-ea00-47f0-99f3-43bb30b81f4a

Finde ich an sich gut, aber letztendlich besteht der gesamte Artikel aus "wenn". Klar, anpassen kann man alles. Am Ende läuft es also darauf hinaus, ob man der Politik eine faire, sinnvolle und wasserdichte "Abgabenbelastung" zutraut, oder eben nicht. Da hat sicher jeder eine andere Ausgangslage und Erfahrungswerte...
 
Es gibt ja genug Wege eben nicht diese Art von Steuern zu zahlen und die haben idR nur reiche Menschen.
Das ist auch der Grund, warum wir ganz dringend wieder eine Vermögensteuer einführen müssen und eine Reform der Erbschaftsteuer benötigen. Die Motivation der Gier muss dringend erheblich reduziert werden. Das sage ich als Steuerberater schon seit 20 Jahren.

Aber wir benötigen ebenso eine bessere Zweckgebundenheit der Steuereinnahmen aus den verschiedenen Töpfen (Bsp.: Forschung & Entwicklung, Bildung etc.). Die Haushaltsplanung muss daher komplett reformiert und umstrukturiert werden. Erhebliche Haushaltsentscheidungen (ggfs. sogar 1-2mal / Jahr) bedürfen einer Volksabstimmung und wir müssen Schritt für Schritt in Richtung einer klimagerechten Gemeinwohlökonomie geführt werden. Kompetenzen müssen neu vergeben werden und Lobbyismus wird grundsätzlich strafbar und besser kontrolliert. Ich hätte da noch so einiges auf der Pfanne... Leider laufen wir nach meiner Wahrnehmung aber derzeit weltweit rückwärts.
 
du hast nicht den Begriff arme Milliardäre benutzt, den hab ich mir rausgenommen :)

Aber du sagst ja selbst in deiner Antwort

natürlich passiert das nicht und man findet neue Wege das Geld zu vermehren.

Im Kleinen gedacht und ohne große steuerliche Kenntnisse:

Verdien ich ne Millionen und steck davon die Hälfte in die Finanzierung neuer Immobilien sieht das Ganze schon anders aus oder? :)
Es gibt ja genug Wege eben nicht diese Art von Steuern zu zahlen und gleichzeitig sein Vermögen zu vergrößern und die haben idR nur reiche Menschen.

Als vernünftiger Unternehmer schüttest du der Nachhaltigkeit wegen üblicherweise natürlich nicht voll aus, da du ja Investieren musst oder Darlehen bedienen. Aber du kannst es ja selbst im Link nachlesen. BMW hat vom Gewinn je Aktie von 17 Euro 8,50 Euro ausgeschüttet. Also knapp die Hälfte. D.h. aber ja auch, dass den Inhabern insofern erstmal nichts zugeflossen ist, was in die in deinem Artikel verlinkten 26-29% fallen würde. Danach käme ich dann ja immer noch auf eine hypothetische Steuerquote von 38-40%. Was in sich natürlich unlogisch ist. Da früher oder später der Gewinn ja dennoch ausgeschüttet werden wird und somit in die Steuer fließt. Denn wenn ich kein Geld auf dem Konto habe, nützt mir das ja auch nichts. Wenn ich als Arbeitnehmer nicht arbeite und kein Gehalt bekomme, zahle ich auch keine Steuern. Damit habe ich aber dann auch keine Steuern gespart, sondern einfach nichts verdient.

Und bei deinem Immobilienbeispiel unterhalten wir uns doch über eine Fortführung deines Beispielfalles. Wenn die Reichen jetzt ihre Dividenden bekommen haben, bedeutet dass ja grundsätzlich, dass von einem Gewinn vor Steuern von einer Million etwas weniger als eine halbe Million nach Steuern auf ihrem Konto landet. Dieses investieren sie in eine Bestandsimmobilie die sie fortan vermieten wollen. Diese halbe Million bedeutet erstmal nichts steuerlich. Die Mieterträge müssen sie mit ihrem persönlichen Steuersatz versteuern. Dagegen rechnen können sie jedes Jahr 1/50tel des Gebäudekaufpreises. Angenommen Grund und Boden wären 150K und Gebäude 350K, könnten sie also jedes Jahr 7000 Euro den Mieteinnahmen als Kosten gegenüberstellen. Das verhindert also mitnichten 500K Steuerzahlungen.

Auch hier: Ich will mitnichten irgendwelche Superreichen in Schutz nehmen - insbesondere wenn diese im Gegensatz zu vielen Reichen - ihre soziale Verantwortung nicht wahr nehmen. Aber wenn wir uns über eine Steuerbelastung unterhalten, dreht sich mir der Magen um, wenn diese über 50% liegen soll. Mal abgesehen davon, was das einfach auch steuerpolitisch eine Auswirkung auf Investments etc. in Deutschland hätte. Steigen entsprechende Steuersätze gibt es noch weniger Investitionsanreize in Deutschland.
 
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