Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Bitcoins, Altcoins und ICOs #hodln (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das stimmt, man kann aber Risiken minimieren. Mit Standards, pentests, code peer review, Audits etc. Das findet halt leider auch meistens gar nicht statt.
 
Jap, das ist so ziemlich meine Meinung.
In der öffentlichen Wahrnehmung sind Coins verbrannt, da viel zu viel Betrug, Übertreibungen etc. abgehen.

EIn Satz find ich da besonders wichtig, was die Zukunft der Technologie angeht:
We've got to separate blockchain technology from the coins. You don't need tokens to implement blockchain strategies. The tokens are the pariah on the back of the innovation.
Das ist auch so. Dezentrale Sicherheit, die Blockchains geben können, ist ein tolles Konzept. Was aber keine Coins und kein finanzielles Spekulantentum braucht.
 
Du brauchst zumindest irgendeine Form von Incentives, damit es überhaupt dezentral unterstützt wird. Sonst ist es keine dezentrale Blockchain sondern einfach nur ne stinknormale Datenbank, die unter dem Slogan Blockchain läuft.
 
Wer ist der Typ eigentlich? :ugly:

In der öffentlichen Wahrnehmung sind Coins verbrannt, da viel zu viel Betrug, Übertreibungen etc. abgehen.
Haben die Leute über das Internet in den 90er bestimmt auch gesagt. Natürlich muss das reguliert werden und das wird es auch irgendwann. Das man daraus aber ein Fazit, dass Crypto BS ist, ist schon sehr witzig, vor allem wenn es von einem Hedge Fund Manager kommt. :D
 
Du brauchst zumindest irgendeine Form von Incentives, damit es überhaupt dezentral unterstützt wird. Sonst ist es keine dezentrale Blockchain sondern einfach nur ne stinknormale Datenbank, die unter dem Slogan Blockchain läuft.
Korrekt. Blockchain ist kein neues Konzept auch nicht eine Innovation von Bitcoin/Crypto. Bitcoin hat es mit einem monetären Anreiz erst interessant gemacht und die Dezentralisierung überhaupt möglich gemacht. Das übersieht der Autor komplett.
 
Ja, ich weiß. Das Argument mit dem Internet der 90er kommt da ja immer.

Wird die Zukunft zeigen, was wahr ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Coins den propagierten Sprung in den Alltag schaffen und mehr werden als ein Spielzeug für nerdige Spekulanten.
Es gibt und gab (auch hier) ja viele Menschen, die quasi schon die Ablöse der Nationalwährungen durch Bitcoin vorhersehen wollten :D

Aber trotz allem sind Coins nach wie vor nicht mehr als eine hochspekulative Anlageform, mit der man reich werden, aber auch tief fallen kann.
Und der Nutzen der mit den Coins verbundenen Blockchains ist nach wie vor im Alltag und für die Masse nicht vorhanden. AUch wenn ja ständig neue Varianten als das Ding gepusht werden, das jetzt wirklich den Alltag verändert. Diesmal sicher, daher kauft gleich unsere Coins! Ganz sicher ohne Eigennutz und Bereicherungsabsicht :D


Aber ist ja auch wurscht und kein Thema, das man sinnvoll disuktieren kann. Glaskugeln haben wir alle keine :D


Und ja, dass die Chains ein Incentive brauchen, damit die Leute teilhaben, ist klar. Aber so, wie es jetzt läuft ist das halt alles andere als nachhaltig (in vielerlei Hinsicht...). Und wenn es kein Incentive gibt, das mehr ist als spekulative Geldanlagen, dann werden Blockchains nie wirklich groß werden oder nur in einer Form implementiert, in der wenige Akteure die Blockchain vorhalten und es nicht in der Utopieform der Chain, die über das komplette Internet dezentralisiert ist, vorangeht.

Aber damit bin ich auch raus, ich weiß dass sich die Meinungen (auf beiden Seiten) verfestigt haben :D
 
Wer ist der Typ eigentlich? :ugly:

Nur weil jemand vielleicht nicht so bekannt ist, bedeutet das nicht, dass er unrecht hat.

Zumindest mir persönlich ist bisher kein Argument untergekommen, welches mich überzeugt hätte, dass die Investition in Kryptos irgendeinen Sinn hätte. Investments machen letztenendes nur dann Sinn, wenn über die Zeit ein Wert geschaffen wird. Bei Kryptos besteht dieser "Wert" höchstens aus dem "Greater Fool"-Prinzip, d.h. der Wert steigt genauso so lange, wie sich irgendwo noch ein weiterer Dummkopf findet, der bereit ist, mehr zu zahlen als der Dummkopf davor. Es handelt sich hierbei aber nicht um "echte" Werte.

Wie der Artikel richtig sagt, muss man natürlich die zugrundeliegende Blockchain-Technologie von den Coins trennen. Erstere ist definitiv interessant, wobei mir bisher noch keine Anwendungsfälle untergekommen sind, bei denen die Blockchain-Technologie einen tatsächlichen Mehrwert bietet und die sich nicht bereits vorher gut hätten lösen lassen.

Wichtig ist auch der Seitenhieb gegen Leute wie Musk oder Saylor. Diese stehen in der Öffentlichkeit und haben für viele (insbesondere junge) Menschen auch eine Vorbildfunktion. In einer solchen Position derart unverantwortlich bestimmte Coins zu propagieren, gleicht einer moralischen Bankrotterklärung.

Wie dem auch sei, mir konnte bisher jedenfalls noch niemand überzeugend den "Wert" der Coins vermitteln. Bis dahin stehen die für mich auf einer Stufe mit der Tulpenzwiebel. Was ganz klar jedoch nicht für die zugrundeliegende Blockchain-Technologie gilt, deren tatsächlicher Nutzen sich in der Praxis jedoch auch erst noch beweisen muss.
 
Der Wert ist das aufgebaute Netzwerk an sich, solange es sicher und seriös ist, was bisher fast nur auf Bitcoin und vielleicht Ethereum nachweisbar zutrifft. Facebook, Twitter etc. wären auch genau 0 Dollar wert ohne ihre Nutzer. Bei diesen Firmen hat man sich daran gewöhnt, dass immaterielle Netzwerkeffekte als Vermögenswerte heutzutage die wertvollsten Vermögenswerte sind. Und bei Krypto ist das dann auf einmal wieder was ganz Neues?
 
Der Wert ist das aufgebaute Netzwerk an sich, solange es sicher und seriös ist, was bisher fast nur auf Bitcoin und vielleicht Ethereum nachweisbar zutrifft. Facebook, Twitter etc. wären auch genau 0 Dollar wert ohne ihre Nutzer. Bei diesen Firmen hat man sich daran gewöhnt, dass immaterielle Netzwerkeffekte als Vermögenswerte heutzutage die wertvollsten Vermögenswerte sind. Und bei Krypto ist das dann auf einmal wieder was ganz Neues?

Der Unterschied ist meiner Ansicht nach, dass Firmen wie Facebook mithilfe ihrer Nutzer tatsächliche Werte in Form von Werbeeinnahmen generieren. Mit dem weitverbreiteten Narrativ, dass die Nutzerdaten allein bereits einen Wert darstellen, gehe ich nicht mit. Erst wenn diese Daten tatsächlich erfolgreich monetarisiert werden können, trifft das imho zu.
 
Nur weil jemand vielleicht nicht so bekannt ist, bedeutet das nicht, dass er unrecht hat.
Nein das nicht. Aber wenn man es einordnen möchte, hilft es zu wissen wer das ist und weshalb es ihn zum Experten macht. In diesem Fall sehe ich wenig Substanz in diesem Artikel.
Zumindest mir persönlich ist bisher kein Argument untergekommen, welches mich überzeugt hätte, dass die Investition in Kryptos irgendeinen Sinn hätte. Investments machen letztenendes nur dann Sinn, wenn über die Zeit ein Wert geschaffen wird. Bei Kryptos besteht dieser "Wert" höchstens aus dem "Greater Fool"-Prinzip, d.h. der Wert steigt genauso so lange, wie sich irgendwo noch ein weiterer Dummkopf findet, der bereit ist, mehr zu zahlen als der Dummkopf davor. Es handelt sich hierbei aber nicht um "echte" Werte.
Was ist denn ein Wert für dich, Profit für den Investor oder für das Unternehmen? Ich gebe dir ein einfaches Beispiel: Stell dir vor es herrscht Krieg, die Banken sind zu und du musst flüchten. Ist es dann ein Wert für dich, dass du ein Teil von deinem Vermögen mitnehmen kannst und es nicht verloren ist? Zum Beispiel hier passiert. Für mich ist das der Wert von Crypto. Jeder kann es nutzen, egal wo und wer du bist. Geld ist dabei eine Anwendung von vielen. Aber es ist auch zu sagen, dass nicht alles sinnvoll ist zu dezentralisieren. Und aus meiner Sicht braucht es immer beides, zentrale und dezentrale Dienste. Die Ansicht, dass Crypto alles ersetzen kann, ist genauso daneben wie man es völlig Wert und Sinnhaftigkeit abspricht. .

Wie der Artikel richtig sagt, muss man natürlich die zugrundeliegende Blockchain-Technologie von den Coins trennen. Erstere ist definitiv interessant, wobei mir bisher noch keine Anwendungsfälle untergekommen sind, bei denen die Blockchain-Technologie einen tatsächlichen Mehrwert bietet und die sich nicht bereits vorher gut hätten lösen lassen.
Was macht eine Blockchain den genau interessant für dich? Ich kann eine NoSQL Datenbank aufsetzen, die besser skaliert und performt als jede Blockchain und auch noch günstiger ist. Eine Blockchain ohne Dezentralisierung ist völlig unnütz und damit hat sich der Autor ziemlich disqualifiziert. Man sollte schon bisschen verstehen, was man kritisiert. Zum einen technisch, aber auch wie Geld funktioniert.

Wichtig ist auch der Seitenhieb gegen Leute wie Musk oder Saylor. Diese stehen in der Öffentlichkeit und haben für viele (insbesondere junge) Menschen auch eine Vorbildfunktion. In einer solchen Position derart unverantwortlich bestimmte Coins zu propagieren, gleicht einer moralischen Bankrotterklärung
Da bin ich bei dir 100%. Ich halte von den beiden gar nichts. Das es solche Individuen gibt find ich auch sehr schade und sie schaden dem Image sehr. Ich möchte aber betonen, dass es auch andere gibt, die wirklich etwas verbessern möchten und nicht nur wegen dem Profit da sind. Nur hört von solchen Projekten leider wenig in den Medien.

@el_barto
Ne ich glaube wir werden uns da nie einig, was aber auch nicht schlimm ist, ich möchte niemanden überzeugen schlussendlich. :D Für mich ist nur wichtig, dass man differenziert. Und ich bin genauso dafür, dass man die ganzen Scams bekämpft und somit bin ich auch für Regulation. Wenn ich aber solche Verallgemeinerungen höre wie Crypto ist BS und man als Beweisführung Halunken wie Musk aufführt und gleichzeitig eine 30 jährige Technologie als innovativ bezeichnet, ist das für mich zumindest ein deutliches Zeichen das man sich wenig mit Materie befasst hat und einfach die schlechten Märkte für die übliche Stimmungsmachung ausnützt. Stattdessen sollte man sich lieber um die richtigen Probleme kümmern, die gibt es noch sehr viele. Aber deswegen wird Crypto nicht verschwinden.
 
Was ist denn ein Wert für dich, Profit für den Investor oder für das Unternehmen? Ich gebe dir ein einfaches Beispiel: Stell dir vor es herrscht Krieg, die Banken sind zu und du musst flüchten. Ist es dann ein Wert für dich, dass du ein Teil von deinem Vermögen mitnehmen kannst und es nicht verloren ist? Zum Beispiel hier passiert. Für mich ist das der Wert von Crypto. Jeder kann es nutzen, egal wo und wer du bist. Geld ist dabei eine Anwendung von vielen. Aber es ist auch zu sagen, dass nicht alles sinnvoll ist zu dezentralisieren. Und aus meiner Sicht braucht es immer beides, zentrale und dezentrale Dienste. Die Ansicht, dass Crypto alles ersetzen kann, ist genauso daneben wie man es völlig Wert und Sinnhaftigkeit abspricht.

Natürlich ist es praktisch, dass man mithilfe von Krypto Vermögen transferieren kann. Aber das kann ich auch mit einem Bankkonto im Ausland oder ganz einfach mit Goldmünzen oder Bargeld. Im Gegensatz zu Krypto steht bei Gold noch ein physischer Rohstoff dahinter, welcher z.B. in der Schuckindustrie oder der Medizin verwendet wird. Bei Bargeld steht immerhin noch der Staat dahinter, welcher für dessen "Wert" garantiert (zumindest theoretisch). Kryptos dagegen verfügen über so gut keinen intrinsischen Wert, der Kurs ist im Grunde rein spekulativ getrieben.

Was macht eine Blockchain den genau interessant für dich? Ich kann eine NoSQL Datenbank aufsetzen, die besser skaliert und performt als jede Blockchain und auch noch günstiger ist.

Das Prinzip eines öffentlichen, fälschungssicheren Registers als solches finde ich spannend. Aber wie ich bereits schrieb, sind mir bisher keine Anwendungsfälle bekannt, die sich nicht genauso gut oder besser ohne Blockchain-Technologie lösen ließen. Es wirkt ein wenig so, als hätte man hier eine interessante Technologie entwickelt, ohne dass es hierfür eine Notwendigkeit in Form ungelöster Probleme gab. Das meinte ich auch damit, dass sich die Technologie erst noch für den Alltagsgebrauch abseits von Kryptos beweisen muss.
 
Natürlich ist es praktisch, dass man mithilfe von Krypto Vermögen transferieren kann. Aber das kann ich auch mit einem Bankkonto im Ausland oder ganz einfach mit Goldmünzen oder Bargeld. Im Gegensatz zu Krypto steht bei Gold noch ein physischer Rohstoff dahinter, welcher z.B. in der Schuckindustrie oder der Medizin verwendet wird. Bei Bargeld steht immerhin noch der Staat dahinter, welcher für dessen "Wert" garantiert (zumindest theoretisch). Kryptos dagegen verfügen über so gut keinen intrinsischen Wert, der Kurs ist im Grunde rein spekulativ getrieben.
Was du schreibst, zeigt eigentlich nur das für dich keinen Wert hat. Das ist ja auch ok. Für mich hat z.B. mobile gaming auch kein Wert, deswegen kann ich aber trotzdem anerkennen, dass es andere Personen einen Wert hat. :D Blödes Beispiel, aber du weisst was ich damit meine. Wir haben das Glück in einem Staat zu leben, wo man tatsächlich sagen kann das eine gewisse Garantie hinter einem Staat und dem gedruckten Fiatgeld steht. Sag das aber mal Leuten in Venezuela. Schlussendlich ist alles Perspektive. Anderes Beispiel, wenn du in Afrika lebst und keine Identität hast, kannst es z.b. schon mal vergessen überhaupt ein Bankkonto zu machen. Vielleicht ist Gold dann noch eine Alternative, aber zum handeln ist das dann auch wieder nicht geeignet. Auch gibt dir kein Mensch ein Kredit, um z.b. ein Business aufzuziehen. Crypto kann das ermöglichen.

Das Prinzip eines öffentlichen, fälschungssicheren Registers als solches finde ich spannend. Aber wie ich bereits schrieb, sind mir bisher keine Anwendungsfälle bekannt, die sich nicht genauso gut oder besser ohne Blockchain-Technologie lösen ließen. Es wirkt ein wenig so, als hätte man hier eine interessante Technologie entwickelt, ohne dass es hierfür eine Notwendigkeit in Form ungelöster Probleme gab. Das meinte ich auch damit, dass sich die Technologie erst noch für den Alltagsgebrauch abseits von Kryptos beweisen muss.
Eine Blockchain alleine als Technologie ist nicht fälschungssicher. Ich kann rein theoretisch einen Miner aufstellen, der alle Transaktionen immer auf mein Wallet gutschreibt und alle Bitcoins zu mir fliessen. Das dezentrale Netzwerk wird aber erkennen, dass ich betrüge und es wird keiner meine Transaktionen validieren und somit sind meine Coins völlig wertlos bzw. ich habe ein bitcoin fork erschaffen, der ausser mir keiner nutzt. Das ist sehr vereinfacht gesagt, was Bitcoin bzw. eine Blockchain sicher macht. Und je mehr mitmachen, desto dezentraler und desto sicherer ist es (weil es einfach unmöglich wird eine so grosse Anzahl zu hacken). Wenn du aber eine Blockchain auf einen zentralen Server hostet, ist die nur so sicher wie der Server dies ist.
 
Zurück
Oben