Nach der Enthüllung des recht generisch aussehenden Box-Arts für den kommenden Shooter “BioShock Infinite”, erklärte Ken Levine gegenüber Wired, warum man sich für das Cover mit dem finster dreinblickenden Spielhelden mit der dicken Wumme entschieden hat.
Während Fans meinen, dass das Cover dem Spiel nicht gerecht werden kann, meint Levine, dass man mit diesem Cover auch weniger informierte Gamer ansprechen kann. Laut Ken Levine besucht nicht jeder Gamer täglich mehrere Gaming-Webseiten, um immer auf dem neusten Stand zu sein. Viele Gamer gehen demnach einfach in den Laden und greifen zu einer Box, deren Cover sie anspricht, als ob sie ein Salatdressing kaufen würden.
In einem kleinen Feldversuch kamen Levine und seine Mitarbeiter zu einem schockierenden Ergebnis. “Wir haben eine kleine Tour durch eine Reihe von Clubhäusern und dergleichen gemacht und Leute befragt. Menschen, die Gamer waren. Keine Menschen, die IGN lesen. Und wir fragten sie, ‘Habt ihr von BioShock gehört?’ Nicht ein Einziger hat davon gehört. Für manche Leute sind Spiele wie Salatdressing. Oder Filme, oder TV-Shows. Das war für uns definitiv ein Augenöffner”, so Levine.
Daraufhin betrachtete Levine das Box-Art vom ersten “BioShock” kritisch. “Ich betrachtete das Cover von BioShock 1, an dem ich mit gearbeitet habe und das ich sehr mag und bewundert habe”, gibt er zu. Er hat sich überlegt, was jemand von dem Cover denken würde, wenn er nicht informiert ist. Levine meint, “Ich würde denken, es geht um einen Roboter und ein kleines Mädchen.” Woraufhin er sich die Frage stellte, ob er die Box unter dieser Sichtweise überhaupt in die Hand nehmen würde.
Als Resultat hat sich das Team um “Bioshock Infinite” die Aufgabe gestellt, ein Cover zu designen, dass auch uninformierte Gamer anspricht.
“BioShock Infinite” wird am 26. März für PC, Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen.