Ich war schon von kleinauf total verspielt, angefangen mit ner LEGO Sucht in der ich mich total ausgetobt habe und alles gebaut habe was mir in den Sinn kamm, Raumstationen,nen roten Drachen mit Pilotenkanzel, riesige Burganlagen, Raumschiffe, einfach allet. Als ich dann meinen 1.PC gekriegt habe wars um mich geschehen, da kamm der Stein ins Rollen, unaufhaltsam.
Und obwohl ich in meiner Jugend viel gezockt habe kammen andere Dinge nicht zu kurz. Ich frag mich heute immer wieder wie man das alles zeitlich geschafft hat.
Gerne erinnere ich mich auch an die anderen Hobbys(Modelle,Briefmarken) und Freizeitbeschäftigungen. Nach draussen kamm ich ohnehin genug, Haus mit Garten und Schrebbergarten noch dazu. Da hat man genauso ausgiebig mit Freunden gezeltet, gefeiert, getobt, ist von der Polizei getürmt, hat ohne Ende Scheisse gebaut und ist dennoch am Leben geblieben.
Die Zockerei nimmt schon einen besonderen Stellenwert in meinem Leben ein. Es gibt nicht viele Dinge, die mich über Jahre dermassen begeistert und motiviert haben. Niemals vergesse ich die endlos schönen Stunden mit Games wie Civilisation, Eye of the Beholder,Star Control 2, Fallout 1+2, Unreal 1, FF7, Heroes of M&M und mind. 100 anderen Titeln.
Unvergesslich bleiben die Zockerabende und Nächte mit Freunden, Bomberman aufm Snes, Mario Kart und Goldeneye aufm N64. In der 9. Klasse fast von der Schule geflogen weil ständig mit 2 Kollegen geschwänzt und zuhause Battle Isle, History Line und Armada 2525 gezockt. Soviel Spass lässt sich gar nicht toppen.

Später dann die kleinen selbstorganisierten Lans auf denen Starcraft,Warcraft3 und vor allem Medal of Honour und später COD1 gezockt wurde. Und obwohl bei den meisten Spielen das Thema Krieg im Vordergrund stand lief das alles friedlich ab. Wesentlich besser auf jeden Fall als das ganze Wochenende mit der Clique draussen abzuhängen und nach Stunk zu suchen.
Wenn ich nun die Gegenwart betrachte bin ich froh, immer noch meiner Passion treu zu sein. Mit dickem Schirm und den grafischen und soundtechnischen Möglichkeiten nehmen einen geniale Titel wie Fallout 3, ME 1+2, Bioshock, Dead Space & Co gefangen. Da ist es nicht verwunderlich, dass man weniger liest oder raus geht, zocken is geiler den je !
Ich bereue nix ausser, dass der Tag nur 24 Stunden hat und der verhurrte Körper zuviel Schlaf und Essen braucht.
Bart Wux schrieb:
Ich bereue jede Sekunde, in der ich NICHT spielen kann.
@Arsch
Mit einem guten Spiel kann ich mich locker 5, 6 Stunden am Stück beschäftigen. Bei so einem Arsch gehen mir spätestens nach einer Stunde die Ideen aus.
Aldebaraner schrieb:
Ich bereue nix!

Mich hat das Hobby aber ein Stück weit versaut, zu vielen anderen Dingen habe ich kein Bock, weil die Action fehlt.

Also ich mein so typische Sachen, wo die Frau dann sagt, "lass uns doch mal...."
- was im Garten machen
- mit XY Kaffee trinken gehen
- die Inline Skater ausm Keller holen
- ne Runde Fahrrad fahren usw.
Ich meine, ich mach das dann schon mit, muß man ja auch irgendwie, aber im Grunde meines Herzens brauche ich das nicht.
Das Problem kenne ich nur allzu gut, wenn man dann Zeit bei ihren Eltern verbringt und sich tierisch langweilt aber gute Miene zum bösen Spiel macht.
Urlaub macht mich da besonders verrückt, nach spätestens 1 Woche dreh ich durch weil ich mein Equipment brauch. Da helfen auch keine Bücher oder der scheiss Strand, nach 3 Büchern in einer Woche hätte ich davon auch genug
