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Bundestagswahl 2025 - Wahlkampf, Trends, Umfragen, Meinungen

Was wählt ihr?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 16 16,3%
  • SPD

    Stimmen: 7 7,1%
  • Grüne

    Stimmen: 39 39,8%
  • FDP

    Stimmen: 2 2,0%
  • DIE LINKE

    Stimmen: 4 4,1%
  • AfD

    Stimmen: 15 15,3%
  • FW

    Stimmen: 1 1,0%
  • BSW

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sonstige

    Stimmen: 11 11,2%
  • Ich wähle nicht

    Stimmen: 3 3,1%

  • Umfrageteilnehmer
    98

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
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Was ich nicht ganz verstehe, ich dachte immer die Zielgruppe von Elektroautos und AfD überschneiden sich nicht. Aber gut, vermtl. ein 4D Schachzug, denn als AfDler ist ein Tesla jetzt Pflicht!
 
Ist doch immer so bei der AfD. Erst gegen etwas hetzen, wenn es einem dann aber in den Kram passt, isses auf einmal super...kognitive Dissonanz.

Wie bei Weidels Ausfall, Habeck wäre ein Kriegstreiber, weil er eine Erhöhung der Militärausgaben auf 3,8% (warens glaub ich) forderte, nur damit sie kurze Zeit später Trump versprach die Ausgaben gar auf 5% zu erhöhen...
 
Die AfD ist auch gegen des Impfen, nimmt aber 1,5 Millionen von einen Impfstoffentwickler als Großspende mit Kusshand.

Die können alles machen was sie wollen, interessiert ihren Wählern ja gar nicht mehr.
 
Wählerwille bedeutet aber nun mal nicht das die Afd weil sie nun 20% hat mitbestimmen darf, da sind ja immer noch 80% übrig. Im großen wird immer nur der Wählerwille umgesetzt der halt gerade an der Macht ist und die Mehrheit im Bundestag hat, wenn eine Afd eben nicht so Rechtsradikal wäre, würden die anderen vllt. auch mit ihr zusammenarbeiten, aber so geht es halt nicht.
Ich habe nirgendwo behauptet, dass eine Partei mit 20% dem Wählerwillen = 100% entspricht.
Und ich widersprechen dir ganz klar, dass eine Partei mit 20%, oder auch weniger mitbestimmen darf, das kann sie nämlich jederzeit bei allen Abstimmungen im Bundestag, sogar wenn sie nur 5% erreicht haben.
Was du auch ausgeklammert hast, dass wenn man das Thema Migration betrachtet, dann könnte man noch die ca 30% der CDU/CSU des Wählerwillens hinzuzählen, dann kommen wir schon bei 50% raus.
Angenommen die CDU/CSU wird an der Macht sein und liefert nicht, dann kann es ganz schnell passieren, dass die AFD noch mehr Wählerstimmen bekommt.
 
damit reduzierst du die parteien auf ein thema. aus der reinen prozentzahl ist nicht ersichtlich, warum sich menschen für eine partei entscheiden. es gibt da eine wahrscheinlichkeit, aber daraus etwas ableiten ist erstmal nicht sehr seriös
 
Was ich nicht ganz verstehe, ich dachte immer die Zielgruppe von Elektroautos und AfD überschneiden sich nicht. Aber gut, vermtl. ein 4D Schachzug, denn als AfDler ist ein Tesla jetzt Pflicht!

Für Rechte ist das doch kein Widerspruch. So, wie man gegen Ausländer wettern kann und seinem türkischen Kollegen im gleichen Atemzug sagt, dass er ja nicht gemeint ist.
 
Ich habe nirgendwo behauptet, dass eine Partei mit 20% dem Wählerwillen = 100% entspricht.
Und ich widersprechen dir ganz klar, dass eine Partei mit 20%, oder auch weniger mitbestimmen darf, das kann sie nämlich jederzeit bei allen Abstimmungen im Bundestag, sogar wenn sie nur 5% erreicht haben.
Was du auch ausgeklammert hast, dass wenn man das Thema Migration betrachtet, dann könnte man noch die ca 30% der CDU/CSU des Wählerwillens hinzuzählen, dann kommen wir schon bei 50% raus.
Angenommen die CDU/CSU wird an der Macht sein und liefert nicht, dann kann es ganz schnell passieren, dass die AFD noch mehr Wählerstimmen bekommt.

Mit deiner Aussage implizierst du aber genau das, NIEMAND muss mit der afd zusammenarbeiten, das kann allen Parteien völlig am Popo vorgehen. Das gefällt den Anhängern der afd natürlich nicht, da sie ja auch 20% haben und meinen das sie ja auf den 2ten Platz stehen, in einer Demokratie geht es nicht nur um Prozentzahlen, sondern auch um die Bildung von Mehrheiten und Kompromissen zwischen Parteien, die grundlegende demokratische Werte teilen. Solange die AfD von anderen Parteien als nicht koalitionsfähig angesehen wird, bleibt ihr Einfluss auf die Regierungspolitik begrenzt, unabhängig von ihrem Stimmenanteil. Nur das wollte ich damit eigentlich Aussagen.
 
damit reduzierst du die parteien auf ein thema. aus der reinen prozentzahl ist nicht ersichtlich, warum sich menschen für eine partei entscheiden. es gibt da eine wahrscheinlichkeit, aber daraus etwas ableiten ist erstmal nicht sehr seriös
Ja so einfach wie ich es zusammengerechnet habe ist es natürlich nicht.
Jemand der eine Partei wählt, wählt meistens das Gesamte Wahlprogramm bzw Themen des Wahlprogramms der jeweiligen Parteien.
Es gibt natürlich auch Wähler, die eine Partei nur wegen einem Thema wählen würden, das trifft höchstwahrscheinlich auf eine AFD zu.
Oder Rentner wählen höchstwahrscheinlich die Partei, wo ihnen die höchste Rente versprochen wird.


Solange die AfD von anderen Parteien als nicht koalitionsfähig angesehen wird, bleibt ihr Einfluss auf die Regierungspolitik begrenzt, unabhängig von ihrem Stimmenanteil. Nur das wollte ich damit eigentlich Aussagen.

Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass wenn das Migrationsthema nicht richtig angegangen wird, eine AFD in Zukunft noch stärker werden könnte. Das Migrationsthema ist nicht nur ein Thema bei den AFD Wählern.
Wenn die Politik schon vor Jahren etwas unternommen hätte, dann wäre eine AFD höchstwahrscheinlich nicht bei ca 20%.
Irgendwann besteht die Gefahr, dass eine Partei mit denen eine Koalition eingehen "muss", man siehe was gerade in Österreich passiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Fall Kemmerich möchte ich mich doch kurz äußern.
Der Kandidat einer demokratischen Partei wurde in einer demokratischen Wahl mit der Mehrheit der Stimmen zum Ministerpräsidenten gewählt und wurde dann quasi "genötigt" (sogar Merkel hat aus Südafrika interveniert) auf das Amt zu verzichten. Manche äußerten Abscheu und es gab statt einem Handschlag Blumen vor die Füße.
Das entspricht nicht meinem Demokratieverständnis.
 
Das es Migration gibt und geben wird: daran wird man nichts ändern können. so lange es in Afrika und vielen arabischen Ländern soviel Armut, Hunger und innenpolitische Konflikte gibt wird es immer Strömungen nach Europa geben. migration ist ja auch nichts "neues" sondern gab es schon immer. nur durch die Globalisierung in einem anderen ausmaß.
es wird immer von Migration gesprochen- dabei hat die Politik vor allem in fragen der Integration versagt. Deutschland braucht Einwanderung sonst können wir den laden hier wann dicht machen. aber das diese menschen die zu uns kommen integriert werden müssen wurde lange zeit verpasst. und ja: natürlich müssen die migranten dabei mitwirken und es wollen. und ja, das ist auch ihre Pflicht wenn sie hier in Deutschland leben und teil der Gesellschaft sein wollen. jedoch bestimmt auch die Mehrheitsgesellschaft in welchen ausmaß dies gelingt und die Politik muss die richtigen Werkzeuge dazu bereitstellen. Jahrzehnte lang war es doch so: kommt zu uns, arbeitet hart und haltet die fresse. seit glücklich wenn ihr mit 6 mann in einer 50 qm Bude am Rand der Stadt hockt.

die Mehrheit der menschen die zu uns kommen wollen hier in frieden leben, wollen arbeiten und für sich und ihre Kinder eine Zukunftsperspektive. natürlich gibt es auch die andere Seite, Menschen die ganz bewusst hier her kommen um das Sozialsystem auszunutzen, menschen die meinen Demokratie und eine freie Gesellschaft bedeutet schwäche und sie können tun und lassen was sie wollen. an diesen stelle muss man hart durchgreifen. zum Wohl von uns allen- denn man erweist auch der Mehrheit der migranten einen Bärendienst wenn solches verhalten toleriert wird.
ich habe durch meine Arbeit in den letzten jahren vieles mitbekommen....ich kenne beide Seiten. und auch ich frage mich: wie kann es sein dass jemand der seit jahren einen Aufenthalt hat und arbeiten geht, 2500euro netto verdient, noch in einem ÜWH wohnen darf? 86euro im Monat- strom, Heizung inklusive. warum hat man keine rechtliche handhabe solchen Leuten zu sagen: du hast eine Frist von 6 Monaten um eine Wohnung zu finden. wir dürfen de facto nur darauf hinweisen dass es ein ÜWH ist und ihm Angebote machen, zb Wohnungen raussuchen und ihm zukommen lassen. das ist ein Witz... aber sicher nur ein winziges Problem in der ganzen Thematik.
 
Zum Fall Kemmerich möchte ich mich doch kurz äußern.
Der Kandidat einer demokratischen Partei wurde in einer demokratischen Wahl mit der Mehrheit der Stimmen zum Ministerpräsidenten gewählt und wurde dann quasi "genötigt" (sogar Merkel hat aus Südafrika interveniert) auf das Amt zu verzichten. Manche äußerten Abscheu und es gab statt einem Handschlag Blumen vor die Füße.
Das entspricht nicht meinem Demokratieverständnis.

Naja da kann man jetzt hin und her diskutieren.

Für mich persönlich war sein Verhalten schlimmer als das der anderen Parteien. Er hat die Stimmen der AfD gebraucht, ohne diese wäre er nie Ministerpräsident geworden. Daher hat das schon eine andere Dimension mMn als eine demokratische Wahl.

Faschisten (damit ist nicht Kemmerich gemeint) wurde schließlich auch mal demokratisch gewählt. Der Rest ist Geschichte.
 
Die Merkel ist für mich ab diesem Tag gestorben
Nenn doch bitte einfach soziale Aspekte anstatt mit einer Gegenfrage zu antworten.

Das Einzige, was von dir wirklich als Herzensangelegenheit rüberkam, war der Punkt, dass du bitte mehr von deinem Brutto für dich selbst behalten willst und deswegen FDP wählen willst. Vollkommen ok, aber ja nicht sozial im engeren Sinne.

Die Bürgerrechte betreffen den "liberal"-Teil in sozial-liberal.

Es ist halt wirklich nicht ganz nachvollziehbar wie jemand, der sich selbst als sozial bezeichnet, aktuell frohen Mutes sein Kreuz bei der (Lindner-)FDP machen will.
Entweder liegt derjenige mit seiner Selbsteinschätzung falsch oder er weiß Dinge über die Pläne der FDP, die sonst niemand weiß, oder er geht von einer anderen Definition des Begriffs aus als ich es tun würde.

Du sagst also, ich engagiere mich nicht karitativ, ich bin kein sozialer Mensch, weil ich FDP wähle? Das ist ziemlich einfältig und alles andere als zielführend für eine "demokratische" Debattenkultur. Das Narrativ der Demokratie wird ja gerne benutzt, zumindest so lange, bis es die Richtigen trifft: links-sozial. Dass die FDP keine soziale Politik macht, stimmt so nicht. Im Gegenteil, ich finde sogar: Die FDP ist ein Paradebeispiel für soziale Politik! Und warum? Weil sie an die Freiheit, an die Kraft, an den Mut des Einzelnen glaubt und davon überzeugt ist, dass jeder es schaffen kann, wenn er nur will. Natürlich wird es immer Kollektivschäden geben, es wird immer Minderheiten in einer Gesellschaft geben, die vom Steuerzahler unterstützt werden müssen, seien es Menschen mit physischen oder psychischen Erkrankungen. Ich finde nur, dass es sich viele mittlerweile zu einfach machen und psychische Komforterkrankungen herbeireden, wo keine sind. Aber zu sagen, dass man mit sozialen Sicherungssystemen wieder Lust auf Arbeit machen will, dass Arbeit sich wieder lohnen soll, ist für mich ein zentraler Anreiz für eine selbstbestimmte Sozialpolitik, die versucht, Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Warum ist das nicht sozial? Vielleicht in deiner Welt, aber nicht in meiner. Und da sind wir wieder beim zentralen Element der Meinungsverschiedenheiten. Werden wir wohl aushalten. Wobei ich nach dem Merz-Move überlege: Erststimme CDU, Zweitstimme FDP.

PS: Meine Wahlunterlagen sind gestern gekommen, Briefwahl beantragt. Dieses Jahr kann ich leider nicht als ehrenamtlicher Wahlvorsteher fungieren. Nächstes Mal wieder ;)
 
Die Merkel ist für mich ab diesem Tag gestorben


Du sagst also, ich engagiere mich nicht karitativ, ich bin kein sozialer Mensch, weil ich FDP wähle? Das ist ziemlich einfältig und alles andere als zielführend für eine "demokratische" Debattenkultur. Das Narrativ der Demokratie wird ja gerne benutzt, zumindest so lange, bis es die Richtigen trifft: links-sozial. Dass die FDP keine soziale Politik macht, stimmt so nicht. Im Gegenteil, ich finde sogar: Die FDP ist ein Paradebeispiel für soziale Politik! Und warum? Weil sie an die Freiheit, an die Kraft, an den Mut des Einzelnen glaubt und davon überzeugt ist, dass jeder es schaffen kann, wenn er nur will. Natürlich wird es immer Kollektivschäden geben, es wird immer Minderheiten in einer Gesellschaft geben, die vom Steuerzahler unterstützt werden müssen, seien es Menschen mit physischen oder psychischen Erkrankungen. Ich finde nur, dass es sich viele mittlerweile zu einfach machen und psychische Komforterkrankungen herbeireden, wo keine sind. Aber zu sagen, dass man mit sozialen Sicherungssystemen wieder Lust auf Arbeit machen will, dass Arbeit sich wieder lohnen soll, ist für mich ein zentraler Anreiz für eine selbstbestimmte Sozialpolitik, die versucht, Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Warum ist das nicht sozial? Vielleicht in deiner Welt, aber nicht in meiner. Und da sind wir wieder beim zentralen Element der Meinungsverschiedenheiten. Werden wir wohl aushalten. Wobei ich nach dem Merz-Move überlege: Erststimme CDU, Zweitstimme FDP.

PS: Meine Wahlunterlagen sind gestern gekommen, Briefwahl beantragt. Dieses Jahr kann ich leider nicht als ehrenamtlicher Wahlvorsteher fungieren. Nächstes Mal wieder ;)
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Sehr sozial auf jeden Fall. Fast so sozial wie bei der AfD.
Wer kennt nicht die Mär, dass man ja nur kein Millionär wurde, weil man sich nicht genügend angestrengt habe.
 
Für mich ergibt sich hier halt der Eindruck, dass einige hier nur für Demokratie sind, solange ihnen das Wahlergebnis passt.

Erinnert mich ein bisschen an das, was über die AfD geschrieben wurde:
"Gegen Ausländer wettern und seinem türkischen Kollegen im gleichen Atemzug sagen, dass er ja nicht gemeint ist."
Für Demokratie sein und im gleichen Atermzug sagen, dass es aber nicht gilt, wenn die AfD irgendwie beteiligt ist.

Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich damit niemanden persönlich beleidigen will, sondern, dass sich durch einige Beiträge hier für mich dieser Eindruck ergibt.
 
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