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GEN7 Bioshock 2 - Sea of Dreams

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

XettMan schrieb:
wenn man in teil 2 auch wieder unsterblich ist, dann brauch ich das teil nicht.
die vitachamber waren der grund, weshalb ich Bioshock nie durchgespielt habe.

"oh, ein big daddy! na gut, latsch ich halt hin und baller ein bischen, wache in der vitachamber um die ecke auf. das mache ich drei mal, dann is Big Daddy kaputt. langweilig." :sleep:

Jepp, das fand ich auch irgendwie atmos-killend. Zudem fand ich das Spiel ÜBERLADEN, nichts gegen tolle Ideen, aber hier wurde es mir etwas zuviel, für alles gab es irgendwelche Upgrade Stellen, Automaten, Service Angebote... dann die ganzen Plasmide, ein Spiel sollte Abwechslung bieten, aber alles bitte in einem gewissen Rahmen.

Dazu waren die Big Daddys zu heftig im Kampf, dann lieber etwas abschwächen und dafür diese Vitachambers abschaffen, auch hier muss ich zwar ein gutes Checkpoint System verteidigen, aber keines wo man einfach nach und nach einen Gegner mit besiegen kann, weil dieser seinen Energieverlust beibehält.

Ansonsten fand ich Bioshock vom Setting her sehr cool, man tauchte in eine unheimlich dichte Welt ein, aber irgendwann ging mir dann doch die Lust flöten.
 
Ne ich will das genauso haben, wie im ersten Teil, fand das genial, die Vitachambers waren wie Checkpoints, die lagen ja auch nicht zuweit auseinander, ich war auch jemand, der jeden blöden Raum durchsucht hat und wenn ich dann sterbe und wieder alles neu sammeln müsste, dann würde mich das stören.

Solange die das nicht wie bei PoP, Prey oder Fable machen hab ich damit kein Problem.
 
sie haetten die vitachamber so wie in System Shock 1 machen muessen. da war es naemlich genial integriert.

- nur max. 1 pro ebene (es gab 10 ebenen in der raumstation)
- nicht in jeder ebene gab es eine kammer
- man musste die kammer erst finden und aktivieren, vorher wurde man nicht wiederbelebt
- dies fuehrte dazu, dass man beim erstmalige betreten einer neuen ebene hoffte, alsbald die kammer zu finden, bei bioshock isses egal, man kann nicht sterben!
- wurde man wiederbelebt, bekam man nicht die volle gesundheit zurueck, durch respawn der gegner dieser jedoch wieder seine100%
- gefunden sachen behielt man, der fortschritt blieb also erhalten
- kammer nicht einfach um die ecke, teilweise schwierige laufwege zurueck zum ziel durch radiaktivitaet, feinde etc.. deshalb war sterben und wiederbelebt werden nicht so spassig.

bei bioshock isses echt egal. man acht mit voller power wieder auf, waehrend der gegner seinen schaden behaelt.
weshalb soll ich taktisch vorgehen? weshalb plasmide nutzen? einfach zum gegner rennen, ballern, bis er oder man selbst tot ist. dies ggf. solange wiederholen, bis die area gesaeubert ist. :sleep:

Prince of Persia kaufe ich mir genau aus diesem grund nicht.
Elika macht eigentlich alles, ich kann nicht sterben. was soll ich dann eigentlich?
adrenalinausstoss gleich null.

bald kommen spiele, da drueckt man einmal A und sieht den abspann?
 
Prince of Persia kaufe ich mir genau aus diesem grund nicht.
Elika macht eigentlich alles, ich kann nicht sterben. was soll ich dann eigentlich?
adrenalinausstoss gleich null.

in Prince of Persia wird man beim Sturz an den Anfang der Sprungsequenz zurückgesetzt, beim Kampf erhält der Gegner nach einer Rettungsaktion Energie zurück. Ich versteh immer noch nicht, was an dem System schlechter ist als Checkpoints??

Die Vita Chambers in Bioshock waren allerdings zu viel des guten, wenigstens alle Gegner hätten wieder aufgeladen werden müssen.
 
bei reviews lese ich, dass bei einem absturz man zur letzten sicheren stelle gebracht wird. ist das dann direkt die stelle vor dem todessprung oder ganz an den anfang einer ganzen reihe von huepfern?

also wenn ich z.b. ne wand hoch muss, fang ich dann wieder ganz unten an oder immer direkt vor dem letzten huepfer?
 
Es fehlt die Herausforderung, ganz einfach. Spiele wie Prey, Fable 2, PoP, AC etc. die spielt nicht der Spieler, die spielen sich von alleine! Man bestimmt da nur Reihenfolge und Geschwindigkeit, es ist wie ein "interaktiver Film", aber nicht mehr wie ein Spiel. Nirgends ist mehr Können gefragt.

Aber ganz so schlimm ist es bei Bioshock nicht gewesen, wenn immer in den Vitas aufzuwachen, den Gegner wieder zu suchen etc. war wenigstens noch eine Bestrafung, besser lösen es andere mit den Checkpoints auch nicht, bei CoD WaW z.B. ist alle 10 m einer... es ist leider der Trend das Spiele so verdammt leicht gemacht werden.

@XettMan
Meistens ist es direkt vor der Absturzstelle, außer wenn diese keine sichere Stelle war (z.B. ein Holzbalken)
 
vitachambers:
wenn die gegner wieder volle gesundheit gehabt hatten, waere es fuer mich auch o.k. gewesen, so allerdings hatte ich ueberhaupt keinen spass mehr am spiel und habe es nicht sehr weit gezockt.
 
Hättest es auf schwer stellen müssen. Also ein Big Daddy hat es geschafft mich dreimal zu töten und dank dem langen Laufweg, hatte der genug Zeit die kleine Schwester in Sicherheit zu bringen.
 
aber aendert nix daran, dass ich ihn nach dem dritten mal doch platt habe.
o.k. dann is die kleine sis halt erstmal weg.

aber angst vor nem daddy brauche ich nicht zu haben, ich bin GOTT!

@Iro: danke fuer die info.
da ich Cell Shading eh net mag, werd ich PoP dann wohl nie holen.
 
Gott wirst du, wenn du keinen Schaden nehmen würdest!

Ansonsten möchte ich auch nicht behaupten das Bioshock ne große Herausforderung ist, aber man wird für sein Ableben bestraft, wenn auch nicht stark. Nenn mir ein Spiel mit Checkpoints, welches eher ne Herausforderung ist, die liegen bei den meisten Spielen so dich aneinander, dass man auch keine 2 Min. braucht um wieder dahin zu kommen, wo man vorher starb siehe stellvertretend CoD4 oder 5 und da haben die Gegner dann wieder volle Energie, was aber egal ist, da sie eh nur 1-2 Schuss brauchen, um zu sterben.

Was ich damit sagen will 90% aller Next Gen Spiele sind super einfach, jedenfalls hat mich bis auf Ninja Gaiden 2 noch kein XBOX360 Spiel irgendwie länger aufhalten können, ich kenne es mittlerweile nicht mehr anders. Ich freue mich schon, wenn man überhaupt sterben kann... Ende des Jahres hab ich mit CoD WaW, PoP, Too Human, Fable 2 und selbst Midnight Club LA Spiele gekauft, die einen beim Tod (bzw. Fahrzeug verschrotten) wieder an dem Punkt absetzen, wo ich vorher starb (wie gesagt bei CoD WaW liegen die Punkte so dich aneinander, ich starb da immer mal durch eine Granate, die ich übersehen habe und landete praktisch immer wieder fast an der selben Stelle neu).

Deshalb verstehe ich auch nicht wieso dich die Vitas aufregen können, dann kannst du ja gar kein Spiel mehr zocken und gleich aufhören!

Ich habe damit aber auch Probleme! Weil mir fehlt langsam aber sicher auch die Herausforderung, in den Spielen.
 
wenn casual wahn so weitergeht, muss ich das dann wohl auch (aufhoeren zu zocken).

aber es gibt zum glueck noch spiele nach altmodischer machart.

wenn du stirbst, bist du meist selbst schuld und musst halt nochmal ran.
gegen fair gesetzte checkpoints habe ich ueberhaupt nix, die liebe ich sogar.
aber wenn mein tun und handeln eigentlich auf den spielverlauf garkeine konsequenzen mehr hat und ich einfach so nebenbei durch fleissarbeit alle gegner plattmache, wo ist denn dann noch der spass?

ich liebe es, wenn ich an einer stelle etwas zu knabbern bekomme, wenn ich erstmal pause machen muss, um mir eine strategie zu ueberlegen, wenn ich erstmal meine ausruestung, faehigkeiten etc. checken muss, um voranzukommen.

das macht fuer mich den reiz eines spiels aus. mit den gegebenen (meist knappen) ressourcen, die ich in die hand gedrueckt bekomme, das bestmoegliche ergebnis (meist das pure ueberleben) zu erzielen.

aber einfach so durchlatschen und A druecken... ich weiss nicht...


gerade Bioshock bietet soviele taktische moeglichkeiten. die man leider nie zu nutzen braucht.

es waere so geil gewesen:
XettMan hoert/sieht nen big daddy. Xettman denkt sich, irgendwie muss der doch platt zu kriegen sein. XettMan haelt sich bedeckt, erkundet die umgebung. baut fallen, check flcuhtmoeglichkeiten. XettMan der Assasine ist bereit zum kampf, die koeder gelegt, Big Daddy wird in die Falle gelockt. nach hartem adrenalinauswerfendem kampf gewinnt XettMan schlieslich, wischt sich den schweiss von der stirn und hat einen weiteren glorreichen sieg errungen.

Die realitaet:
"oh, ein big daddy. schnell hinlaufen und ballern. oh, schon wieder tot? macht nix, einfach noch 2 mal zum big daddy hingelaufen."
 
Ja kann ich dir eigentlich soweit nur zustimmen. Ich erinnere mich auch an Spielen, wo ich länger an einer Stelle saß, wütend wurde, es nach mehreren Versuchen aber doch schaffte und mich riesig darüber freute, sowas gibt es bei so gut wie keinem Spiel mehr, jedenfalls nicht für mich.

Bioshock fand ich aber trotzdem klasse, es war nicht zuletzt auch die Story, das unverbrauchte Szenario und alleine die Tatsache das jemand sich traute ein Spiel in der Art wie System Shock oder Deus Ex zu bringen. Ich liebe solche Spiele einfach, auch wenn Bioshock (oder auch Deus Ex 2) im Vergleich dazu extrem abgeschwächt wurden.
 
Mir hat Bioshock trotzdem Riesenspaß gemacht, auch wenn die Kritik verständlich ist. Wenn man schon speichern kann, wann und wo man will, ist ein Checkpoint-System total unnötig, vor allem wenn der Schaden anderer Objekte nicht zurückgesetzt wird.

Andererseits gibt's auch Spiele wie PDZ, das ich kurz vor Ende fast aufgegeben hätte, weil man sich kaum ein frustrierenderes Speichersystem hätte ausdenken können. Die vorletzte Brücken-Mission musste ich gefühlte 80mal von vorne beginnen :nein:

Eigentlich ist es nicht so schwer zwischen diesen beiden Extremen eine gute Ballance zu finden. Hoffe das Sequel wird in diesem Punkt etwas fordernder ohne ein großes Frustpotential aufzubauen.
 
yep. PDZ nur bis level 2 gespielt, weil immer wieder von vorne anfangen macht keinen spass!

einweder quicksave oder fair gesetzte checkpoints. aber bitte keine extreme, egal auf welcher seite.
 
Sozusagen hätte man bei Bioshock auch die Save-Funktion weglassen können und dumme Checkpoints reinhauen. Weil dadurch ist echt der Kick dann weggewesen. Erst hab ich die Vitachamber ne kapiert und dacht "jut die gibt dann iwie lebensenergie wieder". Nachm ersten Tod lande ich in dem Ding, klasse, keine Minute laufen bis zum Daddy <.< CoD ist weniger vorhersehbar, drum lohnen sich da auch auch Checkpoints. Bioshock ist langsamer vom Spielfluss, so dass man die meisten Handlungen auch überlegen kann.
 
Mann, dieses Geheule. :roll:

Erstens, wem die Vitakamern zu "casual" waren, der möge es auf schwer spielen. Da gab es keine Vitakammern.
Zweitens, ich finde solche Rücksetzmechanismen ala Vitakammern oder Elika rauben weitaus weniger Atmosphäre als irgendwelche Quiksave-Orgien.

Aber hauptsache man kann sich über was aufregen... :dhoch:
 
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