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Bitcoins, Altcoins und ICOs #hodln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Natürlich ist Bitcoin im grossen und Ganzen noch ein extremes Spekulationsobjekt, doch ich sehe es langfristig als Store of Value. Währung evtl. irgendwann auch, aber es gibt da bessere Alternativen wie Nano oder halt stable coins. Und wenn man nun die Inflation vergleicht in einem Zeitraum von einem halben Jahr und meint, dass man daraus Schlüsse ziehen kann, ist das meines Erachtens halt schon sehr kurzsichtig. Von 2020 bis 2021 September ist BTC ca. um 740 % gestiegen. Seit dem gibt es eine Korrektur von ca. 52 %, damit aber immer noch schlappe 360 % über Januar 2020 und 44 % über Januar 2021. Dies um es mal in ein Verhältnis zu rücken. Wenn man nun die Inflation anschaut, sollte man vielleicht noch ein bisschen längeren Zeitraum anschauen. Nehmen wir doch nur mal als einfaches Beispiel 100 $ auf dem Sparkonto angelegt 2012: Inflationsbereinigt heute noch 90$ wert. Hätte man die 100$ in Bitcoin angelegt, hätte man anfangs 2021 ca. 38 BTC erhalten. Nach aktuellen Kurs ca. 1.3 Mio. USD also. Und das ist mit einer relativen stabilen Währung wie USD. Wenn man das gleiche mit z.B. Lira macht, wird das Bild noch deutlicher, selbst auf kürzerem Zeitraum.

Und was der Nutzen der Blockchains geht, der ist für mich extrem vielfältig. Man muss hier aber bisschen den Blick weiter werfen weg vom ganzen Hype mit Memecoins, NFTs & Co. Wobei ich NFTs jetzt nicht völlig den Nutzen absprechen will. Der grösste Nutzen ist für mich aber DeFi mit grossem Abstand. Nur schon Banking the unbanked rechtfertigt die Existenz von Blockchains schon völlig. Man denkt vielleicht nicht immer gleich dran, wenn man in einem Land wie Deutschland oder Schweiz lebt, wie das Leben ist, wenn man kein Bankkonto hat und auch gar keines bekommt, weil man man ohne Identität in einem armen Land lebt. Man ist quasi ausgeschlossen aus der ganzen Finanzwelt, man hat gar nicht erst eine Chance seine Situation zu verbessern. Dank Crypto hat jeder Zugriff darauf, egal aus welchem Land oder aus welchen Verhältnissen man kommt. Es gibt keine Bank, die einem das verweigert. DeFi/Blockchains ist es egal wer du bist. Plötzlich ist man auch aus einem Land in der Lage Geld zu sparen, einfach Geld aus dem Ausland an die Familie zu senden, Kleinkredite aufzunehmen, um ein Business zu gründen etc. Deswegen mag ich persönlich Cardano sehr, weil sie eine klare Vision haben für das Problem, insbesondere für Afrika. Das Video fasst das gut zusammen:

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Und selbst wenn man nun wieder den Blick in ein reiches Land wirft: Mit DeFi/Staking krieg ich auf meine Sparanlage locker je nach Plattform 5 % Zins oder mehr jährlich. Keine Bank würde das je zahlen, Zinse sinken immer mehr bis zum Negativzins. Und wem der Kurz zu sehr schwankt, kann auch stable coins staken. Und wie gesagt DeFi ist eine Anwendung, es gibt imo soviel mehr wie z.B. dezentralisierte Identität oder E-Voting, was fälschungssicher und transparent ist usw.

Und zu guter letzt Energieverbrauch: Hier ist erstmal zu sagen, dass viel Energie Proof of Work blockchains verbrauchen, wie z.B. Bitcoin. Es gibt schon lange grüne Alternativen wie Cardano, die auf Proof auf Stake setzen. Ethereum wechselt auch langfristig auf Proof of Stake. Es ist also vor allem ein Problem von Bitcoin. Es gibt dort aber viele Anstrengungen, dass dies besser wird. So ist der Anteil der Miner, die mit Erneuerbarer Energie minen, mittlerweile bei ca. 58 %.
 
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Klar, sind die Spieleserver abgeschalten, dann sind die Items wertlos und es kann nicht mehr verkauft werden. .. (Im Prinzip) wertlos sind die dann aber auch als NFT.

Naja, ganz so wäre es ja nicht.

Beim Minten/Herstellen eines Gegenstandes wird zB ein Token injiziert.

Enjin, der aktuell größte Anbieter für Gaming-bezogene NFT der auch eigene Frameworks für Spieleanbieter bereitstellt, handhabt das zB so dass beim erstellen eines Items eine xbeliebige Menge seiner Enjintoken gebunden werden. Wenn du das Item jetzt aber wieder zerstörst werden die Enjin-Token und somit deren Wert wieder frei.

Das ist dann zB auch nicht an irgendwelche Spiele-Server gebunden.

Auf die Frage "Warum sollten das die Hersteller machen?" kann ich nur antworten dass es eventuell ein Wettbewerbsvorteil sein könnte.

Ich glaube schon dass es für einige Leute einen Reiz haben könnte Loot gegen Geld zu tauschen. Free2Play-Titel die einen Teil ihrer Pay2Win-Einnahmen dazu verwendet um Items mit reellem Gegenwert zu versehen und die Leute damit lockt dass sie eventuell Super-Rare-Items mit echtem Geldwert finden können...

Natürlich kann man das auch wie Diablo oder CS über ein Auktionshaus machen, allerdings ist das wahrscheinlich ein nicht unerheblicher Mehraufwand den man sich auch erstmal antun wollen muss.
 
uffff.. nunja.


BTW
Verstehe ich es richtig, dass große Entwickler/Publisher ihre eigenen "Kryptowährungen" und Börsen erstellen könnten, und nur die kleinen dann sowas wie "Enjin" nutzen würden?

Und die Kleinen müssen groß in Vorkasse gehen, um diese NFTs für ihre Spiele zu erstellen?
Wenn es dumm läuft, der Token (ENJ/JENJ) nicht im Wert steigt, keiner (kaum einer) damit handelt, sondern die Dinger einfach nur für den Geldwert zerstört werden, dann "verliert" der Entwickler dadurch immer über 50% von dem was er reingesteckt hat?

Oder verstehe ich etwas falsch?


Ich bin auch etwas schockiert, dass "der aktuell größte Anbieter für gaming bezogene NFTs", seit ~1 1/2 Jahren aktiv ist, und sofern ich es richtig verstehe, im letzten Monat NFTs in einem Gesamtvolumen von ~5.000€ gehandelt wurden.
https://enjinx.io/eth/marketplace-rankings
-> Oder verstehe ich dieses Ranking einfach nur falsch?
 
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Coinbase Superbowl Werbung....Gibt es einen Oskar für den besten Werbespot?

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Das beste ist kurz nach der Ausstrahlung ist die Seite zusammengebrochen, 20 Millionen Aufrufe waren wohl zuviel!
 
Isrt hier halt keine typische Krypto Plattform. Aber trotzdem gibts hier doch öfter mal nette Themen/Beiträge :bier:

Aktuell noch im Plus, das reicht mir.

Vermute, dass langsam einige Menschen verstehen, dass sie Kryptos überall auf der Welt in die jeweilige Landeswährung tauschen können und ihr Vermögen auf nen kleinen USB Stick passt und somit etwas Transport -geeigneter ist als ein Koffer voller Gold/Silber.
 
Freu mich immer wenn hier was läuft :)
Bin zwar auch noch im Plus, habe aber auch gut abgegeben, bleibe aber meinen Zielen treu, XRP sihet gut aus mit der SEC, erwarte da dieses Jahr noch das Ende. XRP ist eine Technologie, welche nicht mehr wegzudenken ist, da wirds krachen irgendwann.

Und Cardano, ganz ehrlich, einfach auf lange Sicht für mich ein Garant für 2 stellig.


Gruss
 
Isrt hier halt keine typische Krypto Plattform. Aber trotzdem gibts hier doch öfter mal nette Themen/Beiträge :bier:

Aktuell noch im Plus, das reicht mir.

Vermute, dass langsam einige Menschen verstehen, dass sie Kryptos überall auf der Welt in die jeweilige Landeswährung tauschen können und ihr Vermögen auf nen kleinen USB Stick passt und somit etwas Transport -geeigneter ist als ein Koffer voller Gold/Silber.
Zum Glück raffen es noch nicht alle, das kommt aber.
Wer wusste denn was SWIFT ist vor der Krise? Jetzt sind Sie alle Profis in der Kneipe:lachweg:
Ich sag ja immer, wenn die "normalen" Alltags BILD und ARD/ZDF Schauer kommen und die Krypto Auslacher, können wir verkaufen.
 
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Bitcoin-Verbot: Kurzfristige Änderungsanträge bedrohen BTC-Zukunft
Das vieldiskutierte Bitcoin-Verbot scheint nun doch nicht vom Tisch. Diesen Freitag sollen zwei Änderungsanträge eingegangen sein, die das Verbot von Proof-of-Work-basierten Dienstleistungen, ergo Bitcoin-Dienstleistungen, vorsehen zu verbieten. Die Situation ist ernst. Soll doch bereits am kommenden Montag, den 14. März, über die Beschlussvorlage entschieden werden. Was jetzt jeder Einzelne tun kann, um ein Bitcoin-Verbot in der EU zu verhindern.

https://www.btc-echo.de/news/bitcoi...nderungsantraege-bedrohen-btc-zukunft-136928/

...

Was nun jeder tun kann, um Bitcoin in der EU zu retten
Wir bei BTC-ECHO haben bislang alles getan, um auf die verheerenden Regulierungspläne aufmerksam zu machen. Dabei begrüßen wir sehr wohl eine einheitliche und vernünftige Regulierung in Europa. Wir sind also nicht gegen Regulierung und gegen MiCA, sondern nur gegen ein de facto Bitcoin-Verbot.

Aus diesem Grund veröffentlichen wir eine gesammelte Liste mit allen Mail-Adressen, der EU-Abgeordneten, die am Montag abstimmen werden.

Dabei sind sowohl diejenigen aus dem liberalen und christdemokratischen Lager, die sich gegen ein Bitcoin-Verbot aussprechen als auch Grüne, Linke und Sozialdemokraten, die die genannten Änderungseinträge eingereicht haben. Wer mag, kann also von seinem demokratischen Recht Gebrauch machen und konstruktiv seine Einwände formulieren.

EU :fp: das tolle ist ja, dass alle Medien bereits berichtet haben, dass es vom Tisch ist. Gute Taktik das dann nachträglich und kurzfristig einfach wieder reinzunehmen. :roll:

am besten alle anschreiben von der btc-echo liste. :O_o:
 
Meine Meinung: Die Art wie viele Coins aktuell "gemined" werden (egal ob das jetzt über GPU, CPU oder sonst irgendwelche Rechenleistung passiert) gehört dringend verboten. Das ist ein ökologisches Desaster.
Der Punkt ist doch, nicht der Energieverbrauch ist das Problem, sondern wie Energie produziert wird. Ein Verbot ist nicht der richtige Weg und tut nichts für das Klima. Die Miner werden nicht einfach aufhören, nur weil es in der EU verboten ist. Sie werden entweder das im geheimen weitermachen (wer soll das auch verhindern?) oder im worst case in ein Land gehen wo es günstige fossile Energie gibt. Miner denken grundsätzlich ökonomisch. Man sollte also eher fördern, dass erneuerbare Energie genutzt wird oder Energie, die brach liegt. Wenn das lukrativer ist für die Miner, wird keiner fossile Energie nutzen wollen. Ein Verbot wird nur das Gewissen einiger beruhigen, die aber gleichzeitig keine Probleme damit haben das z.B. Streaminganbieter wie Netflix & Co oder die ganze Bankenindustrie mehr Energie verbrauchen als Bitcoin. Das Problem löst es nicht und wird die EU langfristig schaden, wenn Innovationen abwandern und andere den Crypto Lead übernehmen werden.
 
Man sollte also eher fördern, dass erneuerbare Energie genutzt wird oder Energie, die brach liegt.
Die erneuerbare Energie ist woanders viel besser aufgehoben, schließlich gibt es davon noch lange nicht genug, und brach liegende Energie? Wo gibt es die? Fakt ist, die Cryprominer verbrauchen zusätzliche Energie und müssen sich das auch zurechnen lassen. Ohne das Mining könnten wir ein paar Dreckschleudern viel früher abschalten und bis dahin geht das auf das Konto der Cryptos.
 
Der Punkt ist doch, nicht der Energieverbrauch ist das Problem, sondern wie Energie produziert wird. Ein Verbot ist nicht der richtige Weg und tut nichts für das Klima. Die Miner werden nicht einfach aufhören, nur weil es in der EU verboten ist. Sie werden entweder das im geheimen weitermachen (wer soll das auch verhindern?) oder im worst case in ein Land gehen wo es günstige fossile Energie gibt. Miner denken grundsätzlich ökonomisch. Man sollte also eher fördern, dass erneuerbare Energie genutzt wird oder Energie, die brach liegt. Wenn das lukrativer ist für die Miner, wird keiner fossile Energie nutzen wollen. Ein Verbot wird nur das Gewissen einiger beruhigen, die aber gleichzeitig keine Probleme damit haben das z.B. Streaminganbieter wie Netflix & Co oder die ganze Bankenindustrie mehr Energie verbrauchen als Bitcoin. Das Problem löst es nicht und wird die EU langfristig schaden, wenn Innovationen abwandern und andere den Crypto Lead übernehmen werden.

Das wäre richtig, wenn wir überschüssige erneuerbare Energie hätten - haben wir aber nicht. Jede kwh, die in diesen Schwachsinn geht, bedeutet CO² Ausstoß. Das minen muss natürlich, wenn es nach mir geht, überall auf der ganzen Welt verboten werden.
 
Die erneuerbare Energie ist woanders viel besser aufgehoben, schließlich gibt es davon noch lange nicht genug, und brach liegende Energie? Wo gibt es die? Fakt ist, die Cryprominer verbrauchen zusätzliche Energie und müssen sich das auch zurechnen lassen. Ohne das Mining könnten wir ein paar Dreckschleudern viel früher abschalten und bis dahin geht das auf das Konto der Cryptos.
Nur wer entscheidet, wo die Energie besser aufgehoben ist? Ist zocken besser? Stundenlang bingen auf netflix? Das ist auch alles zusätzliche Energie. Wenn wir das auch alles verbieten, können wir noch viel mehr Dreckschleuder abschalten. Es ist doch so, dass wir, wenn wir selber einen Nutzen sehen in etwas, plötzlich grosszügier mit dem Thema sind. Da kann ich mich auch nicht davon freisprechen. Wenn man kein Nutzen in Bitcoin sieht, ist das fein für mich. Das heisst aber nicht, dass keinen Nutzen hat. Energie liegt brach z.B. wenn ein Stromnetzwerk in gewissen Zeiten unterbelastet ist und überschüssige Energie flexibel für Mining genutzt werden könnte oder es gibt Energie, die ansonsten gar nicht anders genutzt werden könnte. Ein Beispiel für letzteres ist das Vulkan Mining in El Salvador, das schwierig oder gar nicht erschliessbar ist für andere Energieverwendungen aber Miner ohne Problem dort vor Ort stationiert werden können. Anderes Beispiel aus den USA ist, dass man das überschüssige Gas beim fracking für Mining nutzt statt es in die Luft zu blasen.
 
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Keine Sorge, Lagarde wird uns 2045 mit dem Euro-Coin alle erlösen. Spätestens dann ist Europa auch technologisch in dem Bereich führend, wie von der Politik ausgegeben. ESG, SRI und Identäts-Politik konform :grins:.
 
Nur wer entscheidet, wo die Energie besser aufgehoben ist? Ist zocken besser? Stundenlang bingen auf netflix? Das ist auch alles zusätzliche Energie. Wenn wir das auch alles verbieten, können wir noch viel mehr Dreckschleuder abschalten. Es ist doch so, dass wir, wenn wir selber einen Nutzen sehen in etwas, plötzlich grosszügier mit dem Thema sind. Da kann ich mich auch nicht davon freisprechen. Wenn man kein Nutzen in Bitcoin sieht, ist das fein für mich. Das heisst aber nicht, dass keinen Nutzen hat. Energie liegt brach z.B. wenn ein Stromnetzwerk in gewissen Zeiten unterbelastet ist und überschüssige Energie flexibel für Mining genutzt werden könnte oder es gibt Energie, die ansonsten gar nicht anders genutzt werden könnte. Ein Beispiel für letzteres ist das Vulkan Mining in El Salvador, das schwierig oder gar nicht erschliessbar ist für andere Energieverwendungen aber Miner ohne Problem dort vor Ort stationiert werden können. Anderes Beispiel aus den USA ist, dass man das überschüssige Gas beim fracking für Mining nutzt statt es in die Luft zu blasen.

Wunderbar. Haben wir in der EU nie, also können wir hier das Mining ja schon mal verbieten :D

(Nur nebenbei: So ein "Stromnetzwerk" kann prinzipbedingt schon nicht signifikant "unterbelastet" sein - das würde die Netzfrequenz nach oben schießen lassen und Schwups sitzen wir alle im Dunkeln)
 
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