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GEN7 Bioshock Infinite (DLCs jetzt mit dt. Audio)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich finds auch wieder arm, dass nicht ein einziges Review diese Negativpunkte wirklich aufgegriffen hat. Geschmäcker und so, aber das die alle auf exakt gleicher Linie fahren ist schon mal wieder bezeichnend.
 
michispielt schrieb:
Ich finde Bioshock Infinite grundsätzlich auch super. Aber die Shooter-Elemente sind erstmals in der Bioshock Serie nicht gut gelungen. Es ist für mich fast schon störend und ich freue mich, wenn der Kampf vorbei ist.

Find ich auch.
Es nervt richtiggehend.
 
Kurze Frage, hab die UK-Version (Pegi 18) und möchte mir jetzt den Season Pass kaufen, ist der vom dt. Marktplatz kompatibel? Nicht das ich die DLCs dann später nicht zocken kann?
 
Sollte keine Probleme geben, der SP hat die gleiche ID (=ist also exakt die gleiche Datei):

Code:
UK: http://marketplace.xbox.com/de-DE/Product/BioShock-Infinite-Season-Pass/2fd3d328-9cd3-4846-a0db-1d89aee236ad
DE: http://marketplace.xbox.com/en-gb/Product/BioShock-Infinite-Season-Pass/2fd3d328-9cd3-4846-a0db-1d89aee236ad
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Ich finds auch wieder arm, dass nicht ein einziges Review diese Negativpunkte wirklich aufgegriffen hat. Geschmäcker und so, aber das die alle auf exakt gleicher Linie fahren ist schon mal wieder bezeichnend.

Passend dazu gerade einen Kommentar gefunden:

Kommentar – BioShock Infinite: Ein Storyblender lässt Kritiker erblinden

Wenn ein Spiel einen Metascore jenseits der 95 aufweist, kann man eigentlich schon fast vom Spiel des Jahres sprechen. Im Falle von BioShock Infinite wäre ich mir da allerdings nicht so sicher. Wir reden aktuell (Stand: April 2013) von einem Score von 95 (PC, PS3) bzw. 94 (Xbox 360) – bei derart hohen Wertungen steht dem Wörtchen Genrereferenz nicht mehr allzu viel im Wege. Im Grunde also alles supertoll, gäbe es da nicht einen Haken: BioShock Infinite ist bei weitem nicht in allen Belangen ein so tolles Spiel.

Bevor mir jetzt alle mehr oder weniger seriösen Kritiker des Spiels ins Wort fallen, gleich zum Einstieg ein paar beruhigende Worte: Sowohl in Sachen Setting als auch in sich schlüssigem Storytelling bekommt dieses Jahr Bioshock Infinite wahrscheinlich auch von mir den Oscar. JA, die fliegende Stadt Columbia ist eine der abgefahrensten und detailverliebtesten Kulissen der letzten Jahre. JA, die Story macht tatsächlich auf ihre Weise erstaunlich viel Sinn (wenn man sie denn versteht) und dürfte unter den Wenigen im Shooter-Bereich die Hochschulreife erreichen.

Aber mich stören auch gar nicht die tollen Aspekte des Spiels. Im Gegenteil! Allerdings kann ich nicht nachvollziehen, dass sich die eingeschworene Fachpresse so sehr in die Story verliebt hat, dass sie das bestenfalls durchschnittliche Gameplay unter den Tisch fallen lässt. Wie schon im ersten BioShock sind die Shoot-Outs fürchterlich unübersichtlich, langweilig und übertrieben brutal. Das schwammige Waffenhandling ist für Shooterverhältnisse eine Katastrophe und die verschiedenen Plasmide, äh Vigors, auch oft zu viel des Guten. Auch der Schwierigkeitsgrad ist völlig unausgewogen und nicht praxisorientiert gestrickt: Jeder getöte Gegner bleibt tot, egal ob ihr danach sterbt oder nicht. Man kann sich also fröhlich von Gegner zu Gegner hangeln und zwischendurch problemlos sterben, bis man irgendwann fertig ist. Ein Game Over hat keine Konsequenzen und raubt dem Spielgeschehen jeglichen Witz. Es gibt jedoch gegen Ende ein paar Stellen im Spiel, wo dieses System völlig versagt: Ein Endgegnertyp kann Gegner respawnen lassen. Dummerweise respawnt eure Munition und eure Health Packs nicht. Sind alle Ressourcen aufgebraucht, müsst ihr euch bewusst killen lassen, um wieder etwas Start-Munition zu bekommen. Dumm dabei ist nur, dass bei jedem Tod auch eure Gegner etwas Energie tanken, was die besagten Kämpfe mit dem Endgegnertypen zu einem Teufelskreis aus Frustration in einem ansonsten ziemlich einfachen Spiel macht.

Richtig altbacken kommen die Skripts daher. Speziell der lange Einstieg bis zur ersten Actionsequenz ist ein Skriptfest aus der Steinzeit: Überall stehen Leute rum. Natürlich fangen sie erst an, ihren Text brav aufzusagen, sobald ich vor ihnen stehe. Ein Luftschiff mit einem Barbershop Quartet fliegt herbei und das Publikum tanzt vergnügt. Dumm nur, dass die Leute immer noch tanzen, auch wenn das Luftschiff schon längst über alle Wolken ist… Ich glaube, sie tanzen immer noch, während ich diesen Text eintippe. Die Illusion einer lebendigen Welt gelingt Bioshock Infinite nur, wenn man nicht stehen bleibt. Sobald ich länger als vom Entwickler gedacht an einer Stelle verharre, befinde ich mich wieder in einem ziemlich durchschaubaren Videospiel. Dann kommt noch das nervige Sammeln von Kleingeld in Mülltonnen (!) hinzu, was wie eine lahme Ausrede von Rollenspielelementen wirkt. Aber gut, den gleichen Fehler hatte ja schon das erste Bioshock gemacht. Hey, moment Mal. Im Prinzip handelt es sich auch um das gleiche Spiel! Tauschen wir die Kulisse und Story mal aus, würden wir vom Spielgefühl her sofort wieder in Rapture untertauchen.

Damit wir uns klar verstehen, die letzten 25 Minuten von BioShock Infinite haben mich auch geflasht und es ist ein Gänsehaut-Ende, an das man sich lange erinnern wird. Gerade in Respektive zum Ende macht es Spaß, bestimmte Szenen im Spielverlauf nochmal zu überdenken und das ein oder andere Aha-Erlebnis abzurufen. Das Spiel hat also definitiv seine Stärken, aber auch unübersehbare Schwächen. Einen Metascore von 95 kann ich daher nicht ernst nehmen. Bioshock Infinite ist unter seiner glänzenden Schale einer clever verpackten Story und detailverliebten Kulisse ein ziemlich altbackener, rudimentärer Shooter, der sich seit dem ersten BioShock kaum weiterentwickelt hat. Liegt das Problem vielleicht gar nicht am Spiel, sondern am Videospiele-Journalismus? Ist BioShock Infinite der Beweis, dass die Presse zwar einem Grafikblender, nicht aber einem Storyblender gewachsen ist? Selbst das beste Drehbuch muss nicht automatisch zum besten Film des Jahres führen. Bei den derzeitigen Rezensionen habe ich oft das Gefühl gehabt, dass die Endnote sich ausschließlich auf die letzten 25 Minuten im Spiel bezieht. Also ist alles Schall und Rauch, solange das Ende passt? Demzufolge wären etliche Spiele auf ganzer Linie unspielbar, weil sie oft mit einem unbefriedigenden Knall zu Ende gehen.

Mich würde mal eure Meinung interessieren. Habt ihr BioShock Infinite durchgespielt und seid vom Ende so geflasht, dass ihr eine 9 bis 10 vergeben würdet? Kann ein Ende so gut sein, dass alle Schwächen vergeben und vergessen sind? Ich mache mal den Anfang. Aus reiner Gameplaysicht bekäme BioShock Infinite im Rahmen unserer IKYG-Werteskala von mir eine durchschnittliche 6. Für das einzigartige Setting und die Mindfuck-Story runde ich großzügig um zwei Punkte auf 8 auf. Aber 9? Oder gar 10? Nicht in meiner Dimension, Freunde. Redakteure von nah und fern, die sich jetzt angesprochen fühlen, dürfen natürlich auch gerne mitkommentieren. Ring frei, dingdingding!

IKYG.de

Erwähnt sei, dass das Spiel bei denen im Review auch 9/10 bekam, im Fazit steht kein Wort über die Kritiken, die im Kommentar auftauchen.
 
Wie ich bereits sagte: Bioshock Infinite ist ein toller old school Shooter, mit Inszenierung, Art Design und Story zum Niederknien. :deal:

Für mich der beste AAA-Titel dieser Gen bisher, der mich vom Anfang bis zum Ende durchgehend fesseln plus begeistern konnte und dann mit einem Knall endete.
 
Zimtzicke schrieb:
im Fazit steht kein Wort über die Kritiken, die im Kommentar auftauchen.
Haben zwei unterschiedliche Leute geschrieben. ;)

Für den "Tester" war das auch alles "kein Ding".
Standard-Shooter [...] Ich habe nichts anderes erwartet. Aber genau das macht mir so Spaß.
[...] im Grunde wusste jeder was ihn erwartet.
http://www.iknowyourgame.de/highlights/kommentar-bioshock-infinite-ein-storyblender-lasst-kritiker-erblinden/comment-page-1/#comment-38884

Wird bei vielen anderen Tests nicht anders sein und gerade weil X% das Game eh nur anspielen ist da schnell eine "druckreife" Meinung gefunden. Danach wird noch schnell der Text geschrieben und dann steht das nächste Testmuster an...
 
Sie hätten vielleicht lieber ein Adventure aus der Ego-Perspektive machen sollen, vielleicht mit ein paar wenigen Action-Einlagen, aber ansonsten mehr mit dem Schwerpunkt auf Rätsel, Entdecken und Nebenhandlungen...
 
@ Fergy

Das hab ich auch gesehen. Es kommt einem nur doch seltsam vor, wenn ein Review ein Spiel hyped (übrigens am 18. April, also lange nach Release und den üblichen Hype-Reviews) und dann ein Kommentar auf der gleichen Seite Kritik auf den Tisch bringt, die die Presse nicht beschrieben hat.

Ich weiss, unterschiedliche Meinungen...
 
Irgendwie fühlt sich die Kritik bei Bioshock ganz komisch an.

Es wird Kritik auf das Gameplay gebracht das niemand als "revolutionär" angepriesen hat.

Es gibt die Fraktion wie mich die sagt Ihr habe auch das Gameplay Spaß gemacht.
Ich sage ja gar nciht dass es neuartig war, Ich sage nur es hat MIR Spaß gemacht.

Wenn Doom 4 sich so spielt wie Doom 3 dann werde Ich auch wieder sagen es hat MIR Spaß gemacht auch wenn es nicht neu ist.

Das Spiel ist imo auch nicht so gut weil die Story alles rausreisst. Es ist einfach ein stimmiges und rundes Gesamtpaket.

Dann wird kritisiert dass die NPCs nur Skripten nachgehen? Hallo? Was ist dass den für eine Kritik?

Das Ergebnis ist dass die Welt gefühlt authentisch ist. Sollte es nicht darauf ankommen?

Und Ich zb habe ca. 25 Stunden für den ersten Durchgang gebraucht. Die Kritk dass die Welt zusammenbricht sobald man stehen bleibt mag vielleicht in den ersten 2 durchgestylten Stunden begründet sein, danach ist das alles bei weitem nicht so heiß wie es gekocht wird.

Zusammengefasst kommt mir die Kritik einfach irgendwie komisch vor.

Damit will Ich weder sagen dass die Kritikpunkte nicht stimmen, noch will Ich behaupten dass die Wertungen für das Spiel in Ordnung sind.
 
Zimtzicke schrieb:
Es kommt einem nur doch seltsam vor, wenn ein Review ein Spiel hyped [...] und dann ein Kommentar auf der gleichen Seite Kritik auf den Tisch bringt, die die Presse nicht beschrieben hat.

Ich weiss, unterschiedliche Meinungen...
Ja, ok, allerdings bist du da gerade bei der Test-Kommentar-Kombination doch sehr überkritisch. Ich könnte es verstehen, wenn so eine doch deutlich Diskrepanz z.B. bei 4Player oder Gamestar auftauchen würde, aber ich schätze die Seite da auch Hobby-Projekt ein und nicht mehr. Da stehen die persönlichen Geschmäcker / Vorlieben und Empfunden halt stärker im Vordergrund.




Der_Geächtete schrieb:
Es wird Kritik auf das Gameplay gebracht das niemand als "revolutionär" angepriesen hat.
[..]
Zusammengefasst kommt mir die Kritik einfach irgendwie komisch vor.
Das Game(play) "zündet" halt nicht bei allen. Mir hat es gerade im Vergleich zu Bioshock 1 doch deutlich weniger Spaß gemacht.
 
Der_Geächtete schrieb:
Irgendwie fühlt sich die Kritik bei Bioshock ganz komisch an.

Es wird Kritik auf das Gameplay gebracht das niemand als "revolutionär" angepriesen hat.

Es gibt die Fraktion wie mich die sagt Ihr habe auch das Gameplay Spaß gemacht.
Ich sage ja gar nciht dass es neuartig war, Ich sage nur es hat MIR Spaß gemacht.

Wenn Doom 4 sich so spielt wie Doom 3 dann werde Ich auch wieder sagen es hat MIR Spaß gemacht auch wenn es nicht neu ist.

Das Spiel ist imo auch nicht so gut weil die Story alles rausreisst. Es ist einfach ein stimmiges und rundes Gesamtpaket.

Mir hat Doom 3 auch riesig Spaß gemacht, auch heute noch. Niemand hat behauptet, dass das Gameplay revolutionär sein muss. Es muss nur für sich gut durchdacht sein und Spaß machen. Und das tut es hier nicht.

Der_Geächtete schrieb:
Dann wird kritisiert dass die NPCs nur Skripten nachgehen? Hallo? Was ist dass den für eine Kritik?

Das Ergebnis ist dass die Welt gefühlt authentisch ist. Sollte es nicht darauf ankommen?

Hast du dir die Skripts mal angesehen? Der Kommentar trifft es mit "Steinzeit" ziemlich gut. Als da später im Hafen einmal 4 Leute ein Boot schrubben und davon jeweils zwei absolut snychron langsam von links nach rechts und die anderen genau entgegen gesetzt, da habe ich mich echt gefragt, ob die mich verarschen wollen. Und diese Skript "Qualität" zieht sich durchs ganze Spiel.
 
So hat eben jeder seine eigene Art und Weise so ein Spiel zu erleben. Ich rege mich bei Sripkten in modernen Spielen auf wo an jeder Ecke irgendwas hochgeht (hallo CoD und Konsorten) und fühle mich dabei hochgradig verarscht. Bei Bioshock Infinite haben sie es meiner Meinung nach eben geschafft eine glaubwürdige Welt im Rahmen des für ein Videospiel Möglichen zu erschaffen.
Die Skripte hier gefallen mir, meist sehe ich sie so wie beim Lesen eines Buches: Das meiste geschieht bei mir im Kopf, ich sehe die Sänger, höre ihnen zu und dabei ergibt sich bei mir das Bild eines tollen Festes. Ob sie wieder gehen ist mir egal, auch wie die Leute dort reagieren wenn die Sänger weg sind stört mich nicht, denn ich weiß genau was mir das Spiel mit dieser Szene mitteilen wollte und nehme das auch so auf. Die Sänger könnte doch auch wieder kommen? Es wird für mich einfach glaubhaft die Illusion eines Festes erzeugt und alles was nicht explizit zu sehen ist denke ich mit einfach, wie bei einem Buch eben. Das muss man eben mögen oder eben nicht.

Und nochmal zum Gameplay: Gottseidank ist es nicht modern sondern ein schöner oldschooliger Shooter. Alles moderne hätte mir sicher weniger Spaß gemacht. (Mal schauen wie da das neue Tomb Raider bei mir abschneidet^^)
 
Tomb Raider hat IMO richtig gutes Gameplay, alles geht flüssig von der Hand, es entsteht ein guter Flow beim Spielen. Kein Vergleich zu BI. Aber wie man sieht, hat da jeder seine eigenen Vorlieben. :)
 
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