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ATP / WTA -Tour Season 2026

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Es gibt jetzt keinen Zweifel mehr am Tennis Goat. In jeder Umfrage würde Roger gewinnen, aber faktisch gibt es da nur noch einen Namen zu nennen, und zwar Djokovic.

Die längste Nummer 1. Die meisten Grand Slams. Die meisten Masters 1000. Am häufigsten die Nummer 1 am Jahresende. Und nun auch noch Gold.

Der beliebteste wird er aber nie sein, aber das kann ihm ziemlich gleichgültig sein.
 
Nach jedem Turnier, das er gewinnt, wird wieder geschrieben, jetzt sei die Debatte aber wirklich entschieden. Langsam ermüdend.

Fakt ist, verglichen mit Roger und Rafa ist er längst der erfolgreichste Spieler, wenn man auf die gewonnenen Turnier schaut. Das war auch schon vor Olympia so. Wenn man also die GOAT Debatte führen will und man zieht die Turnierstatistik heran, ist es doch unbestritten, dass er besser ist als die beiden anderen. Wenn man die Debatte anhand anderer Grundlagen führen will, wird es subjektiv. Ich finde die Debatte generell völlig bescheuert. Aber belebt die Tenniswelt.
 
Zu Gold: Ich bin generell kein großer Fan des Spielers Djokovic und bin bei den GS meistens für den Gegner, aber gestern habe ich Nole die Daumen gedrückt. Habe es ihm wirklich gegönnt, dass er das Ding im letzten Anlauf doch noch holt, und die Art und Weise - zudem im Traumfinale vs Alcaraz - war wirklich überragend. Perfekter Abschluss seiner Karriere. Aber ich vermute er wird noch weitermachen. Rekordsieger in Wimbledon, oder zumindest geteilter 1. Platz mit Roger, könnte noch etwas sein, das ihn antreibt. Die meisten Turniersiege auf der Tour ggf auch, aber da braucht er immerhin noch 10, um mit Connors gleichzuziehen.
 
Er wird nie einen GS gewinnen, wenn er gefühlt gegen jeden mal verliert, wenn es drauf ankommt

Ihm fehlt einfach die Konstanz. Für Masters 1000 Turniere reicht es, ebenso für Gold bei Olympia. Das ist aber alles nicht Best of 5 über zwei Wochen. Es benötigt wohl viel Glück, damit er sowas mal gewinnen kann. Da muss ein Gegner im besten Fall verletzt sein, ausfallen, oder einen ganz miesen Tag erwischen. Und das am besten nicht nur bei einem Gegner. Sonst sehe ich da auch keine Chance. Eigentlich hat er es spielerisch drauf, aber mental nicht.

Aber er wird ja sicherlich noch lange spielen, womöglich ja ein ü30 Kandidat. Er ist nun 27, da neigte sich früher die Karriere dem Ende entgegen. Das ist heute ja komplett anders.
 
Er wird noch Chancen bekommen. Djokovic ist bald raus und Alcaraz / Sinner werden nicht alle GS unter sich aufteilen. Dahinter kann es jeder mal schaffen. Aktuell sehe ich nicht, wieso Zverev das nicht mal sein könnte.
 
Rafael Nadal beendet 2024 seine Karriere.

https://www.fr.de/sport/sport-mix/e...afael-nadal-beendet-karriere-zr-93347722.html

Der Sport wird nicht mehr derselbe sein. Erst Roger, nun Rafa. Aber es war eine unglaubliche Ära, mit Worten kaum zu beschreiben. Besser kann es vermutlich nie wieder werden.

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Der 19-jährige Qualifikant Learner Tien aus Kalifornien hat in der zweiten Runde der Australian Open die Nummer 5 der Weltrangliste, Daniil Medwedew, in fünf Sätzen geschlagen. Nach einer 2:0-Satzführung von Tien kam Medwedew immer besser ins Spiel, gewann Satz 3 und 4 und lag im fünften Satz mit einem Break in Führung. Man dachte eigentlich, das Match sei entschieden, zumal Tien etwas müde wirkte und die Bälle nur noch ohne großen Druck zurückspielte. Doch er schaffte das Re-Break, bewegte sich wieder besser und versuchte selbst, die Punkte zu machen.

Nach einem 6:6 im fünften Satz kam es zum Match-Tie-Break, der noch einmal richtig spannend wurde. Letztendlich gewann Tien nach knapp fünf Stunden Matchdauer mit 10:7. Das Ganze war ein Nachtmatch und endete gegen 3:00 Uhr in Melbourne.

Ich habe mir extra für die Australian Open Discovery+ gebucht, sodass ich jedes Match sehen kann, das ich möchte.
 
Medwedew war zwar letztes Jahr noch im Finale, aber insgesamt hat man bei ihm den Eindruck, dass da keine Steigerung mehr zu erwarten ist. Gleiches gilt für Tsitsipas, der nur auf Sand mitreden kann, Rublev, Ruud etc. Lediglich Zverev und Fritz haben es von der Top-Riege der Mitte 20-jährigen geschafft, nochmal eine Schippe draufzulegen.

Gleichzeitig kommen weitere junge Spieler nach, die mit ihrer Power nochmal in einer anderen Liga spielen. Fonseca ist v.a. spannend.
Also da zeichnet sich ein wenig ab, dass wir wirklich eine 'Lost generation' der 25-29jährigen sehen könnten, die noch sehr lange mit den Big3 zu kämpfen hatten, und dann, also die endlich weg waren, von unten schon so viel Druck bekommen, dass sie am Ende bei den Grand Slams leer ausgehen.

Gibt ja auch eine krasse Statistik, dass in den 90er geborenen Spieler nur zwei GS Titel einstreichen konnten (1x Thiem, 1x Meddy), und die '00er' dank Alcaraz und Sinner jetzt bereits vorbeigezogen sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die beiden sind bisher ziemlich gleich stark, aber Djoker spielt es einfach routinierter und intelligenter. Alcaraz nimmt oft unnötiges Risiko und macht zu viele, nicht erzwungenen Eigenfehler.
 
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