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MOVIE Antichrist - der neue "Lars von Trier" Film

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja klar. Der Film übt eine morbide Anziehungskraft auf mich aus, das ist es ja was mich so reizt.
Letztendlich erwarte ich nichts anderes als total verstört aus dem Kino zu kommen. Auf der einen Seite werden nur so meine Erwartungen an den Film erfüllt, auf der anderen Seite schreckt es mich natürlich auch gleichzeitig sehr ab.
 
Dem Anspruch des Regisseurs ja schon mal nicht.
Ob er deinem eigenen Anspruch gerecht wird wirst du nur auf eine Art herausfinden können.
 
pil schrieb:
Interview mit Lars von Trier zum Film.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,647490,00.html

Öhm es gibt eine ernstzunehmende Geschichte oder ists nur ne Alibigeschichte um die Szenen zu zeigen. Aus dem Interview werde ich nicht schlau.

KulturSPIEGEL: Bleibt das Risiko, dass die besonders harten Szenen so übermächtig wirken, dass der Rest des Films hinter ihnen verschwindet.

von Trier: Ich denke nicht, dass die Szenen die Geschichte verdecken. Sex, Gewalt, Wahnsinn - darum dreht sich in diesem Film doch alles. Es wäre wirklich prüde, das nicht zu zeigen. Komplett falsch. Daran gab es für mich nie einen Zweifel. Nur die Journalisten erwarten immer eine Art Rechtfertigung für den Film.
 
Christian86 schrieb:
Meinungen anderer?

Genau. Ich werde dir dann sagen ob der Film deinen Ansprüchen genügt.

@ Sisaya: Das Ehepaar verliert sein Kind, das sich während sie den Geschlechtsakt ausführen aus dem Fenster stürzt.
Ich glaube, darauf hin verliert sich die Frau in Selbstzweifel und Schuldgefühlen. Da spielt dann natürlich auch der Sex eine Rolle.
Aber ich bin auch gespannt wie sich das ganze in den Plot einfügt.
 
Die Kritik ist sehr zwiegespalten. In Berlin gibts 2 Stadtmagazine, tipp und zitty, Tipp zerreißt ihn vollkommen und bewertet ihn mit der schlechtesten Bewertung, Zitty lobt ihn in den Himmel. Ich bin auf morgen gespannt und die reaktion des Publikums. Hier spielen auch nur 5 Kinos den Film aber das Interesse ist merkbar.
 
Ich denke, es ist eine Art emotionaler Horrortrip. Die Story an sich dient nur zum Einstieg. So jedenfalls mein Eindruck durch diverse Kritiken. Ich überlege mit den Film anzuschauen. Ich stell mir den Film echt gruselig vor. :schreck: Leider weiß ich jetzt schon fast zu viel darüber, so scheints mir.
 
Urgs schrieb:
Ich denke, es ist eine Art emotionaler Horrortrip. Die Story an sich dient nur zum Einstieg. So jedenfalls mein Eindruck durch diverse Kritiken. Ich überlege mit den Film anzuschauen. Ich stell mir den Film echt gruselig vor. :schreck: Leider weiß ich jetzt schon fast zu viel darüber, so scheints mir.

Hast du eigentlich Hämorrhoiden, oder warum hast du das Ava? :skep:
 
ganz billig, wikipedia wars mit den sfx..

Props for the more violent scenes were provided by the company Soda ApS, and made in their workshop in Nørrebro, Copenhagen. Plaster casts were made of Willem Dafoe's leg as well as of the "porno doubles'" sexual organs. A plastic baby with authentic weight was made for the opening scene. A dead deer fetus was modeled after pictures found using Google Image Search, and a nylon stocking was used as caul. In the scene where Dafoe's character ejaculates blood it is the real "porno double's" penis that is seen, with fake blood being sprayed by the prop crew. The vagina prop was constructed with its inner parts detachable for easy preparation if several takes would be needed.
 
So, hab mir den Streifen gestern angesehen. Vorab, ich fand den Film ziemlich gelungen, unabhängig von den expliziten Sex- bzw. Gewalthandlungen in Nahaufnahme. Einige der Darstellung trübten m. E. sogar das Gesamtbild.

Filmtechnisch bzw. vom Stil her würde ich sagen der Film ist ´ne Mischung aus einem David Lynch und Gaspar Noé Film. Teilweise wird durch verstörende Akustik eine gelungene Atmosphäre geschaffen, und das obwohl mir die Bilder teilweise ziemlich nüchtern oder seicht rüberkamen.

Das Beste war, unabhängig der handwerklichen Leistung von LvT, die darstellerische Leistung von Daffoe und Gainsbourg. :dhoch:
Was die beiden an Gefühlen (Angst, Verzweiflung und Trauer) rübergebracht haben war schon sehr, sehr glaubwürdig.

Insgesamt ein sehr gelungener Film!
 
Mingo schrieb:
Hier läuft der nirgendwo. :nein:

Musste auch 50 km nach Münster in die "Kurbelkiste" :dhoch:

Hat sich aber gelohnt, sowohl vom Film als auch vom Kino. Gemütlich, nicht so´n leuchtender Mist-Cineplex Palast. :D

KulturSPIEGEL: Bleibt das Risiko, dass die besonders harten Szenen so übermächtig wirken, dass der Rest des Films hinter ihnen verschwindet.

Das war vielleicht bei ´nem Film wie "Irreversible" der Fall, hier aber nicht.

Wie gesagt, manche explizite Szenen wirken ein wenig deplatziert oder gar überzogen. Übermächtig wirken sie allerdings nicht, da der Film seine Qualitäten hat. (Atmo, Darsteller, Sounds)
 
s4w schrieb:
omg der film ist so schlecht. völlig gestört. man blickt gar nix und überhaupt.

Ist halt "Arthouse-Kino" - wer nen Horrorfilm aufgrund der besagten Szenen erwartet wird enttäuscht, da er mMn eher als "Psychodrama" zu klassifizieren ist (Spielen ja auch nur zwei Schauspieler mit, wenn man das Kind am Anfang nicht zählt).
Ich fand den Film von "interessant über unangenehm bis langweilig" - die Kamera war jedoch teilweise echt genial. Das von Trier vor und während des Drehs unter eine starken Depression litt, wird in dem Film überdeutlich. Trotzdem ist der ganze Rummel um den Streifen nicht gerechtfertig und ne zweite Sichtung fällt von meiner Seite -jedenfalls für längere Zeit - flach, da mir der Film einfach "nix gibt"
 
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