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Bitcoins, Altcoins und ICOs #hodln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das sich neue digitale Technologien in kürzester Zeit durchsetzen und ein Milliardenpublikum erreichen, würde ich ja schon sehr bestreiten. :D Das Internet gibt es seit den 70er/80er, es dauerte erstmal 10 Jahren bis in die 90er Jahre als mit dem www überhaupt eine Form aufkam, die für den Massenmarkt taugte und wahrscheinlich nochmals 10-15 Jahre bis es sich dort etabliert hat (bei manchen ja immer noch nicht, Stichwort Neuland ;D ). Social Media, Whats App etc. sind alles auch keine neuen Erfindungen. Die hatten Vorgänger bereits in den 90ern hatten mit Bulletins Boards, Chats usw. oder bzgl SoMe konkret mit Sixdegrees. Smartphones ebenso, das gab es bereits in den 90ern, dann später bisschen verbreiteter mit dem Blackberry. Der grosse Massenmarkt hat man damit aber ab 2007 erreicht mit dem iPhone. Man kann das eigentlich bei so ziemlich jeder Technologie beobachten. Der Computer brauchte auch schon nur 30 Jahre bis es in den 80ern überhaupt mal was gab für den normalen Nutzer und nicht nur für Nerds.
 
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Natürlich hatte alles irgendwie immer einen Vorgänger. Der Vorgänger des Smartphones waren der Computer und das Handy und so weiter. Genauso gibt es Vorgänger der Blockchain auch schon seit den frühen 90er Jahren.

Wenn die Kryptowährungen die Killerapp wären, die sie sein wollen, wären sie längst durch die Decke gegangen. Blockchain ist die konkrete Applikation, die gibt es in Form von Bitcoin seit nun über 14 Jahren. Facebook hat in 14 Jahren 2 Mrd Nutzer gewonnen. Google hat sich binnen 14 Jahren zur Nummer 1 Suchmaschine entwickelt. Das Smartphone hat in den zurückliegenden 14 Jahren unser aller Leben verändert. Ich trage heute einen Überweisungsautomaten, eine Kamera, einen Pager, einen Notizblock und so viel mehr auf einem winzigen Gerät in meiner Hosentasche.

Bitcoin und Co krebsen nach 14 Jahren immer noch in der Bedeutungslosigkeit herum. Allein, dass sich die staatlichen Akteure kaum für die Kryptos interessieren, zeigt mir schon, wie bedeutungslos sie sind.
 
Blockchain ist aber nicht die Erfindung, höchstens ein Bestandteil. Wie der Chip im Smartphone ein Bestandteil ist oder JavaScript für Social Media, Google & Co. Die Erfindung sind dezentral getätigte Transaktionen, die gleichberechtigt von jedermann und überall getätigt werden können, kryptographisch geschützt ohne double spending. Das hat vor 2009 noch keiner geschafft, das ist die revolutionäre Erfindung, nicht die Blockchain. Crypto muss nicht mal zwingend die Blockchain nutzen, siehe z.B. IOTA
 
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Und genau diese Erfindung gibt es jetzt in Form von Bitcoin seit über 14 Jahren, ohne gesellschaftlich relevant geworden zu sein. Bitcoin hat spätestens mit der Inflation in 2022 bewiesen, dass es nicht als Inflationsschutz taugt. Der Durchbruch als Zahlungsmittel ist nicht nur weit weg, er ist mittlerweile schlichtweg ausgeschlossen. Was bleibt, ist ein Spekulationsobjekt. Warum habt ihr alle Geld in BTC und Co gepumpt? Come on, seid ehrlich, ja wohl kaum wegen des Traums vom dezentralen Netzwerk, sondern um eine schnelle Mark zu machen. Darum dreht sich auch dieser Thread seit bald 300 Seiten.

Man müsste mal zählen, in wie vielen Posts es hier um Wertzuwächse und -verluste ging und in wie vielen tatsächlich um konkrete Anwendungen, die all den Stromverbrauch rechtfertigen. Das ist für mich Beweis genug, dass der Zug für Bitcoin und Co. abgefahren ist.

Ich will damit nicht sagen, dass Blockchain nie eine Rolle für irgendetwas spielen wird. Vielleicht werden irgendwann Verträge in Blockchains gespeichert oder Banktransaktionen in der Blockchain abgewickelt. Aber dafür brauchen die zentralen Akteure weder eure Investments noch eure Coins. Die bauen sich dann einfach eigene Blockchains.
 
Jepp.
Von mir aus kann jeder Bitcoin für tot erklären. Der Vergleich mit anderen Erfindungen hält als Herleitung aber imo nicht wirklich her bzw. zeigt eher das Gegenteil. Aber lassen wir das, bringt nix. In 10 Jahren werden wir mehr wissen.
 
Dann sind wir an dem Punkt, wo sich zeigt, dass es für die Blockchain keinen gesellschaftsrelevanten Platz gibt.

Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass Versicherungen, Banken oder Staaten die Grundlage ihrer Existenz - Verträge, Transaktionen, Geld - an dezentrale Miner abtreten werden. Das ist einfach unrealistisch. Und wenn man sich dessen bewusst wird, bleibt für Bitcoin und Co. nur noch ein Dasein als Spekulationsobjekt.
 
Jepp.
Von mir aus kann jeder Bitcoin für tot erklären. Der Vergleich mit anderen Erfindungen hält als Herleitung aber imo nicht wirklich her bzw. zeigt eher das Gegenteil. Aber lassen wir das, bringt nix. In 10 Jahren werden wir mehr wissen.

Also, weil sich Bitcoin in 14 Jahren nicht durchsetzen konnte, soll das ein Beweis für seine Zukunftsfähigkeit sein?? Was meinst du damit?

Ja, in x Jahren sehen wir mehr. Ehrlich gesagt höre ich das im Krypto-Sektor seid 2017. Aus der Perspektive von 2017 sind wir jetzt 5 Jahre weiter ... und Bitcoin, ETH und Co haben in der Zeit keinerlei gesellschaftliche Relevanz gewonnen. Reale Anwendungen und Anwender sind heute so weit entfernt wie damals, abgesehen von der Spekulation auf Gewinne.
 
Nein, das meinte ich damit nicht. Die Geschichte zeigt, dass komplexe und neue Technologien nur sehr langsam akzeptiert werden im Massenmarkt. Manche werden natürlich auch gar nie akzeptiert. Zu welcher Kategorie Bitcoin gehören wird nur die Zeit zeigen können. Du kannst das gerne anders sehen.
 
Mal unabhängig davon - selbst wenn es als spekulatives Asset enden sollte, muss das nicht das Ende vom Bitcoin sein. Es gibt diverse Assets, denen es als rein spekulative Wertanlage langfristig sehr gut geht.
 
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