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Bereut Ihr es soviel Lebenszeit mit Computerspielen verbracht zu haben?

Bereut Ihr es soviel Lebenszeit mit Computerspielen vernracht zu haben?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich denke bei WOW kamen mehrere Sachen zusammen:

1) Das Spiel selbst
2) Die enge Kommunikation mit einem Clan, die ja teilweise doch zu Freunden werden.
3) Das Anliegen sich mal richtig in ein Spiel einzuarbeiten, ne Raid durchführen, PVP etc.


Glaube aber nicht, dass man übergreifend schnell bekannt wird. Das halte ich für unmöglich. Außer man ist in einem Clan, der besonders harte Brocken in besonders kurzer Zeit niederknüppelt. Ich habe WOW nur 1-2 Tage gespielt, ich verstehe den Reiz an einem MMO aber nicht an WOW.

Deshalb will ich bei FF14 ganz groß einsteigen und dann bei TOR auch. Wer hat Bock mitzumachen?
 
Dow Jones schrieb:
Ich denke bei WOW kamen mehrere Sachen zusammen:

1) Das Spiel selbst
2) Die enge Kommunikation mit einem Clan, die ja teilweise doch zu Freunden werden.
3) Das Anliegen sich mal richtig in ein Spiel einzuarbeiten, ne Raid durchführen, PVP etc.


Glaube aber nicht, dass man übergreifend schnell bekannt wird. Das halte ich für unmöglich. Außer man ist in einem Clan, der besonders harte Brocken in besonders kurzer Zeit niederknüppelt. Ich habe WOW nur 1-2 Tage gespielt, ich verstehe den Reiz an einem MMO aber nicht an WOW.

Deshalb will ich bei FF14 ganz groß einsteigen und dann bei TOR auch. Wer hat Bock mitzumachen?

FF14 hört sich gut an fehlt mir aber die Zeit zu .....
 
BAZONG schrieb:
Ich bereue nichts. Ist mit das geilste Hobby, das man überhaupt betreiben kann :dhoch:
Bemitleidenswert sind die Menschen, die die Zockerei NICHT kennengelernt haben. Die verpassen doch so einiges.
Kann ich so unterschreiben. Man sollte im Leben so viel Spaß wie möglich haben, man hat schließlich nur eines, und genau dazu sind Videospiele perfekt geeignet.
 
Ne, käme mir auch nicht in den Sinn die Zeit bereut zu haben. Manche lesen Bücher, andere schauen Filme, andere saufen sich den Kopf zu und ich spiele halt meine Games und tauche fasziniert in andere Welten ab. Zocken macht mich glücklich - also weshalb soll ich die Lebenszeit davon bereuen?
 
Ich war schon von kleinauf total verspielt, angefangen mit ner LEGO Sucht in der ich mich total ausgetobt habe und alles gebaut habe was mir in den Sinn kamm, Raumstationen,nen roten Drachen mit Pilotenkanzel, riesige Burganlagen, Raumschiffe, einfach allet. Als ich dann meinen 1.PC gekriegt habe wars um mich geschehen, da kamm der Stein ins Rollen, unaufhaltsam.
Und obwohl ich in meiner Jugend viel gezockt habe kammen andere Dinge nicht zu kurz. Ich frag mich heute immer wieder wie man das alles zeitlich geschafft hat.
Gerne erinnere ich mich auch an die anderen Hobbys(Modelle,Briefmarken) und Freizeitbeschäftigungen. Nach draussen kamm ich ohnehin genug, Haus mit Garten und Schrebbergarten noch dazu. Da hat man genauso ausgiebig mit Freunden gezeltet, gefeiert, getobt, ist von der Polizei getürmt, hat ohne Ende Scheisse gebaut und ist dennoch am Leben geblieben. :cool:

Die Zockerei nimmt schon einen besonderen Stellenwert in meinem Leben ein. Es gibt nicht viele Dinge, die mich über Jahre dermassen begeistert und motiviert haben. Niemals vergesse ich die endlos schönen Stunden mit Games wie Civilisation, Eye of the Beholder,Star Control 2, Fallout 1+2, Unreal 1, FF7, Heroes of M&M und mind. 100 anderen Titeln.
Unvergesslich bleiben die Zockerabende und Nächte mit Freunden, Bomberman aufm Snes, Mario Kart und Goldeneye aufm N64. In der 9. Klasse fast von der Schule geflogen weil ständig mit 2 Kollegen geschwänzt und zuhause Battle Isle, History Line und Armada 2525 gezockt. Soviel Spass lässt sich gar nicht toppen. :huldig:
Später dann die kleinen selbstorganisierten Lans auf denen Starcraft,Warcraft3 und vor allem Medal of Honour und später COD1 gezockt wurde. Und obwohl bei den meisten Spielen das Thema Krieg im Vordergrund stand lief das alles friedlich ab. Wesentlich besser auf jeden Fall als das ganze Wochenende mit der Clique draussen abzuhängen und nach Stunk zu suchen. :P

Wenn ich nun die Gegenwart betrachte bin ich froh, immer noch meiner Passion treu zu sein. Mit dickem Schirm und den grafischen und soundtechnischen Möglichkeiten nehmen einen geniale Titel wie Fallout 3, ME 1+2, Bioshock, Dead Space & Co gefangen. Da ist es nicht verwunderlich, dass man weniger liest oder raus geht, zocken is geiler den je !

Ich bereue nix ausser, dass der Tag nur 24 Stunden hat und der verhurrte Körper zuviel Schlaf und Essen braucht. :D

Bart Wux schrieb:
Ich bereue jede Sekunde, in der ich NICHT spielen kann.
@Arsch
Mit einem guten Spiel kann ich mich locker 5, 6 Stunden am Stück beschäftigen. Bei so einem Arsch gehen mir spätestens nach einer Stunde die Ideen aus.

:lachweg: :dhoch:

Aldebaraner schrieb:
Ich bereue nix! :deal: Mich hat das Hobby aber ein Stück weit versaut, zu vielen anderen Dingen habe ich kein Bock, weil die Action fehlt. :grins: Also ich mein so typische Sachen, wo die Frau dann sagt, "lass uns doch mal...."

- was im Garten machen
- mit XY Kaffee trinken gehen
- die Inline Skater ausm Keller holen
- ne Runde Fahrrad fahren usw.

Ich meine, ich mach das dann schon mit, muß man ja auch irgendwie, aber im Grunde meines Herzens brauche ich das nicht. :traurig:

Das Problem kenne ich nur allzu gut, wenn man dann Zeit bei ihren Eltern verbringt und sich tierisch langweilt aber gute Miene zum bösen Spiel macht.
Urlaub macht mich da besonders verrückt, nach spätestens 1 Woche dreh ich durch weil ich mein Equipment brauch. Da helfen auch keine Bücher oder der scheiss Strand, nach 3 Büchern in einer Woche hätte ich davon auch genug :D
 
Arthur le perroquet schrieb:
teilweise bereuhe ich es schon...vor allem wann man eine gs hure war wie ich. hätte bestimmt besseres machen können, auf der anderen seite hats aber auch spaß gemacht^^

Naja GS wurd ja erst ziemlich spät "in". War übrigens auch einer der Gründe warum ich aufgehört hab mit WOW, obwohl ich selber auch immer ganz oben mitgespielt habe .. also kein Neid oder so ; )
 
Aldebaraner schrieb:
Ich bereue nix! :deal: Mich hat das Hobby aber ein Stück weit versaut, zu vielen anderen Dingen habe ich kein Bock, weil die Action fehlt. :grins: Also ich mein so typische Sachen, wo die Frau dann sagt, "lass uns doch mal...."

- was im Garten machen
- mit XY Kaffee trinken gehen
- die Inline Skater ausm Keller holen
- ne Runde Fahrrad fahren usw.

Ich meine, ich mach das dann schon mit, muß man ja auch irgendwie, aber im Grunde meines Herzens brauche ich das nicht. :traurig:

OMG das ist ja mal Hammer :lachweg: Geile Ausrede für alles - muss ich mir merken :lol::dhoch:

BAZONG schrieb:
Vielmehr bereue ich die ganze Zeit, die ich hier rumhänge oder generell im Netz. Aber ich kann mich halt nicht losreißen davon. Sucht ;)

Das kann ich zu hundert Prozent unterstreichen. Das denke ich auch unheimlich oft. Anstatt die Zeit sinnvoll zu nutzen und was zu zocken verbringe ich manchmal unnötig Stunden im Netz. :nein:
 
Falls man nicht sein ganzes Leben im Netz verbringt, ist das imo kein Grund für Schuldgefühle. In unserer Gesellschaft zählt immer mehr die Produktiviät, an der wird alles gemessen. Das ist auf Dauer total lebensfeindlich. Deswegen darf man sich ruhig mal Auszeiten nehmen, in denen man im Grunde nichts macht und einfach nur sinnlos abhängt - und sei es nur im Netz. Wobei man ja auch hier immer öfter in Produktionsprozesse eingebunden wird, ob man nun will oder nicht.

Tocotronic haben es in dem Song "Luft" gut ausgedrückt:

Die Luft ist so nutzlos um mich herum
So schön, vergeht jetzt ein Millenium
Ja, ich habe heute nichts gemacht
Ja, meine Arbeit ist vollbracht

Ich atme nun

Genau wie jetzt, nur ein bisschen anders wird es sein
Sei schlau und kleb die Bilder ein
Ja, ich habe heute nichts gemacht
Ja, meine Arbeit ist vollbracht

Ich atme nun

Und jetzt weiter im Text:

Neue Fehler warten
Steine liegen auf dem Weg
Ich leg sie rüber in den Garten
Warte bis es dunkel ist
Und ich seh die Schatten fliegen
Ich warte bis es dunkel ist

Das Nutzlose wird siegen
Das Nutzlose bleibt liegen
Also züchte ich mir Staub
Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt

Und jetzt weiter im Text:

Neue Wege gehen
Ich weiß, ich werde jetzt, Jedem zur Verfügung stehen
Ich gehe, wenn der Tag beginnt
Und ich seh die Schatten fliegen
Ich gehe, wenn der Tag beginnt

Das Nutzlose wird siegen
Das Nutzlose bleibt liegen
Also laufe ich durch Laub
Entschuldigung, das habe ich mir erlaubt
 
im moment bereue ich es nicht. aber am ende des lebens wenn die zeit knapp wird werde ich das bestimmt anders sehen.

mein grosses hobby vorm zocken war der konsum von synthetischen rauschmitteln. ich denke man kann sagen das das zocken in vielerlei hinsicht die bessere alternative dazu darstellt :grins:
 
Ich bereue nicht eine Sekunde und nicht einen Euro.
Das ganze Chaos in meinem Wohnzimmer, wenn wir wieder zu viert im Lan Xbox gezockt haben.
Kollegen schleppen Fernseher in den dritten Stock und die ganze Nacht Wodka-Bull trinken und PGR 2 und Halo 2 zocken.
Davor war es Unreal Tournament welches uns nächtelang vor den Bildschirm gefesselt hat.
Stundenlang Deck 16.
Da gings um die Ehre und du warst um vier Uhr morgens noch genauso motiviert wie fünf Stunden zuvor.
Auf dem Amiga, Shadow of the beast, Xenon, Turrican, Defender of the crown, Kick off 2.....
ganz gross.
Atari 2600 Wüstenschlacht.......mit Strichen und Piep-Sound den ganz grossen Spass gehabt.

Wenn mir die Schafferei und die Hektik in meinem Leben mal wieder auf den Sack geht,
nehm ich mir n Tag frei.
Wichtig ist dabei schlechtes Wetter denn dann wird von morgens bis Abends nur gezockt.
Wenn der Tag rum ist hab ich nix für mein Leben getan, nichts was mich weiterbringen würde aber ich hatte viele Stunden Spass und ausser fünf nackten Schwedinnen im Bett oder dem CL-Sieg des 1.FC Köln könnt ich mir in diesen Momenten auch nix schöneres vorstellen :D
 
@tastepolice:
Am Ende unseres Leben werden wir wohl alle die wirklich sinnvollen Dinge, die wir in unserem Leben getan haben, an einer Hand abzählen können. Da spielts keine Rolle, ob man nun viele Videospiele gespielt hat oder viel Sport gemacht hat oder ständig in der Firma war.
 
Urgs schrieb:
@tastepolice:
Am Ende unseres Leben werden wir wohl alle die wirklich sinnvollen Dinge, die wir in unserem Leben getan haben, an einer Hand abzählen können. Da spielts keine Rolle, ob man nun viele Videospiele gespielt hat oder viel Sport gemacht hat oder ständig in der Firma war.

Naja, nenn mich nihilistisch aber was sollen hier die "wirklich sinnvollen Dinge" sein?

Man macht doch das, was man selber erstmal gut und nützlich findet. Dazu gehören Arbeit, Familie, Kinder etc. Aber Zocken würde ich auch dazu zählen. Auch wenn die Verantwortung für ein Kind mehr gewichtet werden kann, als das besiegen eines Endbosses. Aber das wird jeder unterschreiben.
 
Es ist doch so, daß wir fast nur noch zur industriell vorbereiteten Befriedigung unserer künstlich erzeugten Bedürfnisse leben. Das ist am Ende nicht viel Wert, wenn man vor der Auslöschung des Ichs steht. Ich denke, man stirbt vielleicht zufriedener, wenn man sich die Sachen zurückruft, die man für andere getan hat. Und diese beiden Werte stehen bei den meisten sicherlich in nem krassen Missverhältnis.
 
Urgs schrieb:
Es ist doch so, daß wir fast nur noch zur industriell vorbereiteten Befriedigung unserer künstlich erzeugten Bedürfnisse leben. Das ist am Ende nicht viel Wert, wenn man vor der Auslöschung des Ichs steht. Ich denke, man stirbt zufriedener, wenn man sich die Sachen zurückruft, die man für andere getan hat.

sehr schön gesagt :deal:
 
Urgs schrieb:
Es ist doch so, daß wir fast nur noch zur industriell vorbereiteten Befriedigung unserer künstlich erzeugten Bedürfnisse leben. Das ist am Ende nicht viel Wert, wenn man vor der Auslöschung des Ichs steht. Ich denke, man stirbt zufriedener, wenn man sich die Sachen zurückruft, die man für andere getan hat. Und diese beiden Werte stehen bei den meisten sicherlich in nem krassen Missverhältnis.

Zweifellos ein richtiger Ansatz. Dennoch muss ich auch bei diesem Charakterzug einen gewissen Egoismus unterstellen. Diese unzweifelhafte Selbstaufgabe gibt es nicht. Von daher werf ich Zocken und "was für andere machen" weitesgehend in einen Topf.
 
Dow Jones schrieb:
Urgs schrieb:
Es ist doch so, daß wir fast nur noch zur industriell vorbereiteten Befriedigung unserer künstlich erzeugten Bedürfnisse leben. Das ist am Ende nicht viel Wert, wenn man vor der Auslöschung des Ichs steht. Ich denke, man stirbt zufriedener, wenn man sich die Sachen zurückruft, die man für andere getan hat. Und diese beiden Werte stehen bei den meisten sicherlich in nem krassen Missverhältnis.

Zweifellos ein richtiger Ansatz. Dennoch muss ich auch bei diesem Charakterzug einen gewissen Egoismus unterstellen. Diese unzweifelhafte Selbstaufgabe gibt es nicht. Von daher werf ich Zocken und "was für andere machen" weitesgehend in einen Topf.

Naja, niemand hilft anderen, um irgendwann mal besser sterben zu können. Das ist höchstens ein relativ angenehmer Nebeneffekt. :D
Völlige Selbstaufgabe ist bestimmt nicht nötig. Die eigenen Bedürfnisse sind schon wichtig, aber es ist sicherlich für viele schwer, die echten von den falschen zu trennen.
 
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