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Bitcoins, Altcoins und ICOs #hodln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Eigentlich nicht. Blockchain kann man wunderbar auch für digitale Landeswährungen verwenden. Da braucht es nicht zwangsläufig den Bitcoin.

Unter völliger staatlicher Kontrolle, das wäre dann ne Art Fake Blockchain. Hat ungefähr so viel langfristigen Wert wie Euro und USD, nämlich 0. Niemand wird abseits eines dann vorgeschriebenen Zahlungsverkehrs freiwillig von BTC in eine staatliche Krypto wechseln. Das eine wäre staatliches Zahlungsmittel, das andere Wertaufbewahrung. Sofern der Weg weiter geht. Ich bin bei euch, dass der ganze Kram immer noch irgendwo vor ne Wand rennen kann. Aber viele eurer Negativpunkte sehe ich nicht so. Besonders was Terrorfinanzierung angeht. Dafür ist Bictoin z.B. auch denkbar ungeeignet.
 
Unter völliger staatlicher Kontrolle, das wäre dann ne Art Fake Blockchain. Hat ungefähr so viel langfristigen Wert wie Euro und USD, nämlich 0.

Ich denke nicht, dass die Regierungen überhaupt ein großes Interesse an absolut wertstabilen Währungen haben, da dass die Entschuldung deutlich erschweren würde. Darüber hinaus eignet sich Blockchain vor allem auch dafür, fälschungssicher sämtliche Transaktionen nachvollziehen zu können. Gerade im Hinblick auf Steuerhinterziehung aus Sicht von Regierungen sehr interessant.

Niemand wird abseits eines dann vorgeschriebenen Zahlungsverkehrs freiwillig von BTC in eine staatliche Krypto wechseln.

Deshalb wird man die Leute da mittelfristig durch Gängelungen bei Kryptos entsprechend "motivieren" bzw. es als "seriöse" Geldanlage maximal unattraktiv machen. Bei sowas sollte man die Kreativität von Staaten nicht unterschätzen ;)
 
Richtig. Deswegen gehe ich auch mit euch mit, dass keine der aktuell erhältlichen Krypto Währungen eine breit akzeptierte Währung ist oder werden könnte. Deswegen ist der Name als Oberbegriff eigentlich auch falsch, zumal die meisten nie ne Krypto Währung sein wollten. Für den Erfolg von Bitcoin ist das aber z. B. auch gar nicht relevant. Wegen seiner deflationären Anlage waren und sind seine Chancen als Wertspeicher schon immer besser gewesen bzw. eigentlich laut Whitepaper auch eher in die Richtung gedacht gewesen.

Was die Kaufkraft der staatlichen Währungen angeht - zum Bezahlen sind sie zu gebrauchen. Werden sie auch in Zukunft sein. Zu mehr aber halt auch nicht :D.

Rise-and-Fall-of-the-USD-64c2.jpg
 
Naja, bei den Wertschwankungen der Cryptos ist eine Werthaltigkeitsfunktion jetzt auch nicht wirklich gegeben. Außer man glaubt ganz fest daran. Aber das ist dann eher eine religiöse Geschichte :D
 
Für den Erfolg von Bitcoin ist das aber z. B. auch gar nicht relevant. Wegen seiner deflationären Anlage waren und sind seine Chancen als Wertspeicher schon immer besser gewesen bzw. eigentlich laut Whitepaper auch eher in die Richtung gedacht gewesen.

Stimmt, rein vom Konzept ist das Ganze als Wertspeicher besser geeignet. Ich frage mich nur, was nach Abzug aller Spekulationen bezüglich des Wertes noch übrigbleiben würde. Aktuell vermute ich, nicht sonderlich viel :). Und alleine das disqualifiziert digitale Währungen imho als Wertspeicher, weil rein materiell gesehen eben wirklich nichts dahintersteht.
 
Das muss es auch nicht unbedingt. Nimm Gold. Von Gold werden 3-5% für Schmuck und Industrie genutzt. Der Rest und damit eigentlich auch Gold als Ganzes ist quasi wertlos. Es hat nen Wert, weil Leute daran glauben, dass es einen Wert hat. Und sie tun es schon sehr lange. Das ist sein Vorteil. Viele der wertvollsten Unternehmen der Welt haben abgesehen von ihrer Firmenzentrale auch nichts "Materielles", was dahinter steht :D.
 
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Das muss es auch nicht unbedingt. Nimm Gold.Von Gild werden 3-5% für Schmuck und Industrie genutzt. Der Rest und damit eigentlich auch Gold als Ganzes ist quasi wertlos. Es hat nen Wert, weil Leute daran glauben, dass es einen Wert hat. Und sie tun es schon sehr lange. Das ist sein Vorteil. Viele der wertvollsten Unternehmen der Welt haben abgesehen von ihrer Firmenzentrale auch nichts "Materielles", was dahinter dreht :D.

Jau, nur Kryptos treiben das Ganze auf die Spitze. Und wie Du ja richtig erkannt hast, ist die Psychologie bzw. der Glaube da ein wichtiger Faktor. Gold wird immerhin neben Schmuck noch in der Medizin verwendet und im Zweifel hab ich einen schön glänzenden, schweren Brocken zum Gewichtheben :D
 
Tulpenzwiebeln waren auch mal viel wert, sogar viel länger, als die Cryptos am Markt sind. Wir wissen Alle, wie es ausgegangen ist. Gold hat zumindest seit Jahrhunderten bewiesen, daß die Menschen es haben wollen. Gold ist sexy, Cryptos sind ... naja, ein USB-Stick im Tresor :D
 
Ist ja dann eher ein ideeller Wert :D. Bitcoin hat heute das größte und fälschungssicherste Rechner- und Transaktionsnetzwerk der Welt. Das ist es, was seinen Wert ausmacht. Sollte dieser Status verloren gehen, wäre es mit einem Schlag wertlos. Aber solange es diesen Status hat, hat dieses Netzwerk auch einen erheblichen Wert. Liegt der derzeit bei über 40.000 USD? Vermutlich nicht. Das ist genauso überhitzt wie viele Teile des Marktes. Aber mal schauen. Ich bin (mittlerweile) ziemlich überzeugt, dass zumindest Bitcoin und Ethereum gekommen sind, um zu bleiben und uns zukünftig als eigene Assetklasse begleiten werden. Wie erfolgreich, das wird die Zukunft zeigen :D.
 
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Tulpenzwiebeln waren auch mal viel wert, sogar viel länger, als die Cryptos am Markt sind. Wir wissen Alle, wie es ausgegangen ist. Gold hat zumindest seit Jahrhunderten bewiesen, daß die Menschen es haben wollen. Gold ist sexy, Cryptos sind ... naja, ein USB-Stick im Tresor :D

Und Gold ist robust. Bei Kryptos brauchts nur einen Mega-EMP durch bspw. nen dicken Sonnensturm und alles ist futsch :ugly:
 
Ist auch legitim. Ich habe auch mehr Sympathie für meine Aktien, weil die halt echtes Produktivkapital sind. Bei Krypto habe ich meinen Einsatz rausgezogen und der Rest läuft jetzt weiter, egal was passiert. Interessant wird sein, ob bei Bictoin langfristig das gleiche passiert, was bei allen neuen Anlageklassen passiert, nämlich dass die Volatilität stark sinkt, je mehr institutionelles Geld hineinfließt. Bisher verhält es sich so und es deutet darauf hin, dass das so bleibt. Dann ist zwar "to the moon" auch vom Tisch, weil Volatilität genauso Chance wie Risiko ist, aber wenn das erst in ferner Preiszukunft passiert wärs schon optimal :D. Dann wäre auch der derzeit größte Negativpunkt für risikoaversere Anleger "vom Tisch".
 
Und so dinger wie Wirecard beweisen das in der Aktienwelt alles perfekt abläuft :)
Was läuft schon irgendwo perfekt? Die Tatsache, daß das so eine große Sache ist, zeigt doch schon, daß es die große Ausnahme ist. Und wer Alles in eine einzelne Aktie steckt, sollte definitiv wissen, was er tut.
für mich ist beides eigentlich auch nur casino.
Dann hast Du vom Aktienmarkt keine Ahnung, sorry.
 
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