Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

ATP / WTA -Tour Season 2026

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mir ist das einfach nur beim zuschauen aufgefallen, während ich von anderen Tennisspieler/-innen doch deutlich weniger bis fast gar keine emotionale Ausbrüche vernommen habe. Ich verbinde die Zurschaustellung solcher Emotionen mit einem provokanten Reiz für den Gegner.
Tiefer in die Materie möchte ich da gar nicht gehen. Mir ist es gerade ziemlich unwichtig ob das bewusst oder unbewusst passiert oder was für psychologische Auswirkungen das hat.

Ich finde es einfach unpassend und nervig.

Dasselbe Problem habe ich übrigens auch im "Posersport" Basketball. Da ist das auch schlimmer. Viele Spieler prahlen oft nach guten Spielzügen minutenlang herum. Dabei waren das nur 2 oder 3 Punkte. Lasst die Kirche mal im Dorf.
 
Das sind halt Emotionen, die kann man nicht so leicht steuern.
Weiß gar nicht wo das Problem ist. Darf man sich nicht mehr freuen? Hallo geht's noch?
Beim Fussball flippen die nach dem Tor auch aus, und hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun.
Ich geh/ ging auch immer ab wenn ich spiele oder wichtige Punkte gemacht habe. Das ist doch normal. Und ich hab nie daran gedacht, den Gegner damit zu ärgern oder ähnliches.

Ihr hattet wohl im Sport nie so wirklich Erfolgserlebnisse kann man meinen...
 
Ja und warum sollte ich das machen? Nur aus Liebe zum Gegne oder was?
In jeder Sportart freut man sich beim Punkten.
Außerdem ist das ja dann keine Emotion mehr wenn man sie nicht zeigt.

Emotion heißt für mich unkontrolliertes freuen.
Wenn man das kontrolliert sind es keine Emotionen mehr.
 
da hat ne 23-jährige gerade vor wenigen Tagen das Match ihres Lebens gespielt und stand heute vor der Chance zum ersten mal in ein Grand-Slam Finale einzuziehen und hier wird ihr wirklich Arroganz/Respektlosigkeit angekreidet, weil sie sich nach hart erarbeiteten Punkten mal freut und es wagt die Faust zu ballen? :lol:

und in den meisten Fällen dürften das hart erarbeitete Punkte gewesen sein, Fehler hat Radwanska nämlich so gut wie keine gemacht (bis dann die Kraft gegen Ende des 3.Satzes nachließ)

für mich ist sie immer noch eine der sympathischsten Tennisspielerinnen, führt keinen komischen Tanz nach Siegen auf und stöhnt nicht dauernd rum :)
 
Mich nervt das auch. Da lob ich mir einen Federer. Bei den Frauen ist es aber schlimmer als bei den Männer, die freuen sich ja auch oft über Fehler des Gegner (zu) ausgelassen. Trotzdem: tolles Spiel!
 
Ein Federer wurde aber auch schon oft für seine fehlende Emotionialität kritisiert, er ist einfach etwas langweilig auf dem Platz. Verstehe die Kritik hier nun auch nicht, aber jetzt wo eine deutsche mal wieder im Finale steht muss der Bürger wohl wieder mal meckern. :D

Das Gestöhne von manchen nervt natürlich, aber Sharapova ist ansonsten eine total sympathische Person, immer wenn sie vor der Kamera steht ist das zu spüren.

Und die Männer pushen sich genauso wie die Frauen, wie allein Djokovic manchmal abeght ist schon irre. Oder Tsonga mit seinem Samba am Ende eines gewonnenen Matches. Das macht den Sport aus, wer völlig emotionslos Sport schauen will soll halt Hallenhalma gucken.

Aber wahrscheinlich gehen sie selbst da ab. Dann wohl doch besser Pokern gucken, gilt ja seltsamerweise auch als Sport.
 
Crozzbow schrieb:
da hat ne 23-jährige gerade vor wenigen Tagen das Match ihres Lebens gespielt und stand heute vor der Chance zum ersten mal in ein Grand-Slam Finale einzuziehen und hier wird ihr wirklich Arroganz/Respektlosigkeit angekreidet, weil sie sich nach hart erarbeiteten Punkten mal freut und es wagt die Faust zu ballen? :lol:

und in den meisten Fällen dürften das hart erarbeitete Punkte gewesen sein, Fehler hat Radwanska nämlich so gut wie keine gemacht (bis dann die Kraft gegen Ende des 3.Satzes nachließ)

für mich ist sie immer noch eine der sympathischsten Tennisspielerinnen, führt keinen komischen Tanz nach Siegen auf und stöhnt nicht dauernd rum :)

zum einen das und zum anderen:
das derzeitige tennis wird dominiert von langweiligen, austauschbaren, perfekten sportlern. es gibt kaum noch wirkliche typen wie früher bspw. mcenroe, becker, lendl (der quasi der archetyp der aktuellen sportler ist, aber damals dadruch auffiel), borg, connors...
da finde ich es gut, wenn es mal wieder spieler/innen gibt, die einfach anders sind. grade im damentennis wo diesen ganzen kreischenden ostblock (nix gegen den ostblock!) mädels rumrennen, die in den usa ins training gegangen sind!

der tenniszirkus ist seit einigen jahren wirklich langweilig geworden. die qualität der spiele(r/innen) mag herausragend sein, aber ich schaue mir da lieber spiele an wie zuletzt von haas, brown oder lisicki. fighter wie becker, meckerbolzen wie mcenroe oder spaßvögel wie connors gibt es ja heute kaum noch...
 
Becker war Fighter, Meckerbolzen und Spaßvogel in einem. Das machte ihn ja auch so besonders und beliebt.

Und so langweilig isses gar nicht Djokovic ist ein Showman, nur meckern tut keiner mehr wirklich. Gibt ja auch das Hawk Eye. Nadal pusht sich schon ab und zu.

Ich habe keine Probleme damit, schlimm war es früher nur bei Hewitt, der echt permanent die Faust ballte und c'mooon schrie, auch bei Fehlern des Gegners.

Hat er aber auch abgelegt.

Dennoch fehlen heute ein paar mehr Typen wie Becker, Agassi, Ivanisevic, McEnroe. Aber der Sport an sich ist immer noch top spannend.

Übrigens war Sampras auch kein solch emotionaler Typ, dafür hatte er immer den Mund offen und die Zunge halb raus. :D
 
und er hatte nen coolen spitznamen ;)

trotz deiner aufzählung sinds mir einfach zu viele glatte typen. djokovic hab ich als schowman noch nicht gesehen, aber viel schlimmer ist es eben bei den frauen...
 
Freezi schrieb:
Ich habe keine Probleme damit, schlimm war es früher nur bei Hewitt, der echt permanent die Faust ballte und c'mooon schrie, auch bei Fehlern des Gegners.

genau das "stört" mich. (das war das, was ich beim Melzer Bezwinger beobachtet habe)

ich möchte nochmals betonen, dass meine Kritik nicht an Lisicki gerichtet war.


Richtig tolle Charaktere darf es natürlich immer geben. Das heisst ja nicht, dass man unsympathisch rüberkommen muss ;)

Federer ist sicherlich vielen Fans zu kühl. kann ich nachvollziehen. für sich hat er sicherlich die richtige Einstellung gefunden. Als junger Spieler hat er gerne Schläger zertrümmert und war sehr emotional; im positiven (Freunde bei Punkten) wie auch im Negativen (Ärger bei Fehler).
Erst als er das abgelegt hat, wurde er so enorm erfolgreich. Für ihn ist das "emotionslose" also der richtige Weg. kann natürlich nicht jedem Zuschauer gefallen!

ein paar legendäre Ausbrüche gibt es ja auch von Federer. zum Schiedrichter, nachdem der Gegner eine Challenge relativ spät genommen hat: "don't tell me to be quiet. If I want to talk, I talk. I don't give a shit what he says. he just waited to long. dont tell me the fucking rules"
das ganze auch gleich passend bei dem Turnier, in dem er wegen seines Outfits (ganz in schwarz) von lokalen Median als "Darth Federer" bezeichnet wurde. Afaik wurde sogar beim Einmarsch von ihm einmal die Star Wars Hymne gespielt :p
Wenn solche Einlagen seltener sind, bleiben sie einem besser in Erinnerung :D




jetzt das Spiel auf das ich mich seit dem Out von Federer am meisten gefreut habe! DelPo-Djoko





kleine Randnotiz für die Schweizer:
auch wenn das Turnier von den Profis eine herbe Enttäuschung war, so gibt immerhin das Turnier der Juniorinnen Grund zur Freude: Bencic, die gerade die French Open gewonnen hat, zieht leicht und locker ins Finale von Wimbledon ein. Immerhin bei den Damen ist also Nachwuchs vorhanden... :)
 
Was für ein wirklich schlechter, erster Satz von Djoko & Delpo! Unattraktives Tennis und beide bis dato enttäuschend. Der erste Aufschlag von Delpo war ein Graus (Quote geschätzte 30%) und auch Djoko schwächelte mit der Rückhand bzw. machte unzählige ungezwungene Fehler.

Kein schönes Match zum Ansehen bisher, hoffe auf Besserung im 2. Satz.
 
einfach herrlich diese Stoppballsucht, die die Nummer 1 einfach nicht unterdrücken kann. Da könnte er den Satz beenden und er sagt: "nein danke, ich will lieber meinen patentierten Stoppball spielen"

DelPotro aber schwach im Tiebreak. schade
 
Zurück
Oben