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GEN7 Bioshock Infinite (DLCs jetzt mit dt. Audio)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Also $15 für Episode 1 oder $20 für beide? Macht das Sinn?
 
Gestern kurz reingeschaut. Ganz nett. Grafikstil mag zu gefallen, alles schön detailverliebt ausmodelliert. Animationen sind in Ordnung, kann man akzeptieren. Die Welt mag insgesamt zu beeindrucken. Auch über die übliche Abrams Lichtpornographie kann ich hinwegsehen. Aber dann folgte das persönliche Fiasko. Die erste Feuerwaffe wird mir in die Hand gedrückt bzw. kurz nach dem Erhalten des etwas kuriosen "Gerät". Ein kurzer – etwas deplatziert wirkender – Splatter Erguss und die Pistole ziert die Hand des Protagonisten. Der Schock hält inne. Das Gameplay. Die KI. Der komplette Ablauf. Steinzeit. Die kontinuierlich empor gestiegene Motivationskurve komplett eingebrochen. Das wars wohl vorerst mit dem Spiel für mich.

Also entweder ist meine Erwartungshaltung so exorbitant hoch, oder 99 Prozent aller aktuellen Spiele ist einfach nur noch ein lieblos hingerotzter Einheitsbrei (Zugegeben, in dem Fall wohl mit einer tauglichen Geschichte und schönem Artdesign – ich will und möchte dem Spiel auch noch eine Chance geben…), der sich nur noch mit expliziter Gewaltdarstellung oder einem uminspirierenden Effektgewitter von seiner Konkurrenz abheben kann. Spielerische Höhepunkte oder innovative Ansätze sucht man vergebens. Battlefield 4 war ebenfalls so ein Dämpfer. Zuletzt war ich wirklich nur von Metro Last Light begeistert. Das Spiel hatte mich von der ersten Sekunde ab mit einem für mich individuellen und "authentischen" Gameplay bezaubern können. Dabei gefiel mir das Setting nicht mal wirklich. Dennoch hatte es auf mich diesen unbeschreiblichen Charme ausgeübt. Und der geht mir im Moment bei fast allen Spielen völlig verloren.
 
Du nennst hier Shooter und beklagst dich über Innovationsarmut?
Das ist ungefähr als wenn ich durchs FreeTV zappe und mich übers Niveau beklage. :D

Wer Innovationen abseits vom AAA-Einheitsbrei möchte, der sollt einen Blick auf die flurierende Indie-Szene werfen. Das ist der treibende Motor der letzten Jahre, wenn es um Kreativität und neue Ideen geht. Die sündteuren Blockbuster tanzen leider meist auf einem Bein im Kreis, ohne ihre gewinnbringende Komfortzone zu verlassen, die ihnen die Marktanalysten vorgezeichnet haben.

Die Spiele in Gen 7 waren zwar meist hübsch anzusehen und TOP inszeniert, aber viel zu oft leider ziemlich mainstream (im schlechten Sinne) und glattgebügelt, ohne wirkliche Risikobereitschaft und damit einhergehender Innovationsarmut.

Da muss ich mir nur einmal das Launch Portfolio der Next Gen ansehen und kann mir dabei bloß an den Kopf fassen.





Bioshock Infinite fand ich aber sehr gut. Geniales Art Design, für ein Videospiel eine wirklich hervorragende Story und straightes Old School Gunplay (findet man leider auch nur mehr selten, da sich die Cover-Shooter und Schlauch-Wellen durchgesetzt haben, statt den "Arena-Shootouts" von früher, derer sich auch Infinite bedient), in Kombination mit den Spezialfähigkeiten.
 
Also auch beim Gameplay ist doch Bioshock Infinite alles andere als Einheitsbrei :? Deshalb mögen es ja so viele nicht :ulgy:

Das Gameplay ist etwas angestaubt, man kann sich nicht in Deckung begeben, ebenfalls wird die Gesundheit nicht automatisch geheilt. Einfach ein "oldschooliges" Gun-Gameplay das mir sehr gefallen hat (im Gegensatz zum Covershooter-Standard-Gameplay). Dazu geht das später noch in die dritte Dimension. Also Einheitsbrei ist da wirklich nichts
 
Trayal schrieb:
Du nennst hier Shooter und beklagst dich über Innovationsarmut?
Offensichtlich. Und das ist auch völlig legitim, die Vergangenheit hat uns schliesslich mehrfach eindrücklich beweisen können, dass die beiden Begriffe durchaus in einer Symbiose existieren können. Es gibt sie doch, die Spiele. Es ist aber auch bezeichnend, dass heute offensichtlich bereits so abschliessend damit argumentiert wird, dass die beiden Begriffes völlig konträr sind und man Innovationen wo anders suchen soll. Nur weil es heute so ist, bedeutet das nicht, dass es auch in Zukunft so bleiben darf/soll/muss. Ich suche nach Lösungsansätzen und erwarte mehr Innovationskraft und möchte mich nicht mit Alternativen vertrösten.

Die Indie-Szene ist natürlich immer ein kreativer Output und ich bewege mich seit Jahren äusserst gerne in dem Gefilde und bin für viele tolle Titel dankbar. Aktuelles Beispiel KSP. Die Indie-Szene befriedigt für mich aber hauptsächlich ganz bestimmte Spielrichtungen, die ich ansonsten kaum finden kann. Das Shooter Gerne lebt aber nun einmal hauptsächlich von den AAAA³³³³³³³³³³³³-Titeln und da muss einfach mehr kommen in nächster Zeit. Gerne auch mit solchen Konzepten wie Bungie mit Destiny in Aussicht stellt.

MouseMan schrieb:
Das Gameplay ist etwas angestaubt, man kann sich nicht in Deckung begeben, ebenfalls wird die Gesundheit nicht automatisch geheilt. Einfach ein "oldschooliges" Gun-Gameplay das mir sehr gefallen hat (im Gegensatz zum Covershooter-Standard-Gameplay). Dazu geht das später noch in die dritte Dimension. Also Einheitsbrei ist da wirklich nichts

Angestaubt ist der springende Punkt. Automatische Heilung, Deckungs-tut-was-ich-nicht-will-Feautures usw. entsprechend ohnehin überhaupt nicht meiner Erwartungshaltung. Das sind situationsbedingt durchaus praktikable und interessante Aspekte, die für mich aber noch lange kein authentisches "Gunplay" prägen. Die Steuerung fühlt sich trotz Einstellungsvielfalt steif an, die Figur bewegt unglaublich hölzern, Gegner agieren total dämlich, stehen hintereinander und schiessen sich gegenseitig in den Rücken. Natürlich erwarte ich keine Einsteins, aber ich war doch etwas geschockt, wie altertümlich das Gamplay insgesamt auf mich gewirkt hat. Mit Metro habe ich auch ein positives Beispiel der letzten Monate aufgezählt. Die gibt es ja durchaus. Ich möchte grundsätzlich auch nicht ausschliessen, dass Bioshock bereits im Grundsatz ein Spiel ist, was meinen persönlichen Erwartung widersprecht und daher im Prinzip ohnehin nur verlieren kann. Vielleicht auch ein Grund, warum ich alle vorherigen Teile bisher stets gemieden habe.

bzw. ich hab den Thread mal überflogen. Ich bin gerade etwas beruhigt. Scheinbar bin ich doch nicht alleine mit meiner Meinung. Stichwort Jehuty79. :ugly:
 
flexx schrieb:
Es ist aber auch bezeichnend, dass heute offensichtlich bereits so abschliessend damit argumentiert wird, dass die beiden Begriffes völlig konträr sind und man Innovationen wo anders suchen soll.

Ist nur leider exakt so. Solange die Entwickler nicht umdenken, wird sich hier auch nichts ändern und welchen Grund sollte es denn dazu geben umzudenken? Spiele wie CoD kosten eine gute Stange Geld und verkaufen sich wie dumm. Klar dass Analysten und Entwickler denken, dass sie ihre Sache richtig machen und den nächsten Titel nach demselben Schema rausblasen, weil es halt funktioniert und die Leute es ihnen aus den Händen reißen.

Das Shooter Genre ist neben der Sparte Sport und Racing so ziemlich das mistigste Genre überhaupt, wenn man nach Innovationen sucht.

Vanquish fällt mir hier in jüngster Vergangenheit als positives Beispiel ein. Man wagte etwas und hat ein Gameplay hervorgebracht welches sich von den Genre-Kollegen deutlich abhob, durch eine fürs Genre höchst ungewöhnliche Dynamik - 3rd Person Shooter auf Koks und Speed. Verkaufte sich aber nur schleppend, obwohl es bei vielen Spielern und "Reviewern" als Geheimtipp gilt.


flexx schrieb:
Die Indie-Szene befriedigt für mich aber hauptsächlich ganz bestimmte Spielrichtungen, die ich ansonsten kaum finden kann. Das Shooter Gerne lebt aber nun einmal hauptsächlich von den AAAA³³³³³³³³³³³³-Titeln und da muss einfach mehr kommen in nächster Zeit. Gerne auch mit solchen Konzepten wie Bungie mit Destiny in Aussicht stellt.

Gibt in der Indie-Szene sehr viele tolle Shooter, die aber halt wirklich zu 100% von ihren Ideen und dem Gameplay leben. Von ZOMFG-Inszenierung und Grafik ist hier leider nichts zu sehen. Ist halt das Gegenteil von den AAA-Shootern, die sich durch ihre Präsentation aufplustern und der Rest eher auf der Strecke bleibt.

Destiny scheint ja auch im Grunde ein 0815-Shooter zu werden, der aber von einem Genre-Crossover (MMO + Rollenspiel-Elemente) aufgepeppt wird.
Als reinrassiger Shooter, mit innovativen Ansätzen, würde mir hier Titanfall einfallen, mit seiner gezeigten Dynamik, den Bewegungen im 3-dimensionalen Raum (auch in die Vertikale, statt wie meistens nur in der Horizontalen) und den Mechas.
 
"BioShock Infinite's New Expansion Bites Off More Than It Can Chew"
http://kotaku.com/bioshock-infinites-new-expansion-bites-off-more-than-i-1462061030?utm_campaign=Socialflow_Kotaku_Twitter&utm_source=Kotaku_Twitter&utm_medium=Socialflow
 
Trayal schrieb:
Da forderst du Innovationen und dann beschwerst du dich auch noch darüber wenn mal ein Shooter mit einem innovativeren Gameplay daher kommt. :D

Wir haben offensichtlich schlichtweg zwei total unterschiedliche Auffassungen von innovativem Gameplay. :D
 
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=IH3y3dyFwj0[/vid]

Super, da hätte ich mir den Season Pass getrost sparen können. So kurz vor der Next Gen krähe ich nicht gerade nach einem "mittelmäßigen" Story-DLC und den Arena-/Wellen-DLC habe ich auch nicht gespielt. Schade drum, weil Infinite ein großartiges Spiel ist.

edit:

IGN Wertung: 7.0
Video enthält natürlich Spoiler zur Story vom Hauptspiel.
 
Hab mit dem Arena DLC jetzt schon locker 8 Stunden verbracht und bin damit noch lange nicht fertig. BAS werd ich sicherlich auch mehrmals durchspielen.

Hab für den Season Pass damals 13 Euro gezahlt und kann mich nicht beschweren. Heut Abend wird der DLC gerockt. :D

Edith: Morgen Abend. :nein:
 
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