ich will nicht behaupten, dass ich objektiv bin, ich schaue die Spiele der WTA auch nicht. (im Threadtitel habe ich ja extra für dich das WTA hinzugefügt

)
trotzdem kommt er mir so vor, dass die Resultate immer sehr deutlich sind.
und weil ich das kurz nachgeprüft habe, hier kurz ein paar Statistiken. Sooooo falsch lag ich nicht mit meinem Eindruck (ich möchte nochmals betonen: ich beurteile nicht die eigentliche Qualität, sondern die "epicness", was mMn genauso wichtig ist)
Australian Open: in den letzen 7 Jahren gab es nur 2 3-Sätzer. 8 klare (zu 0, 1 oder 2) Sätze und nur einen Long-Set, kein Tiebreak. [davor gab es 4 spannende Finals hintereinander, das muss ich der Fairness halber auch erwähnen. davor gab es aber 8 langweilige

]
Wimbledon: 5 Finals in Folge die nach zwei Sätzen entschieden waren. immerhin zwei waren Long Sets
French Open: vor bald 11 Jahren gabs den letzten Dreisätzer im Finale
US Open: Graf - Seles; 1995. Ein Dreisätzer. Seither waren alle Finals in 2 Sätzen entschieden
bitte versteht mich nicht falsch, diese Statistiken haben kaum Aussagekraft und meine ich hier mit einem DICKEN "

" ich wollte nur nachprüfen, ob meine Erinnerung mich trügt, oder ob die GS-Finals bei den Frauen wirklich häufig eine RELATIV klare Angelegeneheit sind. selbstverständlich können auch zweisätzer knappe Matches sein, und selbstverständlich können auch Zweisätzer vollgestopft von grossartigem Tennis sein!
wie gesagt: ich möchte dem Damentennis weder seine Qualität noch die Attraktivität absprechen. meine Zahlenjongliererei hat damit wenig zu tun! nur weil ich die Matches nicht schaue, heisst das ja nicht, dass sie schlecht sind! und wenn Henin mal wieder im Finale ist, sitze ich auch wieder vor dem TV