Fakt ist: Die Presseverlage müssen sich Gedanken machen, wie sie ihre Inhalte im Netz an den Mann bringen, und dabei auch noch Geld verdienen.
Fakt ist: Das hätten sie schon vor 20 Jahren machen müssen.
Leider wurde das Internet viel zu lange nicht ernst genommen und als Modeerscheinung abgetan. Die Inhalte im Netz wurden meist stiefmütterlich behandelt, sie fielen halt nebenbei an, der Text wurde ja eh elektronisch geschrieben, kann man ihn eben noch schnell ins Netz kopieren.
Man ist aber davon ausgegangen, dass die Leute weiterhin die Zeitungen am Kiosk kaufen. Das war das einzige Geschäftsmodell.
Das Internet war aber eben keine Modeerscheinung, ernstzunehmende Konkurrenz entstand online. Zeitungen werden immer weniger gekauft, man kriegt ja die Infos auch umsonst im Netz.
Jetzt wachen die Verlage auf und sind wild entschlossen, ihren Inhalt im Netz zu verkaufen, statt weiterhin kostenlos anzubieten, das treibt dann eben solche Blüten, wie man hier sehen kann.
Ein weiterer Versuch, Geld im Netz zu generieren, der maßgeblich vom Verlagshaus Springer vorangetrieben wird, ist das Leistungsschutzrecht für Verlage.
Dies besagt, dass Suchmaschinen bezahlen sollen, die Presseinhalte mittels Snippets im Netz auffindbar machen.
Hier wird gern der Vergleich bemüht, dass ein Taxifahrer der Diskothek Geld bezahlen muss, dass er die Leute dorthin fahren darf.
http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsschutzrecht_f%C3%BCr_Presseverleger
https://netzpolitik.org/2012/das-leistungsschutzrecht-erklart/
Rest bitte selber googeln, Kotztüte bereithalten.